chessmail

Anzeige der Restbedenkzeit kann irritieren. Lösungen?

siramon - 16. Jan '24
Guten Nachmittag

Mir ist vor kurzem schmerzlich aufgefallen, dass die Anzeigen der Bedenkzeiten zumindest in der damaligen Situation nicht meinen Erwartungen entsprachen. Und dies nach 9 Jahren chessmail (Wald, Bäume, etc. 🙈)....

Es war spätabends ca. 22:30 und bei zwei Spielen stand "Bedenkzeit 10h". Kurz gerechnet, ich bin morgen ab 08:10 im Zug und kann dann ziehen, das sollte easy reichen. Tags darauf das Notebook im Zug aufgeklappt und direkt zwei Nachrichten gesehen "Bedenkzeit überschritten". Meine ersten Gedanken "wtf, ZÜ nach dem ersten Zug - was wird der Kollege wohl denken..." und "Wie kann das sein, habe ich die Stunden falsch gezählt?".

Die nächsten Tage habe ich die Bedenkzeiten meiner Spiele genauer beobachtet und konnte folgendes Muster beobachten.

a) Restbedenkzeiten grösser als 2 Tage werden in Tagen dargestellt.
b) Restbedenkzeiten grösser als 45 Minuten (?) werden in Stunden dargestellt.
c) Restbedenkzeiten grösser als 0 Minuten werden in Minuten dargestellt.

(bei b) bin ich unsicher, wo genau der Wechsel stattfindet).

Die bedeutet folgendes bei einem Spiel mit 3 Tagen Bedenkzeit.

- Während den ersten 24h werden zu Beginn "3 Tage" dargestellt.
- Die Anzeige springt dann direkt auf 48h.
- Die Anzeige bedeutet in diesem Fall immer: maximal 3 Tage bzw. maximal 48h. In Tat und Warheit beträgt die Restbedenkzeit in den jeweiligen Fällen zwischen 2-3 Tagen bzw. 47-48h.

-> Es wird immer der nächsthöhere Wert der Zeiteinheit dargestellt, bei z.B. 09h30min Restbedenkzeit -> 10h.

Genau das erklärt, wieso ich im Zug mit dem Ziehen zu spät dran war und meine Turnierpartien automatisch wegen ZÜ beendet wurden.

Nun meine Frage an euch. Ist das auch schon aufgefallen? Ist das problematisch oder man gewöhnt sich einfach daran?

Eine schnelle Lösung für die Anzeige habe ich auch nicht gerade. Ich finde es ok, dass anfangs noch 3T stehen (auch wenn es nur noch 2.5Tag oder weniger sind), aber gegen Ablauf der Bedenkzeit (wann ist das?) wäre eine genauere Anzeige evtl. hilfreich?

Oder ein ganz anderer Ansatz:
- Tooltip in der Tabelle, hinter 3T steht dann z.B. im Tooltip "Restbedenkzeit 2 Tage 4 Stunden 5 Minuten"
- Obige Lösung funktioniert nur auf Geräten welche einen Tooltip darstellen können (Ideen für die mobile Nutzung?)

LG
Rolf
shaack - 16. Jan '24
Wir könnten die Zeit, auch ohne Hover mit der ersten Nachkommastelle anzeigen, also 3,2 Tage oder 9,25 Stunden. Alternativ "3T 5h" und "9:15".
macmoldis - 16. Jan '24
problematisch für mich find ich's nicht, ich such nicht tagelang nach einem Zug


Lösungsvorschlag: wenn Bedenkzeit auf 24 Stunden umschlägt oder wann auch immer eine Anzeige der realen Uhrzeit in der Spielinfo, in der die Bedenkzeit real ablaufen wird ... also dort dann kein Countdown sondern die deadline
schach2018 - 16. Jan '24
Die Restbedenkzeit sich anzeigen zu lassen ist für mich auch eine wichtige Sache, um eine mögliche Zeitüberschreitung im Blick zu haben.
Daher würde ich sie -wie bisher- außerhalb der Infobox verorten, damit sie auch dem User sprichwörtlich ins Auge springt, sobald man Chessmail aufruft.

Die Anzeige der vereinbarten Spiel- bzw. Bedenkzeit pro Zug kann ja weiterhin in der Infobox verbleiben.
schach2018 - 16. Jan '24 Bearbeitet
Die Kombination aus Countdown und Deadline gefällt mir sehr.

In der Infobox könnte man noch zur Angabe der allgemeinen BZ pro Zug zusätzlich die Deadline festhalten, sofern das nicht zu aufwändig wäre.

Den genauen Countdown ( z. B. 9h 35min ) sich außerhalb anzuzeigen zu lassen in Kombi mit dem gleichzeitigen Verschicken der Erinnerungsmail, dass einem nur noch x Std und y min noch an Restbedenkzeit zur Verfügung stehen, würde mir zusagen.

Letzteres setzt voraus, dass man die Erinnerungsmail auch aktiviert hat.

Nachtrag:
Der Countdown soll mit Beginn des Ablaufs der 24 Std einsetzen.

In 3 Std. Takt könnte man dann die Erinnerungsmail rausschicken.
Oli1970 - 16. Jan '24
Für eine Restbedenkzeit-Anzeige bevorzuge ich Normalzeit statt Industriezeit aus praktischen Gründen.
Eine Deadlineanzeige mag schwierig in Bezug auf Verständnis und Darstellung werden im Zusammenhang mit der Urlaubs-/Pausenregelung, insbesondere falls diese vorzeitig beendet oder geändert wird. Vielleicht vermag ich das aber nur nicht richtig zu durchdenken.
Konstantin_3 - 16. Jan '24
Man könnte doch so einen alten Karlsson Wecker benutzten der sagt: " Tick Tack Tick Tack - die Zeit ist knapp!" ;)

Nee, jetzt mal im Ernst, bisher ist mir das auch aufgefallen aber Wer gibt denn eine spannende Partie im Fernschach zwecks Zeit Überschreitung auf? Wenn die Post mal länger dauert...schon mal von Robin Hood gehört ? Also ich nehme vorsorglich 2-3 Tage Urlaub - den Respekt sollte man doch wahren, wenn einem was wichtig ist. Verbrecher Banden gibt es über all - die können auch mal die Zeit klauen.
schach2018 - 16. Jan '24 Bearbeitet
Ja, stimmt. Sobald die Urlaubsregelung greift, wird die Festlegung der Deadline praktisch hinfällig. Schade!
siramon - 16. Jan '24
Mir gefällt @shaacks Alternativvorschlag ganz gut. Sehe das auch wie @Oli2970 als praktischere Variante: Anzeige der Restbedenkzeit als 2T 14h bzw 9:30h 👍🏼

Ob das als Countdown umgesetzt wird wäre für mich zweitrangig, aber nice to have ☺️

Zu den Benachrichtigungen kann ich nicht viel sagen, da ich diese nicht nutze. Falls diese aber doch in kürzeren Intervallen verschickt werden sollen, schlage ich @Kosta als zu Grunde liegendes Sprachmodell vor, um etwas mehr Würze und Vatiationen in die Nachrichten zu bringen 🤡
schach2018 - 17. Jan '24
@siramon
Vielleicht solltest du die Benachrichtigung aktivieren, um mögliche ZÜ zu vermeiden. 😉
MarkD - 17. Jan '24
Vorschlag: niemals mehr anzeigen, als es ist.
Also bei < 3 Tage entweder 2T 23h (oder sogar 2T)
Bei < 1 Tag 23h 59 min (oder sogar 23h)
Bei < 1h minutengenau 59 min.
Konstantin_3 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Also ich hab den Fehler noch nicht so begriffen...aber wenn die Bahn nun auch mit den Tickets verjüngerungs Kuren anbietet wäre das echt eine Alternative zum Auto.

1 Tag sind für mich 24 h
1 h 60 min

Wenn 9,5 Tage als 10 Tage angezeigt werden ist das nicht richtig. Es sind 9Tage und 12 h. Überlege mal da fährt einer mit der Bahn und hat 12h Verspätung! War das jetzt ein Ablesefehler oder ein Anzeige Fehler? Schach Uhren können auch mal eine Schnellschach Partie uhaahnnötig in die Länge ziehen auch die Fide hat damit so ihre Probleme 🙃 Fazit: Einstein hatte doch Recht!
"Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst."
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Mir ist die genaue und realistische Zeitwiedergabe wichtig:

* 1 h = 60 min

* < 3 Tage entweder 2T 23h
* < 1 Tag 23h 59 min
* < 1h minutengenau 59 min.

Diese genaue Zeitdarstellung der Restbedenkzeit entspricht der Realität.

Zudem hat sie den Vorteil, dass ein User diese Restzeit auch im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Timer oder Wecker stellen kann, wenn ihm die Partie so am Herzen liegt oder wenn die Benachrichtigung für ihn nicht ausreicht.
schach2018 - 17. Jan '24
Die Darstellung "9:30h" ist m.E. verwirrend. Man könnte daraus die Uhrzeit ablesen.
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
@schach2018 Ich würde sagen, wir zeigen bei unter 10 Stunden die erste Nachkommastelle an und gut ist. Die Darstellung "9h 54min" (zu 9,9h) verbraucht für meinen Geschmack zu viel Platz. Es ist ja Fernschach, im Live-Schach Bereich ist es auf die Sekunde.
schach2018 - 17. Jan '24
@shaack
Wie sieht die Darstellung der Restbedenkzeit bei über 10 Stunden aus?
siramon - 17. Jan '24
Ich kann auch gut mit der Angabe 9.9h leben. (das wäre dann die Industriedarstellung *g*)

Das Wichtigste wurde von @MarkD gesagt: "niemals mehr anzeigen, als es ist".

Um bei @shaacks neuestem Beispiel zu bleiben, hiesse das dann: alles im Wertebereich 09h 59:59min - 09h 54:00min als 9.9h anzeigen.
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
"Was ist die Industriezeit?
Industriezeit oder Dezimalzeit, wie sie auch genannt wird, teilt den Tag in 10 Stunden, die Stunde in 100 Minuten und die Minute in 100 Sekunden. Dies unterscheidet sich von der herkömmlichen Zeitrechnung, bei der der Tag in 24 Stunden, die Stunde in 60 Minuten und die Minute in 60 Sekunden eingeteilt ist."
Quelle: mittels Suchmaschine

Links:
https://www.personio.de/hr-lexikon/industrieminuten-umrechnen/

https://www.blitzrechner.de/industriezeit/
Catastrophist - 17. Jan '24
Hier die Industriezeit zu nehmen, wäre m.E. Unsinn und würde eher für noch mehr Verwirrung sorgen *gg*
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Ja, das sehe ich genau so. Diese Industriezeitdarstellung verwirrt, ist relativ abstrakt und verkompliziert die Sache nur!
MarkD - 17. Jan '24
Eine Anzeige von Stunden mit Nachkommastellen ist auch in meinen Augen verwirrend. (Die meisten Menschen, die nicht bei 0 anfangen zu zählen, werden erst mal überlegen müssen, was das genau bedeuten soll.)

