Vabanque, 1/14, 11. Jul '18
So, nun habe ich also die 1. Folge der neuen Serie erstellt.
Ausführliche Infos zum neuen Konzept gibt es in diesem Thread:
/forum/topic.html?key=e664ad9ab7354f00&sv=11
Ich habe alle selbst gestellten Bedingungen eingehalten:
- Die Partie dauert nicht länger als 35 Züge (real ist diese eigentlich nach 27 Zügen vorbei)
- Die wesentlichen Züge, Pläne und strategischen wie taktischen Merkmale werden VERBAL erklärt
- Varianten werden nur angeführt, wenn unbedingt nötig; sie sind höchstens 5 Züge (= 10 Halbzüge) lang
- Es sollen nur Stellungsbilder auftreten, die auch in Amateurpartien vorkommen können
- Es sollen auch die fehlerhaften Züge und Pläne erläutert werden (bzw. die möglichen Gedanken, die zu diesen Fehlern geführt haben)
Nun, ich hoffe, die Kommentierung ist mir gelungen. Das entscheidet ihr jetzt natürlich selbst :)
Es wäre dann schön, wenn ihr mir sagen würdet, was sich am Kommentierungsstil noch verbessern lässt. Mir selber kommen die Kommentare immer noch lang vor, ich habe mich aber nicht zur Kürzung entschließen können.
Und vor allem: ich hoffe, die Partie gefällt euch! Sie wurde 1913 von Capablanca mit Weiß gegen Aljechin gespielt, und war die erste Begegnung dieser beiden Kontrahenten.
Am Ende (nach der Partie) habe ich noch eine Liste von Dingen zusammengestellt, die man m.E. aus dieser Partie lernen kann (bzw. die ich selber daraus gelernt habe).
[Event "Savorin Cup"]
[Site "St Petersburg RUE"]
[Date "1913.12.14"]
[Round "1"]
[White "Jose Raul Capablanca"]
[Black "Alexander Alekhine"]
[Result "1-0"]
[WhiteElo "?"]
[BlackElo "?"]
[ECO "D30"]
1. d4 d5 2. c4 c6 3. e3 Nf6 4. Nf3 e6 {Eine Eröffnung, wie sie auch im
Amateurbereich alle Tage vorkommt: die 'halbslawische' Verteidigung, die
dadurch charakterisiert ist, dass Schwarz seinen Bauern d5 sowohl mit c6 wie
auch mit e6 stützt, und den Damenläufer zunächst eingesperrt lässt, um seine
Befreiung auf später zu verschieben.} 5. Nbd2 {Capablanca macht hier etwas, das
auch der heutige Weltmeister Carlsen oft tut: er spielt einen 'zahmeren' Zug,
um den Gegner aus der gängigen Theorie herauszuführen. Wie die meisten
Eröffnungszüge hat der Zug Vor- und Nachteile; der Nachteil von Sbd2 (gegenüber
Sc3) besteht darin, dass der Druck auf d5 abgeschwächt wird, so dass Schwarz
leichter zu c6-c5 kommt; der Vorteil von Sbd2 ist allerdings, dass nach einem
späteren Nehmen auf c4 (um einem schwarzen Springer das Feld d5 freizumachen)
Weiß jetzt mit dem Springer wiedernehmen kann, der dann sofort an der Kontrolle
von e5 mitwirkt. So wird es in dieser Partie auch geschehen.} 5... Nbd7 (
{Möglicherweise war es hier tatsächlich am besten, den Umstand auszunutzen,
dass der weiße Damenspringer nicht auf d5 drückt und sofort} 5... c5 {zu
spielen, obwohl dann dieser Bauer schon zum zweiten Mal zieht.} ) 6. Bd3 Be7 7.
O-O O-O 8. Qc2 {Weiß konnte hier sofort energisch im Zentrum mit e3-e4
vorgehen; er konnte auch b3 spielen, um den Damenläufer nach b2 zu entwickeln.