Zum Platzverbrauch: die "erweiterte" Anzeige kommt ja nur zum Tragen, wenn sie relevant ist. An siramons Beispiel sichtbar: unter 10 Stunden, da rechnet man schon mal, ob man das noch schafft. Und für relevante Informationen sollte nicht nur Platz vorhanden sein, sie sollen sogar extra deutlich sichtbar sein!

Im Bereich > 3 Tage würde ich gar keine Änderung machen, sondern nur die Logik umstellen, so dass bei 3T 20h eben 3T statt 4T angezeigt werden.
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
siramon- vor 43 Min.
"Das Wichtigste wurde von @MarkD gesagt: "niemals mehr anzeigen, als es ist"."

Das ist eine starke Verkürzung seines Zitats.
Hier ist das Originalzitat von SF MarkD vor etwa 9 Std.:

"Vorschlag: niemals mehr anzeigen, als es ist.
Also bei < 3 Tage entweder 2T 23h (oder sogar 2T)
Bei < 1 Tag 23h 59 min (oder sogar 23h)
Bei < 1h minutengenau 59 min."

Nachtrag:
Er plädiert auch für eine herkömmliche Zeitdarstellung.
Catastrophist - 17. Jan '24
Apropos "Platzverbrauch":
Es ist m.E. mehr als genug Platz vorhanden, sodass eigentlich permanent die (genaue) Restzeit angezeigt werden kann, wenn nicht sogar inklusive der berechneten "Deadline"...
Vabanque - 17. Jan '24 Bearbeitet
>>Industriezeit oder Dezimalzeit, wie sie auch genannt wird, teilt den Tag in 10 Stunden, die Stunde in 100 Minuten und die Minute in 100 Sekunden. Dies unterscheidet sich von der herkömmlichen Zeitrechnung, bei der der Tag in 24 Stunden, die Stunde in 60 Minuten und die Minute in 60 Sekunden eingeteilt ist."<<

Nie davon gehört, aber das wäre für jeden Mathematiker/Physiker/Ingenieur natürlich ein Traum, wenn man Zeiteinheiten genauso umrechnen könnte wie (fast) alle anderen Einheiten, nämlich durch bloße Kommaverschiebung bzw. durch Zehnerpotenzen.
(Für die Schüler würde es auch so einiges leichter machen.)
Vabanque - 17. Jan '24 Bearbeitet
>>MarkD(F) - vor 9 Std.
Vorschlag: niemals mehr anzeigen, als es ist.<<

Genau, der Irrtum, dem SF siramon erlegen ist, kam durch die Rundung der Bedenkzeit auf volle Tage nach oben.
Einfach immer nach unten runden würde behelfsmäßig bereits ausreichen.
(Allerdings kann dann wieder jemand einwenden, dass ihn das unnötig zum Ziehen antreibt.)
Catastrophist - 17. Jan '24
Warum überhaupt Runden?! Nicht nötig^^
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Vabanque
"Nie davon gehört, aber das wäre für jeden Mathematiker/Physiker/Ingenieur natürlich ein Traum, wenn man Zeiteinheiten genauso umrechnen könnte wie (fast) alle anderen Einheiten, nämlich durch bloße Kommaverschiebung bzw. durch Zehnerpotenzen.
(Für die Schüler würde es auch so einiges leichter machen.)"


Die Dezimaldarstellung mag für einen Mathematiker eine tolle Sache sein. Sie ist ein Konstrukt für die Arbeitswelt, als noch z.B. die Stempeluhren verwendet wurden.
Allerdings ist sie "unnatürlich" im Bezug auf unser normales Alltagsleben (digitale und analoge Uhren).
Vabanque - 17. Jan '24
Ein 24-60-60-Umrechnungssystem ist erstens inkonsistent ('natürlich' kommt es uns nur auf Grund von langjähriger Gewohnheit vor!), und zweitens mathematisch äußerst grausam, wegen der bösen 3, die als Faktor in diesen Umrechnungszahlen auftaucht und damit häufig periodische Dezimalbruchentwicklungen erzeugt.

Die 24-60-60 Einteilung der Zeiteinheiten ist ein alter Zopf, den wir den Babyloniern zu 'verdanken' haben, und der leider im Lauf der Jahrtausende (!) niemals abgeschnitten wurde, ähnlich wie ja auch bei den Winkelgraden, wo es immer hin die 'Neugrad' (der rechte Winkel wird in 100 statt 90 Grad eingeteilt) gibt, aber nur in wenigen Bereichen Anwendung finden (jedenfalls nicht in Alltag und Schule, leider).
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
In meinem Business werden Zeiten normalerweise in Industriezeit erfasst, z.B. für gearbeitete Stunden, Aufwand, etc. Dass das sonst nicht so ist, war mir nicht ganz klar.

Alternativ so "2T12h" und "1h30m", finde ich aber viel unübersichtlicher zu "2,5T" oder "1,5h" und braucht auch mehr Platz. Ich sehe hier kein Problem, diese kürzere Schreibweise zu nehmen, auch wenn das vielleicht einige nicht gewohnt sind.

Ich sage ja auch "Eineinhalb Stunden" (1,5h) oder "Ein und ne Viertelstunde" (1,25h) und nicht "Eine Stunde und Fünfzehn Minuten".
Vabanque - 17. Jan '24
👍
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Ich sehe hier kein Problem, diese kürzere Schreibweise zu nehmen, auch wenn das vielleicht einige nicht gewohnt sind.<<

Ansichts- bzw. Geschmackssache^^
Letztlich entscheidest du das ohnehin allein.

P.S.: Ich denke auch nicht, dass es nur "einige" sind. Da werden deutlich mehr Leute "Bauchweh" und Umstellungsschwierigkeiten mit haben, als du vielleicht denkst...
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Ich sage ja auch "Eineinhalb Stunden" (1,5h) oder "Ein und ne Viertelstunde" (1,25h) und nicht "Eine Stunde und Fünfzehn Minuten". Wer bitte (der Schach spielen kann) ist nicht in der Lage zu wissen, dass 1/4h = 0,25h = 15 Minuten sind?<<

Was man sagt und was/wie man liest, sind 2 Paar Schuhe, der Vergleich hinkt doch gewaltig (Äpfel und Birnen und so)...
Und was hat "Schach spielen können" mit der Interpretation und Lesbarleit von Zeiten/Zeitstempeln zu tun?!
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
@shaack
Ja, ich verstehe dich voll und ganz.
Wir denken nicht in solchen Kommastellen. Das macht die Arbeitswelt.

In der Grundschule lernen die Kinder auch die analoge Uhrzeit lesen und rechnen auch in diesen 60 min Angaben.

Es ist userfreundlicher und auch unserem Alltagsverständnis entsprechend passender.

Ich kann mir auch vorstellen, dass wenn ein User mehr als 20 Partien spielt und bei 3 - 5 Partien eine Benachrichtigung mit unterschiedlicher Dezimaldarstellung erhält, dadurch mehr gestresst ist als ihm lieb ist, weil er dann umdenken bzw. umrechnen muss.
shaack - 17. Jan '24
Wir könnte ja auch so anzeigen: 2½h, 1¾h.
Catastrophist - 17. Jan '24
Warum so kompliziert?!

2½h = 2:30
1¾h = 1:45
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
Stimmt, bei Stunden entspricht es der digitalen Schachuhr oder?
Vabanque - 17. Jan '24
>>shaack(O, F) - vor 1 Min.
Wir könnte ja auch so anzeigen: 2½h, 1¾h.<<

Diese so genannten gemischten Zahlen sind mathematisch so ziemlich das Unhandlichste, was es gibt (und jeder Mathematiker hasst sie).
Die Dezimaldarstellung finde ich jedenfalls am besten.
Vabanque - 17. Jan '24
>>In der Grundschule lernen die Kinder auch die analoge Uhrzeit lesen und rechnen auch in diesen 60 min Angaben.

Es ist userfreundlicher und auch unserem Alltagsverständnis entsprechend passender.<<

Aber doch nur, weil du es gewohnt bist! Rechentechnisch wäre auch in der Grundschule eine 100er-Einteilung viel einfacher.
shaack - 17. Jan '24
Sind auf einer digitalen Schachuhr, die "2:30" anzeigt eher 2 Stunden und 30 Minuten oder 2 Minuten und 30 Sekunden gemeint?
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Stimmt, bei Stunden entspricht es der digitalen Schachuhr oder?<<

Bingo! Wenn man sich an denen orientieren möchte (was ja bei Online-SCHACH naheliegen könnte), so würde man eher zu "2:30" tendieren als zu 2½h oder 2,5h
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Vabanque
"Aber doch nur, weil du es gewohnt bist! Rechentechnisch wäre auch in der Grundschule eine 100er-Einteilung viel einfacher."

Das Kultusministerium macht die Vorgaben. Es orientiert sich an die Lebenswirklichkeit der Kinder. Die Lebenswirklichkeit der Kinder sind die analogen Uhren. Die Dezimaldarstellung wird nicht behandelt.
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
Es ist leider nicht eindeutig, ob dann Stunden oder Minuten gemeint sind HH:MM oder MM:SS, da gibt es leider keine Unterscheidung. Und für Tage und Stunden gibt es überhaupt keinen Standard.
Catastrophist - 17. Jan '24
Schachuhren stellen beides dar ;-)
Canal_Prins - 17. Jan '24
2 Stunden und 30 Minuten richtig dargestellt = 02:30 h
Catastrophist - 17. Jan '24
Gerade mal probiert:
FIDE Tournament: "1:30" (1h 30min)
Blitz (5min): "5.00" (5min 0sec)
toby84 - 17. Jan '24
"Es ist leider nicht eindeutig, ob dann Stunden oder Minuten gemeint sind"

da gibt es viele möglichkeiten, das kenntlich zu machen. abgesehen davon, dass man sofort sieht, was es ist, wenn man zwei sekunden draufschaut. man könnte sie farblich anders markieren oder sekunden blinken lassen oder andere markierungen anbringen.
Catastrophist - 17. Jan '24
Wenn man jetzt mal das Totschlagargument des Platzbedarfs bzw. -mangels beiseite lässt, was spricht denn gegen eine ganzheitliche Darstellung à la
"2T 11h 33m 10s" ?!
aguirre - 17. Jan '24
oder nur die Minuten, also Bedenkzeit 120 (Mintuen) 😎
shaack - 17. Jan '24
Die Minuten sind vollkommen irrelevant, wenn ich noch über 2T Zeit habe.
Catastrophist - 17. Jan '24
lichess.org ändert die Zeitanzeige z.B. auch dynamisch, sobald es in den Minutenbereich geht, werden Sekunden in Echtzeit angezeigt. Wenn es dann unter x Minuten geht, wird das ganze dann noch farblich "gefährlich" kenntlich gemacht...
aguirre - 17. Jan '24 Bearbeitet
@ Shaack: stimmt, sorry
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Die Minuten sind vollkommen irrelevant, wenn ich noch über 2T Zeit habe.<<
Sagt wer?!

Daher habe ich ja ausdrücklich von einer "ganzheitlichen Darstellung" gesprochen.
toby84 - 17. Jan '24
"werden Sekunden in Echtzeit angezeigt"

ist das auf chessmail nicht so? dann würde ich das auf jeden fall so umbauen.
shaack - 17. Jan '24
Ich weiss ja nicht, wie ihr Fernschach spielt, aber ich ziehe nicht in den letzten Sekunden, sondern höchsten in den letzen Stunden mal. Das ist für mich vollkommen irrelevant, wie viele Sekunden noch übrig sind.
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Ich ziehe auch nicht in den letzten Sekunden. Daher ist die Sekundenangabe für mich auch nicht wichtig. Auf Minuten würde ich aber vielleicht eher achten wollen.

Nachtrag:
Restbedenkzeit in Minutenangabe (z.B. 30min) sind konkret genug und praktisch, weil ich mich dann gut darauf einstellen kann. Ganz besonders wichtig ist es, wenn ich dann mehrere Partien laufen habe, die kurz vor Ablauf der BZ stehen, z.B. 30 min, 45 min, 15 min.
Catastrophist - 17. Jan '24
Es ist eigentlich völlig irrelevant, wie du oder wer auch immer Fernschach spielt. Es geht sich eher darum, eine Lösung zu finden, die soviel wie möglich abdeckt. Das solltest du als IT'ler doch wissen ;-)
shaack - 17. Jan '24
Sorry, aber es geht hier nicht um IT. Wenn Du alles von ITlern machen lässt, kommen Produkte wie MS Word raus, die niemand mehr ohne Schulung bedienen kann.
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
> Das Wichtigste wurde von @MarkD gesagt: "niemals mehr anzeigen, als es ist".

@siramon Das würde bedeuten, dass die Zeit bei 3T Bedenkzeit sofort zum Start nur noch 2T anzeigen und das würd auf jeden Fall zu Verwirrung führen. Hier wäre 2,9T auf jeden Fall sinnvoller.
toby84 - 17. Jan '24
"Ich weiss ja nicht, wie ihr Fernschach spielt, aber ich ziehe nicht in den letzten Sekunden, sondern höchsten in den letzen Stunden mal".

ich bekomme die sekundenanzeige nie zu sehen. ich finde es aber sinnvoll, sekunden in echtzeit anzuzeigen, weil nichts die sekunden deutlicher markieren kann als die sekündliche änderung der anzeige. auch schachuhren zeigen so an.
shaack - 17. Jan '24
Die Spiele werden nicht sekundengenau beendet, sondern höchstens Minutengenau, durch einen Cronjob, der nicht jede Sekunde läuft.
Catastrophist - 17. Jan '24
Sorry, aber das ist Erbsenzählerei bzw. überaus pedantisch; es geht sich um die grundsätzliche Denk- und Herangehensweise. Die sollte gerade dir als IT'ler geläufig sein.
Und btw: der Satz mit MS Word ist Unfug ;-)
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Die Spiele werden nicht sekundengenau beendet, sondern höchstens Minutengenau, durch einen Cronjob, der nicht jede Sekunde läuft.<<

Oh ha. Das halte ich für falsch. Warum nicht sekundengenau?
shaack - 17. Jan '24
Ganz einfach, weil es nicht nötig ist.
toby84 - 17. Jan '24
"Die Spiele werden nicht sekundengenau beendet, sondern höchstens Minutengenau"

ich verstehe, dass du deshalb die sekunden lieber nicht zu sehr überbetonen willst, aber das gilt ja nur für die automatische beendigung der partien. wer vor dem bildschirm sitzt und die sekunden des gegners runterzählt, ist sicherlich gerne bereit, einen button zu drücken und damit aktiv selbst zu beenden.
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
Ich denke, die Änderung wird wesentlich geringer, als hier diskutiert. Eher sowas wie, dass bei unter 10h so 9:54h oder 9,9h angezeigt werden und dann ist das Problem von @siramon behoben. Mann muss nicht immer so kompliziert denken. Oder auch denkbar wäre, dass Stunden einfach nur abgerundet, statt gerundet werden und in der letzen Stunde werden Minuten angezeigt (Ich glaube, das ist eh schon so).
shaack - 17. Jan '24
@toby84 Die Spiele werden eh nur bei automatischen Turnieren automatisch beendet.
toby84 - 17. Jan '24
na dann ist der chronjob doch auch nur bei automatischen turnieren relevant? oder gilt die verzögerung auch für aktive beendigung der partie auf zeit?
shaack - 17. Jan '24
Ja das Cronjob ist nur bei automatischen Turnieren relevant.
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Die Zeitdarstellung in Brüchen gefällt mir auch.

Vorteile:
1. Brüche lassen sich schnell umrechnen und sind jedem bekannt. Man muss also nicht mehr umdenken, wie es bei der Dezimalstellendarstellung der Fall ist.

2. Man braucht als Zeiteinheit nur die Stunden anzugeben, hat aber auch die Minutenangaben damit eingeschlossen, siehe Beispiel:
2½h
1¾h

3. Diese Darstellung nimmt weniger Platz.


Nachtrag:
Ich würde auch nur 1/2, 1/4 und 3/4 nehmen.
Alle anderen Brüche würde ich nicht berücksichtigen.

bearbeitet: erweitert
Catastrophist - 17. Jan '24
>>Ganz einfach, weil es nicht nötig ist.<<

Wow, starke Erklärung^^
Das sag ich meinen Auftraggebern demnächst auch, wenn sie unbequeme Fragen stellen :-/
timi - 17. Jan '24
„Auftraggeber“ klingt doch stark nach Bezahlung für die Erledigung einer Arbeit. Wie sieht das denn wohl bei dir und Chessmail aus? 😉
MarkD - 17. Jan '24
Mal umgedreht: was wäre der Nutzen von einer sekundengenauen Messung?

Ich persönlich halte das bei einer Bedenkzeit von mindestens 86400 Sekunden für völlig irrelevant.
Catastrophist - 17. Jan '24
@timi
Auch du hast es falsch verstanden und/oder siehst das zu pedantisch. Es geht sich nicht um irgendeine bezahlte Arbeit, sondern darum, WIE man das ordentlich umsetzt ;-)

@MarkD
Gerade bei Automatismen sollte so etwas ordentlich umgesetzt sein. Wenn die "virtuelle" Schachuhr abläuft, sollte auch just in diesem Moment, ergo spätestens in der Folgesekunde etwas passieren (-> automatisches Beenden) und nicht erst eine Minute später. Das ist mit Verlaub einfach nur falsch!
Im Übrigen ist es dein gutes Recht, anderer Meinung hier zu sein, genau so wie es meines ist ;-)
macmoldis - 17. Jan '24
,,, und wenn man den Zug in den letzten 86340 nicht gefunden hat,
finden man ihn dann in den letzten 60 Sekunden?

Formulierung:
Ihre Bedenkzeit beträgt weniger als eine Minute
Was will man da noch die Sekunden bis zum Zug zählen
Zieh! .... oder es ist aus ;-))
toby84 - 17. Jan '24 Bearbeitet
"was wäre der Nutzen von einer sekundengenauen Messung? "

wie ich schon schrieb: es macht sofort deutlich, dass man es mit sekunden zu tun hat. eine anzeige mit sekunden, die nicht sekündlich wechselt, fände ich seltsam. eine anzeige ohne sekunden, wenn die letzten minuten ablaufen, würde mir auch nicht gefallen.

"Das ist mit Verlaub einfach nur falsch!"

naja, dass die ablaufende bedenkzeit in turnieren automatisch zum partieverlust führt, ist ja für sich schon ein sonderfeature. die partien kann jeder spieler selbst in der sekunde beenden, in der die zeit abläuft. insofern finde ich es nicht falsch. insbesondere wenn man das explizit irgendwo erklärt. wenn nicht, kann es irritierend wirken.

erweitert:
"Was will man da noch die Sekunden bis zum Zug zählen "

wenn es der gegner ist, dessen zeit abläuft 😉
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Zur Benachrichtigung der Restbedenkzeit:

Um einer Zeitüberschreitung einer Partie vorzubeugen, habe ich die Benachrichtigung aktiviert.
Meine letzte Mitteilung war bei der einen Partie 14 h vor Ablauf der Bedenkzeit.

@shaack
In welchen zeitlichen Abständen erhält man denn diese Benachrichtigung?
Alapin2 - 17. Jan '24
macmoldis : 👍👌👏👏
shaack - 17. Jan '24 Bearbeitet
Die Benachrichtigung kommt einmal per E-Mail, bevor die Partie zu Ende ist.
T30 ⇨ 4T
T7 ⇨ 1,4T
T3 ⇨ 0,6T
T1 ⇨ keine
Vabanque - 17. Jan '24
>>macmoldis(O) - vor 14 Min.
,,, und wenn man den Zug in den letzten 86340 nicht gefunden hat,
finden man ihn dann in den letzten 60 Sekunden?<<

Es soll tatsächlich Leute geben, die erst unter solchem extremen Zeitdruck zu Höchstleistungen auflaufen!

GM Reshevsky hat in mehreren seiner Partien (Nahschach, wohlgemerkt!) in Zeitnot mit nur noch Sekunden auf der Uhr jeweils immer den besten, ja den einzigen Zug gefunden und damit gegen jemanden, der noch eine halbe Stunde auf der Uhr hatte, gewonnen. Na gut, die meisten von uns können sich wohl nicht mit Reshevsky vergleichen😉und im Fernschach mit 7 Tagen Bedenkzeit ist es ja wohl auch nicht wirklich sinnvoll, die Zeit bis auf Sekunden herunterlaufen zu lassen.

Aber das Eingangsposting von SF siramon zeigt ja auch eine etwas andere, ganz plausible Situation auf. Wenn ich heute nicht mehr ziehen kann oder will, dann möchte ich schon möglichst präzise wissen, wann ich morgen aufstehen bzw. am Schachbrett sitzen muss. (Allerdings nicht auf Sekunden präzise, Minuten reichen da locker.)
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
@shaack
"Die Benachrichtigung kommt einmal per E-Mail, bevor die Partie zu Ende ist.
T30 ⇨ 4T
T7 ⇨ 1,4T
T3 ⇨ 0,6T
T1 ⇨ keine"

Danke!