Aber auch der Textzug hat einiges für sich, wie wir bald sehen werden; so wie
Schwarz spielt, wird sich die Damenstellung auf c2 sogar als besonders günstig
erweisen.} 8... dxc4 $6 {Siehe die Anmerkung zum 5. Zug von Weiß.} (8... b6
{nebst Lb7 und baldigem c5 zur Befreiung des Damenläufers sieht wie ein
plausibler Plan für Schwarz in dieser Stellung aus. Was Aljechin aber
vermutlich daran gestört hat, ist der Umstand, dass Weiß mit} 9. cxd5 {diesen
Plan durchkreuzen kann. Da c6 hängt, kann Schwarz nur} 9... cxd5 {zurücknehmen,
wonach der spätere Lb7 dauerhaft vom Bauern d5 eingesperrt bleiben wird. Die
Frage ist natürlich, ob dies tatsächlich einen echten Nachteil für Schwarz
bedeutet, der von Weiß auch ausgenutzt werden kann.} ) ( {Eine andere
Möglichkeit bestand in} 8... c5 {, womit Schwarz aber nach} 9. cxd5 {einen
Isolani in Kauf nehmen muss, da der Springer f6 an die Deckung von h7 gebunden
ist und somit nicht zurücknehmen kann (man erkennt die Wirklung der Dc2, und
dass c5 gleich im 5. Zug halt doch unproblematischer gewesen wäre):} 9... exd5
{und Weiß kann z.B. mit} 10. b3 {nebst Lb2 fortfahren und steht gut.} ) 9. Nxc4
c5 {Ohne diesen Gegenstoß gegen das weiße Zentrum kommt Schwarz natürlich nicht
aus.} 10. Nce5 cxd4 {Aljechin hat nicht bloß aus Mangel an Ideen auf c4
getauscht; er hat einen Plan, der auch prinzipiell ganz gut ist: er möchte den
weißen Damenbauern vereinzeln (also zu einem Isolani machen), um danach in
klassischer Weise das Feld vor dem Isolani (in diesem Fall das Feld d5) mit
einem Springer zu besetzen.} 11. exd4 {Den Isolani hat Capa schon bei 10. Sce5
in Kauf genommen, denn mit dem Springer f3 kann er ja nicht auf d4
wiedernehmen, da dieser dann die Deckung des Se5 aufgeben würde.} 11... Nb6
{Entsprechend dem erwähnten Plan. Das Springerfeld d5 wird Weiß dem Schwarzen
nun nicht mehr streitig machen können. Aber erstens hat das Nehmen mit dem
Bauern auf d4 Weiß nicht nur den Isolani verschafft, sondern auch dem Lc1 eine
schöne Diagonale beschert, und zweitens hat jetzt Capablanca eine simple
taktische Möglichkeit, eine Schwächung der schwarzen Königsstellung
herbeizuführen.} 12. Ng5 $1 {Der dreimalige Angriff auf den Punkt h7 erzwingt
die folgende Antwort.} 12... g6 ( {Denn nach dem prinzipiell wünschenswerten}
12... h6 $4 {gewinnt Weiß auf der Stelle mit} 13. Bh7+ Kh8 (13... Nxh7 14.
Qxh7#) 14. Ngxf7+ Rxf7 15. Nxf7# {(Dasselbe passiert übrigens auf 12...
Dxd4??)} ) 13. Ngf3 $1 {Der Springer hat auf g5 seine Schuldigkeit getan und
kann auf das Feld zurückkehren, wo er a) d4 wieder deckt und b) dem Lc1 die
Möglichkeit gibt, nach h6 zu laufen, was Schwarz daher mit dem nächsten Zug
verhindert.} 13... Kg7 14. Bg5 Nbd5 {Aljechin folgt weiter seinem Plan, und
seine Stellung sieht auch durchaus fest aus.} ( {Konnte er nicht mit} 14... h6
$4 {den weißen Läufer 'befragen' (eine Terminologie von Nimzowitsch)? Nein, das
Opfer} 15. Bxg6 $1 {hätte sofort die durch h6 geschehene Schwächung von g6
ausgenutzt:} 15... hxg5 (15... fxg6 16. Qxg6+ Kh8 17. Bxh6 {(droht Matt auf
g7)} 17... Rg8 18. Nf7#) 16. Bxf7 $1 {(es geht immer um das Betreten von g6
durch die weiße Dame) } 16... Rxf7 17. Qg6+ Kh8 (17... Kf8 18. Qxf7#) 18. Nxf7#
) 15. Rac1 Bd7 ( {Für den Amateur sieht hier} 15... Nb4 {verlockend aus, aber