Verstehe ich das so richtig?
Beispiel: T30 ⇨ 4T
bei einer Bedenkzeit von 30 Tagen (T30) erhalte ich 4 Tage vor Ablauf der BZ meine Mitteilung?

Nachtrag:
Innerhalb eines Tages erhält man keine Erinnerungsmitteilung mehr?
Vabanque - 17. Jan '24 Bearbeitet
Die 30 Tage sind mir schnuppe, interessant ist bei dieser Aufzählung für mich, dass ich bei 24h keine 'Zieh-Erinnerung' erhalte. Warum? Gerade bei kurzen Bedenkzeiten wäre die Warnung vor Zeitablauf m.E. doch am wichtigsten.
macmoldis - 17. Jan '24
@Vabanque(O)
>>GM Reshevsky hat in mehreren seiner Partien (Nahschach, wohlgemerkt!) in Zeitnot mit nur noch Sekunden auf der Uhr jeweils immer den besten, ja den einzigen Zug gefunden<<

den einzigen Zug in den letzten Sekunden gefunden oder sich eher entschieden, den Zug jetzt nach längeren Überlegungen zu ziehen?
Pro.me.theus - 17. Jan '24
Ich hatte schon dasselbe Erlebnis wie Siramon. Mir erscheint die einfachste Lösung, dass einfach die restliche Zeit abgerundet wird. Dh wenn ich noch 23std und 59min habe, dass dann 23 std angezeigt wird.
Wenn es so ist, dass bei 23std 31min tatsächlich 24std angezeigt wird, dann führt das zu dem beschriebenem Szenario. War für mich nachdem ich es gelernt hatte auch kein Problem, man sollte nur wissen wie es funktioniert.
Vabanque - 17. Jan '24
>>den einzigen Zug in den letzten Sekunden gefunden oder sich eher entschieden, den Zug jetzt nach längeren Überlegungen zu ziehen?<<

Ersteres, denn sonst hätte er ja durch Zeitüberschreitung verloren.
schach2018 - 17. Jan '24 Bearbeitet
Wir haben momentan 4 Bedenkzeiten zur Auswahl:
30 Tage, 7 Tage, 3 Tage und 1 Tag

Vorschlag zur Darstellung der Restbedenkzeiten:
1. Bei 30, 7 und 3 Tagen BZ beginnt der Countdown mit der Darstellung in Tagen, wie bisher.

2. Erreicht man 2 Tage Restbedenkzeit, beginnt der Countdown mit der Darstellung in Stunden: 48 h

3. Erreicht man die 1 h Restbedenkzeit, beginnt die Zählung im Minutentakt: 60 min, Countdown bis 0 min
schach2018 - 28. Jan '24 Bearbeitet
14 Stunden vor Ablauf meiner Partie (3 Tage BZ) erhielt ich eine Benachrichtigung via CM-Mail. Es gab nur eine einzige Erinnerungsmail!

Das ist etwas dürftig.
Schön wäre es, wenn man vielleicht 1 -3 Stunden vor der möglichen ZÜ noch ein Erinnerungsschreiben bekommt, um sich darauf einstellen zu können.

Nachtrag:
In der Mail stand 14 Std. und in der Spielerübersicht zu dem Zeitpunkt 15 Std.
Das ist sehr irritierend und verwirrend!
Oli1970 - 28. Jan '24
Das klingt ganz schön fordernd und empört. Dürftig? Ich halte das für einen Service. Chessmail muss nicht mein Leben regeln. Woanders halte ich meine Termine auch selbständig ein. Als Nächstes brauchen wir noch eine SMS, die darauf aufmerksam macht, dass eine Mail von chessmail ungelesen im Postfach liegt?
Nichts für ungut, aber wenn eine Mail 14 Stunden vorher kommt, könnte man sich auch selbst eine Erinnerung in Kalender, Aufgaben oder dem Wecker legen. Kann jedes Smartphone.
schach2018 - 28. Jan '24 Bearbeitet
@Oli1970
Klar ist es ein Service, den ich gutheiße! Keine Frage. Das steht nicht zur Diskussion!

Jetzt musst du, lieber Olav, nicht aus dem Begriff "dürftig" hineininterpretieren, dass ich empört bin, denn empört war und bin ich nicht! 😉

Ich hätte vielleicht besser schreiben sollen: Es ist mir etwas wenig bzw. unpassend.
Folgende Fragen beschäftigten mich zu dem Zeitpunkt und auch jetzt in dieser Sache:
* Warum ausgerechnet 14 Std. vor Ablauf der Partie?
(Warum nicht früher oder später?)
* Warum nur eine einmalige Erinnerung?

PS:
Durchaus ist mir bewusst, Olav, dass es hier kein Wunschkonzert ist! Nur hat shaack im Forum mehrmals betont, dass er nichts gegen Wünsche, Anregungen, Bemerkungen hat, weil sie ihn und uns vielleicht auf neue Ideen bringen.
schach2018 - 29. Jan '24 Bearbeitet
Oli1970
"Chessmail muss nicht mein Leben regeln."

Chessmail bietet jedem User hier die CM-Benachrichtigung an.
Sie ist eine Option (!), die jedem freigestellt wird, sie nutzen zu wollen oder sie abzulehnen. Du hast die Wahl.

@Oli1970
Wo siehst du also hier die Reglementierung deines Lebens?
Voyaman - 30. Jan '24 Bearbeitet
Bei der Restzeit wäre es besser anstatt 2,5 Tage die Zeit mit den Reststunden einzufügen , z.B. 2T12h. Mit den Kommazahlen es schon irgendwie merkwürdig aus 😉
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
Man könnte statt 2,5 Tage (Industriezeit) auch weiterhin die stark verkürzte Darstellung nehmen: 2 Tage.
Die 12 Std. (!) würden weiterlaufen, werden aber nicht sichtbar gemacht bzw. nicht angezeigt.
shaack - 30. Jan '24
Nicht ganz, weil als 2,5 der Bereich zwischen 2,25 und 2,75 angezeigt wird. Als 2 würde man den Bereich zwischen 2 und 2,5 anzeigen.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
shaack
"Nicht ganz, weil als 2,5 der Bereich zwischen 2,25 und 2,75 angezeigt wird. Als 2 würde man den Bereich zwischen 2 und 2,5 anzeigen."

Verstehe ich es richtig, dass du eine andere Zeitmessung zugrunde legst, sprich: 1 Std entspricht nicht 60 min?
shaack - 30. Jan '24
Nee, das ist einfach mathematisches runden.
Vabanque - 30. Jan '24 Bearbeitet
Naja, 2 wäre eigentlich von 1,5 einschließlich bis 2,5 ausschließlich.

Und 2,5 von 2,45 einschließlich bis 2,55 ausschließlich.

So sind zumindest die üblichen Rundungsgesetze. Bei Zeitangaben zugegebenermaßen problematisch.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
@shaack
Warum muss denn gerundet werden? 🤔
shaack - 30. Jan '24 Bearbeitet
Es wird auf eine Genauigkeit von 0,5 gerundet.
Anzeige = round(t * 2) / 2
Vabanque - 30. Jan '24
Klar, man kann die Bedenkzeit auch auf Nanosekunden genau angeben😜
shaack - 30. Jan '24 Bearbeitet
Eine Anzeige 2T12h wäre auch auf 1/24 Tage gerundet. Man stellt Zeiten immer gerundet dar, weil es sonst unendlich viele Nachkommastellen geben würde. Sind Zeiten nicht sogar irrationale Zahlen? Ich denke ja.
Vabanque - 30. Jan '24
Eben. Selbst die (hypothetische, weil in unserem Fall sinnlose) Angabe auf Nanosekunden wäre immer noch gerundet.

Interessant ist halt schon, dass es nach 24 Stunden pro Tag, 60 Minuten pro Stunde und 60 Sekunden pro Minute NICHT im 60er-System weitergeht (was konsequent wäre!), sondern im 10er-System, oder eigentlich im 1000er (Millisekunden, Mikrosekunden, Nanosekunden ... )
toby84 - 30. Jan '24
"Man stellt Zeiten immer gerundet dar, weil es sonst unendlich viele Nachkommastellen geben würde. Sind Zeiten nicht sogar irrationale Zahlen? Ich denke ja."

na, spätestens bei der planck-zeit würde ich schon aufhören mit der darstellung 😛
Vabanque - 30. Jan '24 Bearbeitet
Die Frage, ob die Maßzahlen von Zeiten immer irrational sind (oder auch rational sein können), führt ja fast schon in die Philosophie der Mathematik.

Für unser Problem hier ist die Frage natürlich komplett bedeutungslos.
siramon - 30. Jan '24
Ich fand SF MarkD’s Vorschlag „niemals mehr anzeigen, als es ist.“ sehr gut.

👉🏼 Egal wie dargestellt wird, immer ABrunden.
Vabanque - 30. Jan '24
👍
toby84 - 30. Jan '24
ich bin auch für abrunden. wenn ich 2 stunden 59 minuten auf der uhr habe, sehe ich lieber 2h als 3h.
shaack - 30. Jan '24 Bearbeitet
Dann würde das Spiel mit 3T Bedenkzeit mit 2T als Anzeige starten. Jetzt überlegt mal, wie viele Leute da nachfragen und wer das dann versteht.
toby84 - 30. Jan '24
"Dann würde das Spiel mit 3T Bedenkzeit mit 2T als anzeige starten. Jetzt überlegt mal, wie viele Leute da nachfragen und wer das dann versteht. 🙄"

das ist völlig plausbel. wenn ich einen 3-stunden-countdown starte, springt der sofort in der stundenanzeige auf eine 2. wenn du das für zu irritierend hältst, aber eine sekundenanzeige zu präzise ist, dann geh doch runter bis zur minutenanzeige und checke die abgelaufenen turnierpartiezeiten jede minute statt alle 5 minuten:

bei zeiten länger als 1 Tag: 2T 23S
bei zeiten länger als 1 stunde: 23S 59M
und in der letzten stunde: 00S 59M

die letzte anzeige ist dann halt 00S 00M. es sollte jedem klar sein, was darunter zu verstehen ist.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
shaack
"Dann würde das Spiel mit 3T Bedenkzeit mit 2T als Anzeige starten. Jetzt überlegt mal, wie viele Leute da nachfragen und wer das dann versteht."

Ja, Abrunden verfälscht die Situation.
brauna - 30. Jan '24
Bei < 3T steht doch - heute schon - bspw. 47h ...ist alles prima imho
Vabanque - 30. Jan '24
Dann landen wir wieder bei dem Problem, das SF siramon im Eingangsbeitrag geschildert hat und wegen dem der Thread überhaupt existiert.
toby84 - 30. Jan '24
"Bei < 3T steht doch - heute schon - bspw. 47h"

das problem ist doch, dass man nicht unbedingt 47 stunden zeit hat, nur weil da 47h steht. du guckst nach 46 stunden und 50 minuten wieder rein und deine zeit ist abgelaufen. auch ich halte das für eine falsche angabe.
Vabanque - 30. Jan '24
Eine minutengenaue Angabe würde m.E. reichen, aber das wurde sicher weiter oben in dem (langen) Thread bereits festgestellt.
shaack - 30. Jan '24
Also 71 Stunden statt 3T? Ja wäre ne Möglichkeit.
toby84 - 30. Jan '24
"Also 71 Stunden statt 3T? Ja wäre ne Möglichkeit."

ja, das ist auch eine gute idee. hauptsache abgerundet.
Vabanque - 30. Jan '24
Spätestens unter 1h sollte man dann aber zur Minuten-Angabe übergehen.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
Wir haben vier BZ:
30 Tage, 7 Tage, 3 Tage, 24 Std. !
toby84 - 30. Jan '24
ich glaube, die 30 tage können wir ausklammern.

wären 167 stunden statt 7 tagen zuviel? 😉 als skatspieler kann ich die vielfachen von 24 ganz gut hochrechnen 🙃 aber letztendlich ist mir die darstellung egal, solange sie nur abgerundet ist.
shaack - 30. Jan '24 Bearbeitet
Ja über 3T würde ich eher T nehmen. Und wie gesagt, Abrunden geht eher nicht, weil sonst dauernd Anfragen kommen, warum die 7T Spiele mit 6T starten. Es sei denn jemand übernimmt ehrenamtlich den chessmail Support und erklärt jedem, der anfragt, einzeln, dass und warum abgerundet wird.
toby84 - 30. Jan '24
was gegen die darstellung von XXT YYS und XXS YYM spricht, kann ich noch nicht nachvollziehen. wenn da 6T 23S steht, wird doch wohl niemand fragen, wo seine stunde hin ist?
MarkD - 30. Jan '24
Dann runde halt nur die Stundenanzeige immer ab (und natürlich die Minuten auch). Das ist doch der relevante Bereich.
shaack - 30. Jan '24 Bearbeitet
Was ist denn der Vorteil, wenn man "23T 12h" sieht, statt "24T", oder "23h 43min" statt "24h"?
toby84 - 30. Jan '24 Bearbeitet
der vorteil ist, dass man nicht auf die idee kommt, dass man 7 tage eingestellt hat, aber plötzlich nur 6 tage zur verfügung hat. dieser gedanke kann vll kommen, wenn da 6T steht, aber nicht, wenn da 6T 23h steht. und mir persönlich wäre es sehr wichtig, dass ich noch 3 stunden zeit habe, wenn ich in chessmail schaue und da 3 stunden steht. ich würde mich nämlich ganz wie siramon darauf verlassen, dass ich noch ziehen kann, wenn ich nach 2h 50min das nächste mal zum ziehen komme.

erweitert: und auch wenn markD recht hat und das bei tagen nicht so relevant ist wie bei stunden, würde ich auch hier erwarten, dass ich bei der angabe 3T noch mindestens 3 tage zeit habe, ich also locker hinkomme, wenn ich jetzt schon weiß, dass ich in 71 stunden das nächste mal zum ziehen komme.
Vabanque - 30. Jan '24
>>und mir persönlich wäre es sehr wichtig, dass ich noch 3 stunden zeit habe, wenn ich in chessmail schaue und da 3 stunden steht. ich würde mich nämlich ganz wie siramon darauf verlassen, dass ich noch ziehen kann, wenn ich nach 2h 50min das nächste mal zum ziehen komme.<<

Sehe ich auch so.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
Vabanque
"Interessant ist halt schon, dass es nach 24 Stunden pro Tag, 60 Minuten pro Stunde und 60 Sekunden pro Minute NICHT im 60er-System weitergeht (was konsequent wäre!), sondern im 10er-System, oder eigentlich im 1000er (Millisekunden, Mikrosekunden, Nanosekunden ... )"

Was ich immer noch nicht verstehe ist, warum die Zeitmessung im "10er System" läuft. Oder habe ich das falsch verstanden?

shaack
"Nicht ganz, weil als 2,5 der Bereich zwischen 2,25 und 2,75 angezeigt wird. Als 2 würde man den Bereich zwischen 2 und 2,5 anzeigen."

Ebenso kann ich diese Einteilung nicht nachvollziehen.

Was ich damit sagen möchte:
Muss man / Sollte man daran festhalten?
Catastrophist - 30. Jan '24
>>Was ist denn der Vorteil, wenn man "23T 12h" sieht, statt "24T", oder "23h 43min" statt "24h"?<<

Weil es de facto falsch ist ;-)
Kann sowieso nicht nachvollziehen, warum überhaupt in diesem Maße gerundet werden soll...
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
Zum ersten Mal sehe jetzt bei einer meiner Partie die Anzeige der Restbedenkzeit: 2,5 T.
timi - 30. Jan '24
Ich empfinde die ganze Diskussion als ziemlich schwierig. Wenn ich sehe, dass es mit der Bedenkzeit knapp werden könnte, gebe ich eine Spielpause ein und bin damit - wenn mich nicht alles täuscht - auf der sicheren Seite.
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
@timi
Ja, es ist eine Möglichkeit (Spielpause), damit umzugehen.

Wie gesagt, ist es irreführend, wenn ich eine Erinnerungsbenachrichtigung erhalte, in der mir von 14 Stunden Restbedenkzeit mitgeteilt wird, ich aber zum gleichen Zeitpunkt in der Spielerübersicht 15 Stunden Restbedenkzeit angezeigt bekomme.

Nachtrag:
Wie soll man da einen Timer setzen?
siramon - 30. Jan '24
@timi, ja die Spielpause ist eine Lösung für ein erkanntes Zeitproblem. Die Frage hier ist aber, wie erkennst du, ob (bzw. wann) du in ein Zeitproblem rutschst, um dann allenfalls eine Spielpause einzulegen.

Beispiel, es ist Freitagmittag und ich weiss, am Sonntag (wahrscheinlich das ganze Wochenende) komme ich nicht zum spielen. Bedenkzeit ist überall mit 3T angegeben.

Kurz nachgedacht, Samstagmittag, Sonntagmittag, Montagmittag ... Das reicht ja easy, ich komme ja am Montagmorgen dazu bei den Spielen zu ziehen (als Pendler ist das ein sehr reales Beispiel...) und brauche entsprechend keine Spielpause fürs Wochenende.

Pustekuchen... die 3 Tage waren in Tat und Wahrheit 2 Tage (und wenige Stunden). Klein siramon verliert mal wieder Sonntagabend diverse Spiele wegen ZÜ... 😁

> Ich empfinde die ganze Diskussion als ziemlich schwierig.

Nun nachvollziehbarer?
schach2018 - 30. Jan '24 Bearbeitet
Aus SF timi's Satz lese ich etwas anderes heraus:

Er hat die Schwierigkeit dieses Problems schon erfasst. "Die ganze Diskussion empfindet (er) als ziemlich schwierig", insofern als man aktuell keine zufriedenstellende Lösung findet.

Seine Lösung ist daher die Anmeldung einer Spielpause, die man auch nicht in allerletzter Minute beantragt, da immer etwas dazwischen kommen kann, unabhängig von dieser Problematik.


Nachtrag:
Ich hatte bisher das Glück gehabt, dass meine Gegner bei ZÜ trotzdem nicht sofort die Partie (FS/WS) zu ihren Gunsten oder Ungunsten abgebrochen haben.
timi - 31. Jan '24
@siramon: Mir war und ist schon klar, dass es unter den von dir geschilderten Umständen knapp werden kann. Allerdings war mir auch schon immer bewusst, dass bei einer Anzeige von 3 Tagen die Zeit im Hintergrund ständig weniger wurde.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Wenn du tatsächlich den letzten Zug am Freitagmittag gemacht hast, dann stimmen die 3 Tage, aber nur für einen sehr kurzen Moment. Und bei allen Partien, in denen du früher (z.B. am Freitagmorgen beim Pendeln) gezogen hast, ist natürlich schon ein Teil der 3 Tage abgelaufen.
Ich meinte tatsächlich, dass es anscheinend schwierig ist, eine befriedigende Lösung zu finden, habe das aber wohl zu wenig präzise formuliert.
Genau deshalb empfahl ich, im Zweifelsfall eine Spielpause anzumelden.

@schach2018: Du hast mich eigentlich richtig verstanden, Danke.
Es geht ja letztlich auch um die Frage, wie viel Zeit oder Ressourcen shaack für ein solches „Problemchen“ investieren will und wie oft das denn tatsächlich vorkommt.

Bezüglich Beenden von Partien bin ich übrigens flexibel. Bei Turnieren beende ich eher mal wegen ZÜ, aber extra einen Wecker stellen tue ich auch da nicht. Da hat sich auch schon der eine oder die andere Gegner*in trotz ZÜ retten können.
Und bei anderen Spielen habe ich in der Regel auch viel Geduld.
schach2018 - 31. Jan '24 Bearbeitet
@timi
Nein, ich stelle auch keinen Timer für meine Partien! 😉😄

Nachtrag:
Sollte ich (mehrere) Partien wegen ZÜ verlieren, dann würde ich das akzeptieren und meine eigenen Konsequenzen daraus ziehen.
shaack - 31. Jan '24 Bearbeitet
In den letzten 20 Jahren hat die Regelung eigentlich ganz gut funktioniert. Ich habe es jetzt aber mal ein bisschen optimiert. Bisher wurde nur aufgerundet und jetzt wird auch abgerundet. Die 2,5T ist auch verschwunden, dafür gibt es jetzt 2T bis 48h angezeigt wird. Damit sind die 2T tatsächlich abgerundet ("mindestens noch 2T"), weil unterhalb von 2T werden ja Stunden angezeigt. Ob wir die Stunden auch abrunden müssen, sollten wir erst mal ausprobieren. Wie gesagt in den letzten 20 Jahren waren sie immer aufgerundet. Ausserdem habe ich die Zahl in den E-Mails korrigiert, sie müsste jetzt mit der Zahl online übereinstimmen.
Catastrophist - 31. Jan '24
>>In den letzten 20 Jahren hat die Regelung eigentlich ganz gut funktioniert.<<
Oh, wie ich diese Sätze liebe, vor allem in der IT^^

Spielt in der gleichen Liga wie Sätze à la:
"Wir haben das schon immer so gemacht, 20 Jahre lang! Das ändern wir nicht! Basta!"
shaack - 31. Jan '24 Bearbeitet
Stimmt 🙂 1 Punkt für dich. Und ein Punkt für mich, weil ich habe es geändert. Und einen Punkt Abzug für dich, weil es nicht zum Thema gehört, sondern eine Meta-Diskussion ist.
schach2018 - 31. Jan '24 Bearbeitet
shaack
" (...) Die 2,5T ist auch verschwunden, dafür gibt es jetzt 2T bis 48h angezeigt (...)"