nach} 16. Qd2 {, was Lh6+ droht, würde sich der Zug nur als Zeitverlust
entpuppen: Schwarz müsste genau wie in der Partie} 16... Ng8 {spielen. Ein
Tausch auf d3 würde Schwarz dagegen nichts einbringen, da in dieser Stellung
der Ld3 sowieso nichts bewirkt, während Schwarz seinen Springer am zentralen
Punkt d5 benötigt. Auf genau derselben Erwägung wird auch der 18. Zug von Weiß
basieren.} ) 16. Qd2 {Geht nicht nur dem zu erwartenden Angriff durch Tc8 aus
dem Weg, sondern droht auch Lh6+, die Schwarz mit seinem nächsten Zug abwehrt.}
16... Ng8 17. Bxe7 Qxe7 {An dieser Stelle mag Aljechin mit seiner Stellung
recht zufrieden gewesen sein: er ist nahezu vollständig entwickelt, hat den
Punkt d5 fest in der Hand, und seine schwarzfeldrigen Schwächen am
Königsflügel, die durch den erzwungenen Aufzug des g-Bauern entstanden waren,
sind durch den Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer scheinbar nahezu
bedeutungslos geworden. } 18. Be4 $1 {Einer dieser verblüffend einfachen Züge,
die vermutlich keiner von uns gefunden hätte: da der Läufer sowieso auf das
Bauerndreieck f7-g6-h7 beißt, besteht seine beste Verwendung im Abtausch gegen
den Stolz der schwarze Truppe: den schwarzen Zentralspringer. Da eine Figur,
die auf einem Feld vor dem Isolani steht, durch Bauernzüge nicht mehr gestört
werden kann (denn der Isolani hat ja keine Nachbarn), muss man ihn durch
Figuren abzutauschen suchen.} 18... Bb5 $6 { Im begreiflichen Bedürfnis, seinen
Läufer zu aktivieren, treibt Aljechin den angegriffenen Turm auf ein besseres
Feld. (Das ist ja etwas, das wir Amateure täglich machen: wir greifen
gegnerische Figuren so an, dass sie auf gute Felder fliehen können.)} (18...
Ngf6 {war besser, damit Schwarz nach dem Abtausch auf d5 mit dem anderen
Springer zurücknehmen kann:} 19. Bxd5 Nxd5 20. Ng4 $6 f6 {(hält die weißen
Springer von g5 und e5 ab; nach dem Abtausch des schwarzfeldrigen Läufers deckt
der Bauer nun teilweise die geschwächten Punkte)} 21. Qh6+ Kg8 {und Schwarz
hätte zunächst nichts zu fürchten.} ) 19. Rfe1 {Plötzlich droht Lxd5 nebst
Sxg6.} 19... Qd6 $2 {Sieht ja optisch gut aus: die Dame geht aus der Turmline
und pariert damit die erwähnte Drohung. Der Zug scheitert allerdings taktisch,
wie sich gleich zeigt.} ( {Dringend notwendig war} 19... Ngf6 {ähnlich der
Anmerkung zum 18. Zug von Schwarz, wobei Schwarz nicht mehr ganz so gut
wegkommt wie dort, da sein Lb5 schlechter steht (er kann z.B. mit Tc5
angegriffen werden) und der weiße Te1 besser steht.} ) 20. Bxd5 exd5 (
{Erzwungen, da nach} 20... Qxd5 21. Rc5 {Schwarz eine Figur einbüßen würde. Nun
kann Schwarz das Feld d5 für seine Figuren nicht mehr nutzen.} ) 21. Qa5 $1
{Das ist der Clou, und zeigt, warum Lb5 nicht gut war: Durch Angriff auf den
'losen' Lb5 erzwingt Weiß das Eindringen auf die 7. Reihe, oder wahlweise eine
grausame Schwächung der schwarzen Bauernstellung am Damenflügel. Mag sein, dass
Aljechin bei Lb5 nebst Dd6 diesen weißen Zug übersehen hat; oder aber er hat
die Kraft des Eindringens auf die 7. Reihe unterschätzt.} 21... a6 $2 {Der
letzte Fehler.} ( {Mit} 21... Bc6 {konnte Aljechin das Eindringen auf die
vorletzte Reihe noch verhindern, doch nach} 22. Nxc6 bxc6 23. Ne5 {stünde er