"(...) Ausserdem habe ich die Zahl in den E-Mails korrigiert, sie müsste jetzt mit der Zahl online übereinstimmen."

Vielen Dank! 👍


shaack
"(...) Ob wir die Stunden auch abrunden müssen, sollten wir erst mal ausprobieren.(...)"

Gibt es konkrete Gründe, die dagegen sprechen?🤔


Nachtrag - Fragen:
@shaack
* Bleibt es bei der einmaligen Email-/ PN-Benachrichtigung, sprich:
Bei 3 Tagen BZ erhalte ich 14 h vorher eine Erinnerungsmail?
* Bei 24 Stunden BZ gibt es keine Erinnerungsmail?
* Bei den anderen BZ eine andere Zeit?
Catastrophist - 31. Jan '24
>>Punkt Abzug für dich, weil es nicht zum Thema gehört, sondern eine Meta-Diskussion ist.<<
Aha 🤔
toby84 - 31. Jan '24
"Ich habe es jetzt aber mal ein bisschen optimiert."

finde ich gut 👍

"Und einen Punkt Abzug für dich, weil es nicht zum Thema gehört, sondern eine Meta-Diskussion ist."

nach der logik ist es unmöglich, das "das machen wir seit 20 jahren so" argument in dem kontext zu widerlegen, in dem es angebracht wird. 😉
shaack - 31. Jan '24
Nagut, wieder einen halben Punkt plus.
shaack - 31. Jan '24
@schach2018 Ja, es bleibt bei einer Benachrichtigung. Falls der Zeitpunkt dieser nicht genehm ist, können wir da ja auch noch drüber diskutieren.
schach2018 - 31. Jan '24 Bearbeitet
@shaack
Wenn es bei einer einmaligen Benachrichtigung bleibt, so sind
14 Stunden vor Ablauf der BZ von 3 Tagen meiner Ansicht nach zu früh!
2-3 Stunden vorher halte ich für besser.

Ich weiß nicht, wie die anderen es sehen.

Man sollte lediglich bedenken, dass man genügend Zeitpuffer hat, um darauf rechtzeitig reagieren zu können.

Eine allzu frühe Benachrichtigung von 14 h vorher halte ich für bedenklich, denn diesen langen Zeitraum (14h) würde man nicht ernst nehmen und unterschätzen, frei nach dem Motto: "Ich habe ja noch 14 h Zeit!" Schon besteht die Gefahr der ZÜ, da man ja nur 1 schriftliche Erinnerung von Chessmail erhält.
siramon - 31. Jan '24
Liest du nachts deine E-Mails?
toby84 - 31. Jan '24
oder allgemeiner: liest du immer alle zwei bis drei stunden deine e-mails? 😉
MarkD - 31. Jan '24
"Ob wir die Stunden auch abrunden müssen, sollten wir erst mal ausprobieren."

Die Stunden sind der Anlass für die ganze Diskussion, nicht die Tage...
schach2018 - 31. Jan '24 Bearbeitet
siramon
"Liest du nachts deine E-Mails?"

Ich weiß, worauf du hinaus willst! 😄

Deswegen habe ich ja auch oben geschrieben:
"Ich weiß nicht, wie die anderen es sehen."😉
Ich habe keinen Anspruch erhoben, sondern lediglich meine Meinung geäußert und sie begründet. ;))

Nachtrag:
Sollte die Partie mir so am Herzen liegen, würde ich vielleicht auf die Spielpausenregelung zurückgreifen. Nur habe ich bisher sie in diesem Zusammenhang nie eingesetzt.

erweitert:
Bei 3 Stunden vorher kann ich mich besser einstellen als bei 14 h vorher Benachrichtigung, zumal es sich nur um eine einzige schriftliche Erinnerung handelt. Jeder kann in weiser Voraussicht planen. Dafür muss ich nicht nachts aufstehen und meinen Zug ausführen, oder?
Und sollte es doch zur ZÜ kommen, dann akzeptiere ich das und freue mich für meinen Mitstreiter. Ich sehe kein Problem darin.

Wenn shaack daraus 2 schriftliche Benachrichtigungen macht, z.B. 14 h und 3 h, wäre ich sehr zufrieden. Ich würde vielleicht sogar noch mehr Partien spielen wollen, als dass ich es jetzt tue.
shaack - 31. Jan '24
@MarkD Ja, und die wurden auch geändert.
MarkD - 31. Jan '24
ah super, das hatte ich oben so nicht verstanden - vielen Dank!
shaack - 31. Jan '24 Bearbeitet
@schach2018 3 Stunden vorher halte ich nicht für sinnvoll, das müssen mindestens 10 Stunden sein, wegen Schlafphase. Zwei Benachrichtigungen wird es erstmal nicht geben.

Manche E-Mail-Programme haben eine Wiedervorlage-Funktion. Das wäre eine gute Lösung, denn die Zeit der Wiedervorlage kannst du dann selbst einstellen.
schach2018 - 31. Jan '24 Bearbeitet
@shaack
" Manche E-Mail-Programme haben eine Wiedervorlage-Funktion. Das wäre eine gute Lösung, denn die Zeit der Wiedervorlage kannst du dann selbst einstellen."

Man hat ja hier zwei Optionen der Benachrichtigung:
1. per Email
2. via Chessmail-Mailbox.

Letzteres nutze ich.

Offenbar bin ich die einzige, die es so handhabt. Ich komme auch wie bisher so, wie es jetzt geregelt ist, zurecht. ;))

Trotzdem danke für den Hinweis! 👍
AlDi - 09. Feb '24
Es scheint nicht mehr angezeigt zu werden, wenn jemand Pause macht. Einer meiner Gegner hat deutlich mehr Bedenkzeit, als für die Spiele vorgesehen ist (auch gegen andere Spieler).
shaack - 09. Feb '24
Ja stimmt, da fehlt das (P).
Vabanque - 09. Feb '24
Wie ist die Anzeige der Bedenkzeit eigentlich momentan? Bei einem meiner Gegner steht '2h' Restbedenkzeit ... in welcher Spanne liegt dann seine tatsächliche Bedenkzeit?
brauna - 09. Feb '24
...d.h. in spätestens 2 Std. fällt sein Blättchen, es könnte allerdings auch schon nach 1 Std. und 1 Minute sein imho
shaack - 09. Feb '24
Nee, es ist zwischen 1,5 und 2,5h
Vabanque - 09. Feb '24
Minuten werden also erst unter 1,5 h, d.h. unter 90min, angezeigt?
brauna - 09. Feb '24
...danke @shaack!
Daraus folgere ich weiter: wenn ich den PC anknipse und da steht 1 Min. Restbedenkzeit, dann hat er zwischen 30 und 90 Sekunden Restzeit? Ist das korrekt?

Ist der ganze Sachverhalt irgendwo im help/info beschrieben?
shaack - 09. Feb '24
@brauna Ich glaube bei den Minuten sind es zwischen 0 und 60 Sekunden und nicht zwischen 30 und 90 Sekunden. Inwieweit ist das relevant?

@Vabanque Minuten werden unter 100 Minuten angezeigt. Unter 90 macht aber mehr Sinn, werde ich umstellen.
brauna - 09. Feb '24
@shaack: du hast natürlich recht...das mit den Sekunden ist völlig irrelevant. Es hat mich lediglich interessiert, wie das ganze eingestellt ist :-)
schach2018 - 09. Feb '24 Bearbeitet
shaack
"@brauna Ich glaube bei den Minuten sind es zwischen 0 und 60 Sekunden und nicht zwischen 30 und 90 Sekunden. Inwieweit ist das relevant?"

Dann entspricht 1 min Restbedenkzeit 60 Sekunden. :))
Relevanz hat es, wenn jemand einen Timer stellt. 😄

In der allerletzten Minute würde ich nicht ziehen wollen, eher passiert mir die ZÜ. Daher habe ich ja die Erinnerungsmitteilung aktiviert, die mir jetzt auch nicht unbedingt weiterhilft, da sie ja einmalig auf 14 h vor Fristablauf bei einer BZ von 3 Tagen eingestellt ist. 😄

Mir bliebe dann notgedrungenermaßen, wenn mir die Partie(n) am Herzen läge(n), als einzig sinnvolle Maßnahme die Beantragung der Spielpause(n), die irgendwann auch ausgeschöpft sein würde(n), sofern ich sie regelmäßig nutzen würde und über mehr als 30 Partien am Laufen hätte. 😄

Nachtrag:
Bei einer BZ von 24 Std. gibt es keine Erinnerungsmitteilung. Damit nützt mir die Aktivierung einer Benachrichtigung überhaupt nicht. 😄

bearbeitet: erweitert
brauna - 09. Feb '24
@schach2018: Und warum spielst du dann 24 Std. Partien....wenn es dir letztendlich auf Minuten ankommt??
Ein Spielpartner von mir spielt nur Partien mit 30T Bedenkzeit....damit er niemals in die Verlegenheit kommt, Spielpausen eintragen zu müssen. Iss konsequent, oder?
Er hat natürlich noch nie die 30T ausgereizt!
PaulErhard - 09. Feb '24
Wozu Zugerinnerungen, die abhängig von der Bedenkzeit sind? Ist es nicht letztendlich egal, ob die ZÜ nach 30 Tagen-, oder 24h-Bedenkzeit droht? Ich plädiere für eine einheitliche einmalige Erinnerung per Mail, xStunden vor der ZÜ, unabhängig von drr Bedenkzeit der Partie. Ob das jetzt 8, 10 oder 12h sind, sollte hier diskutiert werden.
schach2018 - 09. Feb '24
brauna
" @schach2018: Und warum spielst du dann 24 Std. Partien....wenn es dir letztendlich auf Minuten ankommt??"

Nee, da hast du mich wohl missverstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

Wie gesagt, ziehe ich gewöhnlich einige Stunden vor Ablauf der BZ und reize die BZ nicht aus.
schach2018 - 09. Feb '24 Bearbeitet
@PaulErhard
Ja, für eine einheitliche Erinnnerung via Mail oder via Chessmail-Mailbox bin ich auch.