positionell trostlos: Weiß würde alle Kräfte auf den rückständigen Bauern c6
und den isolierten Bauern a7 konzentrieren, und Schwarz könnte kein Gegenspiel
aufbauen. Eine derart passive Stellung ist keine Option für einen Aljechin.} )
22. Qc7 {Man sieht, dass dieses Eindringen nur durch den Abtausch des Sd5
möglich geworden ist; ein Springer auf d5 würde c7 immer decken.} 22... Qxc7 ( {Auf} 22... Qe7 {ist} 23. Qb6 {, was
zugleich Tc7 und Sxg6 droht, wahrscheinlich am stärksten.} ) 23. Rxc7 h6 ( {Möglicherweise
hatte Aljechin in der Vorausberechnung auf} 23... Rab8 {gesetzt, und erst jetzt
festgestellt, dass darauf} 24. Ng5 {unmittelbar gewinnen würde, da zugleich
Sxf7 und Se6+ droht. Deswegen verhindert er mit dem Textzug diese Möglichkeit,
muss aber dafür den Bauern b7 verlieren und vor allem den weißen Turm auf der
7. Reihe unbehelligt lassen. Außerdem wird sich die durch h6 bewirkte
Schwächung des Punktes g6 gleich als fatal erweisen.} ) 24. Rxb7 Rac8 {Die
letzte Hoffnung von Schwarz beruht nun noch auf einem Gegenspiel auf der
c-Linie. Allerdings zeigt es sich gleich, dass der schwarze Turm sehr wohl
eindringen, aber im Gegensatz zum weißen Turm auf der vorletzten Reihe nichts
bewirken kann, da er keine Unterstützung durch seine anderen Figuren erfährt.
Eine sehr lehrreiche Konstellation!} 25. b3 Rc2 26. a4 {Abermals erweist sich
die Läuferstellung auf b5 als unglücklich.} 26... Be2 ( {Etwas besser war}
26... Be8 {, aber kaum verlockend, da es auch noch den Tf8 einsperrt. Der Tc2
fände auch in dieser Variante keine Angriffsobjekte.} ) 27. Nh4 $1 {Nun zeigt
es sich, dass h6 den Punkt g6 geschwächt hat; es droht Sxg6, was ohne
anderweitige schwere Nachteile überhaupt nicht zu verhindern ist. Wäre der
Läufer vorhin nach e8 gegangen, hätte er dort f7 und g6 gedeckt, und Schwarz
könnte jetzt wenigstens Kh8 spielen.} 27... h5 {Macht das Feld h6 für den
schwarzen König frei.} ( {Die Variante} 27... g5 28. Nhg6 {zeigt sehr schön,
dass es bei Sh4 nicht auf die Bedrohung des Bauern, sondern des Feldes g6
ankam.} ( {Natürlich gewinnt hier auch} 28. Nf5+ {nebst Sg3 und Eroberung des
Le2.} ) ) (27... Kf6 28. Nd7+ {verliert die Qualität.} ) ( {Und} 27... Kh8
28. Nhxg6+ ( {auch} 28. Nxf7+ {reicht} ) 28... fxg6 29. Nxg6# {zeigt erneut die
Kraft des Turms auf der vorletzten Reihe, falls er (anders als der schwarze
Turm) Unterstützung durch weitere Figuren hat.} ) 28. Nhxg6 Re8 29. Rxf7+ Kh6
30. f4 {Nimmt dem schwarzen König auch noch das Feld f4. Schwarz hat die
rechtzeitige Partieaufgabe bereits verpasst; jetzt kann er gleich auch noch bis
zum Matt weiterspielen.} 30... a5 31. Nh4 {Droht Matt auf f5, das Schwarz durch
Qualitätsopfer noch aufschiebt.} 31... Rxe5 32. fxe5 {Capa gibt seinem Gegner
nicht einmal die Minichance eines Freibauern, der nach dxe5 entstehen würde.}
32... Kg5 {Die Flucht nach vorne ist nicht immer die beste; aber natürlich ist
es in dieser Stellung völlig egal, was Schwarz noch spielt. Durch seinen
Materialvorteil und den Freibauern auf der e-Linie gewinnt Weiß in jedem Fall
leicht, auch wenn sich Schwarz nicht mattsetzen lässt.} 33. g3 {Deckt nicht nur
den Sh4, sondern zieht auch die Schlinge um den schwarzen König erneut zu.}
33... Kg4 34. Rg7+ Kh3 35. Ng2 {Einen Zug vor dem Matt durch Sf4 gab Aljechin
nun doch auf. So einfach ist Schach; man muss es nur spielen können!} 1-0
So, und jetzt noch die versprochene Liste, was man ggf. aus dieser Partie lernen kann:
1) Mit Weiß kann man es sich durchaus erlauben, in der Eröffnung 'lahme' aber solide Züge zu machen, wenn der Gegner dadurch aus 'seiner' Theorie herausgeführt wird und selbständig denken muss (siehe insbes. 3. und 5. Zug von Weiß)
2) Man darf eine Figur durchaus mehrmals in der Eröffnung ziehen, wenn man dadurch Schwächen im gegnerischen Lager schafft (siehe insbes. 10. und 12. Zug von Weiß)
3) Man sollte sich nicht allzu sicher fühlen, wenn man das 'paradiesische Feld' vor dem Isolani mit einem Springer besetzt hat; er kann von dort zwar nicht von einem Bauern vertrieben, aber evtl. durch einen Läufer günstig abgetauscht werden (siehe insbes. 18. und 20. Zug von Weiß)
4) Es ist gefährlich, gefühlsmäßig 'aktive' Züge zu spielen, ohne sie genau durchzurechnen. Man könnte gegnerische Figuren auch ganz einfach auf bessere Felder treiben (siehe insbes. 18. Zug vou Schwarz)
5) Der berühmte 'Turm auf der vorletzten Reihe' kann sowohl verheerend oder auch vollkommen wirkungslos sein, je nachdem ob es auf der vorletzten Reihe wirklich Angriffsobjekte gibt und ob andere Figuren den Turm unterstützen können (siehe insbes. 23. und 26. Zug)
6) Es ist äußerst wirkungsvoll, geschwächte Felder als Angriffsobjekte zu wählen; während ein angegriffener Stein (Figur oder Bauer) häufig 'davonlaufen' kann, kann das angegriffene Feld dies nicht (siehe insbes. 27. Zug von Weiß und die Variante zu 27... g5)
7) Punkt 7, 8 etc. kommt von euch ... oder auch eure Begründung, warum ihr aus dieser Partie bzw. meinen Kommentaren NICHTS lernen konntet ;)
Ausführliche Infos zum neuen Konzept gibt es in diesem Thread:
/forum/topic.html?key=e664ad9ab7354f00&sv=11
Ich habe alle selbst gestellten Bedingungen eingehalten:
- Die Partie dauert nicht länger als 35 Züge (real ist diese eigentlich nach 27 Zügen vorbei)
- Die wesentlichen Züge, Pläne und strategischen wie taktischen Merkmale werden VERBAL erklärt
- Varianten werden nur angeführt, wenn unbedingt nötig; sie sind höchstens 5 Züge (= 10 Halbzüge) lang
- Es sollen nur Stellungsbilder auftreten, die auch in Amateurpartien vorkommen können
- Es sollen auch die fehlerhaften Züge und Pläne erläutert werden (bzw. die möglichen Gedanken, die zu diesen Fehlern geführt haben)
Nun, ich hoffe, die Kommentierung ist mir gelungen. Das entscheidet ihr jetzt natürlich selbst :)
Es wäre dann schön, wenn ihr mir sagen würdet, was sich am Kommentierungsstil noch verbessern lässt. Mir selber kommen die Kommentare immer noch lang vor, ich habe mich aber nicht zur Kürzung entschließen können.
Und vor allem: ich hoffe, die Partie gefällt euch! Sie wurde 1913 von Capablanca mit Weiß gegen Aljechin gespielt, und war die erste Begegnung dieser beiden Kontrahenten.
Am Ende (nach der Partie) habe ich noch eine Liste von Dingen zusammengestellt, die man m.E. aus dieser Partie lernen kann (bzw. die ich selber daraus gelernt habe).
[Site "St Petersburg RUE"]
[Date "1913.12.14"]
[Round "1"]
[White "Jose Raul Capablanca"]
[Black "Alexander Alekhine"]
[Result "1-0"]
[WhiteElo "?"]
[BlackElo "?"]