Allerdings reicht mir persönlich eine einmalige Benachrichtigung nicht aus.
Die Schlafzeiten sollte man im ersten Erinnerungsschreiben berücksichtigen;
das halte ich auch für richtig.
PaulErhard - 09. Feb '24
@schach2018, chessmailuser sind über den ganzen Globus verteilt. Welche Zeitzone willst du denn als Grundlage für die Schlafenszeit nehmen. Wenn eine Erinnerung 10-12h vor der drohenden ZÜ kommt, kann jeder, egal ob er gerade zu Bett gegangen, oder gerade erst aufgestanden ist, reagieren. Ausserdem wissen alle Spieler, dass die Bedenkzeit läuft, egal ob ich permanent online, oder auf einem Segeltörn oder sonstwo bin. Dann muss ich eben Urlaub eintragen.
schach2018 - 09. Feb '24 Bearbeitet
@PaulErhard
Ja, guter Einwand mit den "Chessmailern around the world"! :))

Daher habei ich mich auch nicht gegen die jetzt bestehende Mitteilungserinnerung von 14 h vor Ablauf der Bedenkzeiten bei einer BZ von 3 Tagen ausgesprochen, denn shaack hat ja oben die Schlafzeiten als Begründung erwähnt, was ich vollkommen für plausibel und richtig halte.

Zudem habe ich nicht behauptet, dass ich die Spielpausen nicht beantragen würde, oder? Im Gegenteil, ich würde sie als einzige Gegenmaßnahme nehmen.

Doch die Gefahr der ZÜ bleibt trotz Beantragung der Spielpause(n) weiterhin bestehen, oder? Daher halte ich persönlich eine zweite Benachrichtigung für wünschenswert.
PaulErhard - 09. Feb '24
Jeder Spieler ist für seine Bedenkzeit doch eigenverantwortlich. Am Brett kommt doch auch kein Schiedsrichter und weist auf eine knappe Restbedenkzeit hin.
schach2018 - 09. Feb '24 Bearbeitet
@PaulErhard
Stimmt. :))
Wir haben aber hier nicht Nahschach. ;)

schach2018
"Doch die Gefahr der ZÜ bleibt trotz Beantragung der Spielpause(n) weiterhin bestehen, oder? Daher halte ich persönlich eine zweite Benachrichtigung für wünschenswert."

Es wäre ein Nice-to-have-Feature.

Was spricht dagegen?
Pro.me.theus - 09. Feb '24
„shaack:
Nee, es ist zwischen 1,5 und 2,5h“

Ich hab den Vorschlag schon einmal gemacht, und das wäre mMn das einfachste um dass zb 2 Std dann angezeigt wird, wenn die Restzeit tatsächlich noch zwischen 2:00 und 2:59 stunden beträgt. Es sollte also immer abgerundet werden.
MarkD - 09. Feb '24
„shaack:
Nee, es ist zwischen 1,5 und 2,5h“

Ich verstehe das nicht: das ist doch genau das Problem, warum dieser Thread aufgemacht wurde. Wenn da 2h steht, dürfen es 2h 0min bis 2h 59min sein.
Niemals mehr anzeigen, als es noch ist.
shaack - 09. Feb '24
Wenn du bei Stunden abrundest, werden 24h Spiele mit 23h gestartet. Finde ich unlogisch. Außerdem müssen die Minuten aufgerundet werden.
Pro.me.theus - 09. Feb '24
Ich finde das nicht unlogisch wenn da 23 Std steht.
Und man kann auch min abrunden. Dann ist die letzte Anzeige „0 min“ und es ist klar dass man da jetzt keine Minute mehr zeit hat.
MarkD - 09. Feb '24
Das stört doch keinen, dass da nur eine einzige Minute lang 24h steht.
Es sind dann noch "mehr als" 23h Zeit, den Zug zu machen.
Das ist konsistent.

Wenn aber am Ende jemand denkt, "ich hab ja noch zwei Stunden" und nach anderthalb Stunden ist die Partie verloren, dann ist das fatal.

Nur am Rande: ich komme nie in solch eine Situation, aber es geht ja ums Prinzip. ;-)
Niemals mehr anzeigen als es noch ist.
MarkD - 09. Feb '24
Pro.me.theus... 🤝
Pro.me.theus - 09. Feb '24
Seh das genauso MarkD!👍
siramon - 09. Feb '24
Was MarkD und Pro.me.theus sagen 👍🏼🤝
Vabanque - 09. Feb '24
Jetzt stehen wir mir der Diskussion wieder genau da, wo wir gestartet sind.
schach2018 - 09. Feb '24 Bearbeitet
Ich bin jetzt ganz verwirrt. Sprechen wir von der gleichen Zeitmessung?

@shaack
Die Grundlage der Messung der BZ beruht auf dem Dezimalsystem (1 Std. = 100 min) ?

@Pro.me.theus @MarkD und viele andere auch
Ihr geht von der normalen Zeit (1 Std= 60 min) aus.
siramon - 09. Feb '24
Und täglich grüsst das Murmeltier…

schach2018 - 09. Feb '24
😄
PaulErhard - 10. Feb '24
Was spricht denn gegen eine Anzeige wie auf der DGT Schachuhr? hh:mm und unter 10 Min. m.ss. Die max. Zeit wäre hier bei 30 Tagen 720 Min. Nach Start also 719:59. Erinnerung einmalig per Mail bei x Stunden Restbedenkzeit.
shaack - 10. Feb '24
@PaulErhard Die Stunden und Minuten sind einfach nicht relevant bei 30 Tagen und ich möchte irrelevante Dinge nicht anzeigen, sie verbrauchen nur Platz und machen alles unübersichtlicher. 719:59 oder 30 ist ein Unterschied. Würde ich alles mögliche irrelevante anzeigen, wäre chessmail nicht so aufgeräumt.
shaack - 10. Feb '24 Bearbeitet
Normale Uhren zeigen die Zeit an, die noch maximal zur Verfügung steht. Wenn ein Timer 60 anzeigt, dann sind das noch maximal 60 Sekunden und nicht mindestens 60 Sekunden. In der letzten Sekunde zeigt ein Timer oder eine Schachuhr 1 an und nicht 0. Wenn eine Schachuhr 0 anzeigt, ist die Zeit vorbei und nicht noch 1 Sekunde Zeit. Das wäre auch total merkwürdig, denn dann ist die 0 nicht mehr eindeutig. Ich verstehe überhaupt nicht, wie so viele hier auf die Idee kommen, dass einfach mal anders zu machen. So arbeiten alle Uhren, Schachuhren und Timer. Wenn wir das anders machen, als die allgemeine Konvention, wie wirklich alle Uhren funktionieren, dann ist das verwirrend.
Pro.me.theus - 10. Feb '24
Sorry aber das sehe ich anders. Wenn bei einer Restzeit von 1h 31 min die Anzeige 2 Std anzeigt, dann ist das mMn einfach irreführend.
Und die einfachste Lösung scheint mir die Rundungsregel zu ändern.
Wenn du an eine andere Lösung denkst, soll mir das auch recht sein.
AlDi - 10. Feb '24
Aus meiner Sicht wäre es tatsächlich am informativsten, wenn die verbleibende Mindestzeit angezeigt wird und man sich drauf verlassen kann, also z. B. bei 2 h hat man noch mindestens 2 Stunden (und höchstens knapp 3 Stunden). 0 min würde dann bedeuten, dass das Spiel noch nicht vorbei ist, sondern man noch weniger als eine Minute Zeit zum Ziehen hat. Wenn die Zeit abgelaufen ist, springt die Uhr auf -1 min und das Spiel kann vom Gegner beendet werden oder endet bei Turnieren automatisch. Am Anfang von Partien wäre es tatsächlich so, dass bei 24 h-Spielen 23 h angezeigt werden, da man bereits nach einer Millisekunde keine vollen 24 h mehr hat, bei 3 Tage-Spielen 2 Tage etc.
siramon - 10. Feb '24
@shaack
Normale Uhren zeigen die Zeit an, die noch maximal zur Verfügung steht.

🧐 Das gilt aber nur für die Einheit Sekunden, oder?

Welche Uhr zeigt 13:00 an obwohl es 13:45 ist?
shaack - 10. Feb '24 Bearbeitet
Nein, eine Uhr, die z.B. Tage bis Neujahr zählt zeigt auch in Tagen die Maximale Zahl an Tagen an und nicht die Minimale. Es ist bei allen Uhren immer so. Sonst würde sie am 31.12. 0 Tage bis Neujahr anzeigen, es ist aber noch 1 Tag bis Neujahr. Warum versteht das keine:r?
Konstantin_3 - 10. Feb '24 Bearbeitet
Ich vermute gerade am Beispiel 2h "Anzeige"
- Da gilt jetzt ? 1,5h=<t>=2,5h... das wären bei 1,56h = 93.6min in dem Fall hätte einer 2 Stunden da stehen wäre Kaffee trinken gegangen und wäre 0,44h also 26,4 min zu spät dran.

Selbst die 0-60 min Anzeige bringt da nichts.

+-0,5h ist zu viel Toleranz +0,5 aber ohne Minus

Tage und (Wochen) sind mal ausgeklammert interessieren nicht.

Ich dachte dafür gibt es vorprogrammierte Zeit Systeme die auf die sec. genau Anzeigen können.
Beispiel: 1T und 46min und in der nächsten min 1T 45min oder 3T 20h ... 19,18

Weitere Beispiele: 0T 0h 46min - das kann man ja noch kürzen in nur t=< "46min" ! nächste Minute t=< "45min",
0T 1h 59min gekürzt dargestellt in t=>"1h 59min" .. (ideal Toleranz +-0sec)
Oli1970 - 10. Feb '24
Ich denke, das Problem ist nicht das Verstehen an sich. Ein Countdown zeigt halt die genaue verbleibende Zeit an, besonders, wenn es kritisch wird. Man könnte zur Klarstellung ein "Kleiner-Symbol" voranstellen, also z. B. <3T.

Du schreibst oben "Wenn ein Timer 60 anzeigt, dann sind das noch maximal 60 Sekunden und nicht mindestens 60 Sekunden." - dem würde ich nun widersprechen und sagen: "Er zeigt beides an, nämlich genau 60 Sekunden." und das auch nur, wenn er nicht läuft oder zufällig auf den Punkt 60 Sekunden erreicht. Zwischen 60 und 61 Sekunden zeigt er tatsächlich mindestens 60 Sekunden an, zwischen 59 und 60 Sekunden ... 59! Die Frage an sich ist hier doch, ob der Timer / Countdown Nachkommastellen auswirft oder nicht, intern sind sie so oder so vorhanden.

Was (vielleicht) gegen eine zu genaue Zeitangabe spricht: Wie häufig schaut chessmail, wann die BDZ tatsächlich überschritten ist und beendet ggf. laufende Spiele? Soweit ich es in Erinnerung habe, jedenfalls nicht genau mit Erreichen der 0-Grenze. Das bedeutet, irgendwann haben wir die gleiche Diskussion in die andere Richtung.
shaack - 10. Feb '24
Das stimmt nicht, ein Timer zeigt zwischen 59 und 60 Sekunden 60 an.
Oli1970 - 10. Feb '24
Falls wir mit Timer einen Countdown meinen, wovon ich ausgehe, dann nicht. Er zählt von 60 als Startwert an rückwärts, also 59 Sekunden plus x Zehntel, Hundertstel, Tausendstel etc. Wie würdest Du 60 Sekunden minus 1/10 Sekunde darstellen?
shaack - 11. Feb '24
@Oli Ein Countdown Timer zeigt 60 an, solange, bis 1 Sekunde vergangen ist. 59,5 wird also als 60 angezeigt.
Oli1970 - 11. Feb '24
Lediglich in einer gerundeten Darstellung, soweit keine Nachkommastellen ausgegeben werden. Intern sind die 60 Sekunden nicht mehr voll, die Feinheit der Ausgabe entscheidet über die Darstellung.

Aber ich verstehe, was Du meinst, denn da begründen sich die unterschiedlichen Meinungen in der Diskussion. Du bevorzugst eine eher „grobe“ Darstellung ohne Nachkommastellen, andere wünschen sich mehr Feinheit. Das „richtige“ Maß wird es nicht geben, letztendlich ist es Geschmacksache. Ich finde es fürchterlich, dass Apples Uhr keine Sekunden auswirft. Das ist ja wie früher, analog ohne Sekundenzeiger. Für Pünktlichkeit braucht man keine Sekunden, trotzdem fehlt mir was.

Ob man eine Stunde auf der Uhr hat oder zwei, kann man nicht mit der gefühlten Wahrnehmung einer Sekunde vergleichen. Ob man im Fernschach überhaupt bis zur letzten Sekunde oder Minute zählen muss, wird wohl jeder individuell empfinden.
Das „Kleiner-Symbol“ kann u. U. Klarheit schaffen, mehr aber auch nicht.
underdunk - 11. Feb '24
Man muss immer runden und genau dann gilt das was shaack erklärt. Uhr und Timer zeigen genau beim Wechsel die Zeit an die da galt und lassen diese bis zum nächsten Wechsel stehen (obwohl weitere Zeit vergeht).

Nehmen wir mal das Datum, beim Wechsel von 23:59 auf 00:00 Uhr wird das Datum hochgezählt. Und ab da bleibt es bis zum Nächsten Tag stehen. Gäbe es Stunden-Uhren, also ohne Minutenanzeige, würde man den Wechsel von 23 auf 0 Uhr doch auch zum gleichen Zeitpunkt erwarten und nicht eine halbe Stunde früher.

Eine Uhr ohne Sekunde zeigt die gleiche Uhrzeit wie eine Uhr mit Sekunden. Es wäre schon komisch, wenn diese früher umschaltet.

Vorschlag zur Güte, nehmt Tage und Stunden (nicht Dezimalstunden) auf und gebt die sekundengenaue Zeit beim darüber hovern an.
Pro.me.theus - 11. Feb '24
„Underdunk:
Man muss immer runden und genau dann gilt das was shaack erklärt. Uhr und Timer zeigen genau beim Wechsel die Zeit an die da galt und lassen diese bis zum nächsten Wechsel stehen (obwohl weitere Zeit vergeht).“

Wenn ich shaack richtig verstanden habe, stimmt das nicht. Denn die Anzeige springt (im Sinne des rundens) bei 2:29 auf 2 Stunden.

Ich kann auch mit der bestehenden Lösung leben. Dachte nur es gibt eine einfache Alternative, aber scheinbar haben wir keine Übereinstimmung ob überhaupt ein Problem vorliegt.
Oli1970 - 11. Feb '24
Ich sehe, ich habe ein weiteres Missverständnis erzeugt, eingangs schrieb ich tatsächlich „er zeigt an“ statt „er zählt“ oder ähnliches. Mein Punkt sollte sein: Die Anzeige bestimmt sich dadurch, ob Nachkommastellen ausgegeben werden, die Feinheit der Darstellung. Ich hatte fälschlich gehofft, was ich meine sei durch die Erläuterung deutlich geworden. Wie shaack fragte: „Warum versteht das denn keiner?“ - Hier ist die Antwort klar: Weil ich mich nicht gut genug ausgedrückt habe. Ich wollte aussagen, dass eine Anzeige von 60 Sekunden auf einer laufenden Uhr eben kein maximalen 60 Sekunden mehr sind sondern minimale 59 und sprach dennoch von der Anzeige.

Je gröber das Zeitmaß, desto irreführender wird die angezeigte Restzeit, das Uhrwerk läuft unabhängig von der Anzeige weiter. Das ist das, was siramon eingangs bemängelte. Zwei Tage und ein paar Stunden sind nicht drei Tage, auch wenn die Anzeige aufgrund fehlender Abstufung was anderes darstellt. Zeit mathematisch auf- und abzurunden ist auch keine gängige Praxis zur Lösung.

Dem Punkt der transparenten und zugleich aufgeräumten, kompakten Darstellung sind wir leider nicht näher gekommen. Sorry dafür.
Konstantin_3 - 11. Feb '24 Bearbeitet
Da muss sich niemand was vorwerfen...

Eine Uhrzeit definiert die aktuelle Zeit. Der Sekunden Zeiger die verstrichene Zeit nach der Uhrzeit an.
Wir brauchen einen Sekunden Zeiger.
Rot für du hast noch 10 min für deinen Zug
Grün 59 min für deinen Zug
Gelb 30 min für deinen Zug

(Relevant wäre das, meiner Meinung, ab 1Tag Anzeigen und XStunden Anzeigen)

Und bei grün gelb rot kann zusätzlich eine Email raus 😁 je nach Voreinstellung Beispiel:1h rot, 1Tag grün oder nur rot oder grün, gelb benachrichtigt zu werden👏

Beispiel Funktion: 1Tag rot (oh oh ich hab noch weniger als 10 min! Nach der Email) und dann schwängt die chessmail Anzeige auf 23h grün

Oder 1h grün aha die letzten 1Stunde und 59min hat schon begonnen zwischen 31und 59min...1h rot in 10 min habe ich eine 60 min Anzeige die kontinuierlich runter läuft.🙃😜😵

Diese Anzeige Uhr kann man auch noch schön einfärben und jeder wäre zufrieden 👌 (wenn se schon grün und schwarz werden kann..)
Oli1970 - 11. Feb '24 Bearbeitet
E-Mails finde ich völlig überflüssig. Netter Service, aber sonst? Wer garantiert, dass die Zustellung zeitnah nach Versand und damit rechtzeitig erfolgt? Wer schaut ständig in sein Postfach? Meine Uhr signalisiert mir Posteingang, aber mindestens acht von zehn Mails sind Quatsch und gelegentlich muss ich arbeiten statt Mails zu lesen. Statt Mails zu checken, kann man chessmail checken. Kontrolle des cm-Postfachs? Dann bin ich eh angemeldet und müsste die grüne Bubble für Spiele am Zug sehen. Klick auf den Link „Nächstes Spiel“ und man gelangt zu dem mit der kleinsten BDZ (wenn ich mich nicht täusche). Die Handicaps Schlafenszeiten und Zeitzonen waren schon genannt.
Mal ehrlich, „Bedenkzeit“ trifft es doch schon nicht - wer denkt schon volle drei Tage oder mehr über einen Zug nach? Fernschach ist halt nicht Nahschach. Das ist nur eine Zugabgabefrist. Für die Einhaltung meiner Fristen bin ich selbst verantwortlich, überall im Leben. Die Einhaltung von Fristen setzt allerdings die Kenntnis des Ablaufzeitpunkts, sei es fix oder als Restzeit, voraus.

Ergänzung:
Es gibt die E-Mail-Benachrichtigung „Beim Schachzug eines Gegners“. Die sollte reichen, um „Fristablauf“ und „Denkzeit“ einplanen zu können. Man muss sich die Erinnerung dann nur selbst setzen, wie für andere Dinge auch.
schach2018 - 11. Feb '24
@shaack
Du hast oben von Optimierung gesprochen.

Was hast du nun konkret optimiert?
MarkD - 11. Feb '24
Also nochmal grundsätzlich: es wird eine Restbedenkzeit angezeigt. Das geschieht ja nicht zum Spaß, sondern um eine Entscheidung (bis wann muss ich ziehen?) zu treffen. Informationen dienen also zur Entscheidungsfindung. Wenn da 6T oder 2T steht, ist die Information nicht wirklich entscheidungsrelevant, da noch genug Zeit bleibt, den Zug zu machen. Ich hoffe, wir können uns zumindest einigen, dass nur der Stunden- und Minutenbereich wirklich entscheidungsrelevant ist. Und gerade hier, wo es wirklich wichtig ist und tatsächlich Spiele verloren gehen, entscheidest Du Dich für die gröbere und zum Teil einfach falsche Anzeige, um Platz zu sparen? Ich kann das wirklich nicht verstehen. Wenn chessmail sagt, ich habe noch zwei Stunden Zeit, dann möchte ich bitte auch auf die Uhr schauen können und in einer Stunde und fünfundfünzig Minuten noch einen Zug machen können. Informationen unterstützen Entscheidungen und in den wirklich relevanten Situationen müssen sie dafür genau genug sein.
schach2018 - 11. Feb '24
👍
Pro.me.theus - 11. Feb '24
👍
schach2018 - 11. Feb '24 Bearbeitet
Oli1970
"Es gibt die E-Mail-Benachrichtigung „Beim Schachzug eines Gegners“. Die sollte reichen, um „Fristablauf“ und „Denkzeit“ einplanen zu können."

Diese Option wird m.E. nur dann genutzt, wenn ein User nicht regelmäßig die Chessmailseite aufruft. Nur dann macht sie in meinen Augen Sinn, diese zu aktivieren.

Sie informiert in keinster Weise über die Zeitüberschreitung!
Dafür gibt es eigens die zusätzliche Option der einmaligen Benachrichtigung über die ZÜ via E-Mail oder via Chessmailbox , die man in der Chessmail - Einstellung eines jeden Users aktivieren kann.
ako68 - 12. Feb '24
Hallo,

dazu habe ich eine Frage.
Wie ist es aktuell gelöst?
Wenn bei einer Partie z.B. 22h Bdzt. steht.
Heißt das nun, man hat mehr als 22h oder weniger als 22h Zeit um einen Zug auszuführen?
AlDi - 12. Feb '24
@ako68
Aktuell wird gerundet, können also 22 h mehr oder weniger als 22 h bedeuten, nämlich alles zwischen 21 h 30 min und 22 h 30 min, was ich für besonders uninformativ halte.
> 22 h wäre die sinnvollste Information, < 22 h (und > 21 h) war die vorherige Angabe, die auch noch irgendwie Sinn machte. Am Ende ist das jedoch die Entscheidung von shaack und wir kommen schon irgendwie klar damit.
shaack - 12. Feb '24
Ja stimmt, das wird wieder geändert. War ein schwachsinniger Kompromiss.