[ECO "D30"]
1. d4 d5 2. c4 c6 3. e3 Nf6 4. Nf3 e6 {Eine Eröffnung, wie sie auch im
Amateurbereich alle Tage vorkommt: die 'halbslawische' Verteidigung, die
dadurch charakterisiert ist, dass Schwarz seinen Bauern d5 sowohl mit c6 wie
auch mit e6 stützt, und den Damenläufer zunächst eingesperrt lässt, um seine
Befreiung auf später zu verschieben.} 5. Nbd2 {Capablanca macht hier etwas, das
auch der heutige Weltmeister Carlsen oft tut: er spielt einen 'zahmeren' Zug,
um den Gegner aus der gängigen Theorie herauszuführen. Wie die meisten
Eröffnungszüge hat der Zug Vor- und Nachteile; der Nachteil von Sbd2 (gegenüber
Sc3) besteht darin, dass der Druck auf d5 abgeschwächt wird, so dass Schwarz
leichter zu c6-c5 kommt; der Vorteil von Sbd2 ist allerdings, dass nach einem
späteren Nehmen auf c4 (um einem schwarzen Springer das Feld d5 freizumachen)
Weiß jetzt mit dem Springer wiedernehmen kann, der dann sofort an der Kontrolle
von e5 mitwirkt. So wird es in dieser Partie auch geschehen.} 5... Nbd7 (
{Möglicherweise war es hier tatsächlich am besten, den Umstand auszunutzen,
dass der weiße Damenspringer nicht auf d5 drückt und sofort} 5... c5 {zu
spielen, obwohl dann dieser Bauer schon zum zweiten Mal zieht.} ) 6. Bd3 Be7 7.
O-O O-O 8. Qc2 {Weiß konnte hier sofort energisch im Zentrum mit e3-e4
vorgehen; er konnte auch b3 spielen, um den Damenläufer nach b2 zu entwickeln.
Aber auch der Textzug hat einiges für sich, wie wir bald sehen werden; so wie
Schwarz spielt, wird sich die Damenstellung auf c2 sogar als besonders günstig
erweisen.} 8... dxc4 $6 {Siehe die Anmerkung zum 5. Zug von Weiß.} (8... b6
{nebst Lb7 und baldigem c5 zur Befreiung des Damenläufers sieht wie ein
plausibler Plan für Schwarz in dieser Stellung aus. Was Aljechin aber
vermutlich daran gestört hat, ist der Umstand, dass Weiß mit} 9. cxd5 {diesen
Plan durchkreuzen kann. Da c6 hängt, kann Schwarz nur} 9... cxd5 {zurücknehmen,
wonach der spätere Lb7 dauerhaft vom Bauern d5 eingesperrt bleiben wird. Die
Frage ist natürlich, ob dies tatsächlich einen echten Nachteil für Schwarz
bedeutet, der von Weiß auch ausgenutzt werden kann.} ) ( {Eine andere
Möglichkeit bestand in} 8... c5 {, womit Schwarz aber nach} 9. cxd5 {einen
Isolani in Kauf nehmen muss, da der Springer f6 an die Deckung von h7 gebunden
ist und somit nicht zurücknehmen kann (man erkennt die Wirklung der Dc2, und
dass c5 gleich im 5. Zug halt doch unproblematischer gewesen wäre):} 9... exd5
{und Weiß kann z.B. mit} 10. b3 {nebst Lb2 fortfahren und steht gut.} ) 9. Nxc4
c5 {Ohne diesen Gegenstoß gegen das weiße Zentrum kommt Schwarz natürlich nicht
aus.} 10. Nce5 cxd4 {Aljechin hat nicht bloß aus Mangel an Ideen auf c4
getauscht; er hat einen Plan, der auch prinzipiell ganz gut ist: er möchte den
weißen Damenbauern vereinzeln (also zu einem Isolani machen), um danach in
klassischer Weise das Feld vor dem Isolani (in diesem Fall das Feld d5) mit
einem Springer zu besetzen.} 11. exd4 {Den Isolani hat Capa schon bei 10. Sce5
in Kauf genommen, denn mit dem Springer f3 kann er ja nicht auf d4
wiedernehmen, da dieser dann die Deckung des Se5 aufgeben würde.} 11... Nb6
{Entsprechend dem erwähnten Plan. Das Springerfeld d5 wird Weiß dem Schwarzen
nun nicht mehr streitig machen können. Aber erstens hat das Nehmen mit dem
Bauern auf d4 Weiß nicht nur den Isolani verschafft, sondern auch dem Lc1 eine
schöne Diagonale beschert, und zweitens hat jetzt Capablanca eine simple
taktische Möglichkeit, eine Schwächung der schwarzen Königsstellung
herbeizuführen.} 12. Ng5 $1 {Der dreimalige Angriff auf den Punkt h7 erzwingt
die folgende Antwort.} 12... g6 ( {Denn nach dem prinzipiell wünschenswerten}
12... h6 $4 {gewinnt Weiß auf der Stelle mit} 13. Bh7+ Kh8 (13... Nxh7 14.
Qxh7#) 14. Ngxf7+ Rxf7 15. Nxf7# {(Dasselbe passiert übrigens auf 12...
Dxd4??)} ) 13. Ngf3 $1 {Der Springer hat auf g5 seine Schuldigkeit getan und
kann auf das Feld zurückkehren, wo er a) d4 wieder deckt und b) dem Lc1 die
Möglichkeit gibt, nach h6 zu laufen, was Schwarz daher mit dem nächsten Zug
verhindert.} 13... Kg7 14. Bg5 Nbd5 {Aljechin folgt weiter seinem Plan, und
seine Stellung sieht auch durchaus fest aus.} ( {Konnte er nicht mit} 14... h6
$4 {den weißen Läufer 'befragen' (eine Terminologie von Nimzowitsch)? Nein, das
Opfer} 15. Bxg6 $1 {hätte sofort die durch h6 geschehene Schwächung von g6
ausgenutzt:} 15... hxg5 (15... fxg6 16. Qxg6+ Kh8 17. Bxh6 {(droht Matt auf
g7)} 17... Rg8 18. Nf7#) 16. Bxf7 $1 {(es geht immer um das Betreten von g6
durch die weiße Dame) } 16... Rxf7 17. Qg6+ Kh8 (17... Kf8 18. Qxf7#) 18. Nxf7#
) 15. Rac1 Bd7 ( {Für den Amateur sieht hier} 15... Nb4 {verlockend aus, aber
nach} 16. Qd2 {, was Lh6+ droht, würde sich der Zug nur als Zeitverlust
entpuppen: Schwarz müsste genau wie in der Partie} 16... Ng8 {spielen. Ein
Tausch auf d3 würde Schwarz dagegen nichts einbringen, da in dieser Stellung
der Ld3 sowieso nichts bewirkt, während Schwarz seinen Springer am zentralen
Punkt d5 benötigt. Auf genau derselben Erwägung wird auch der 18. Zug von Weiß
basieren.} ) 16. Qd2 {Geht nicht nur dem zu erwartenden Angriff durch Tc8 aus
dem Weg, sondern droht auch Lh6+, die Schwarz mit seinem nächsten Zug abwehrt.}
16... Ng8 17. Bxe7 Qxe7 {An dieser Stelle mag Aljechin mit seiner Stellung
recht zufrieden gewesen sein: er ist nahezu vollständig entwickelt, hat den
Punkt d5 fest in der Hand, und seine schwarzfeldrigen Schwächen am
Königsflügel, die durch den erzwungenen Aufzug des g-Bauern entstanden waren,
sind durch den Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer scheinbar nahezu
bedeutungslos geworden. } 18. Be4 $1 {Einer dieser verblüffend einfachen Züge,
die vermutlich keiner von uns gefunden hätte: da der Läufer sowieso auf das
Bauerndreieck f7-g6-h7 beißt, besteht seine beste Verwendung im Abtausch gegen
den Stolz der schwarze Truppe: den schwarzen Zentralspringer. Da eine Figur,
die auf einem Feld vor dem Isolani steht, durch Bauernzüge nicht mehr gestört
werden kann (denn der Isolani hat ja keine Nachbarn), muss man ihn durch
Figuren abzutauschen suchen.} 18... Bb5 $6 { Im begreiflichen Bedürfnis, seinen
Läufer zu aktivieren, treibt Aljechin den angegriffenen Turm auf ein besseres
Feld. (Das ist ja etwas, das wir Amateure täglich machen: wir greifen
gegnerische Figuren so an, dass sie auf gute Felder fliehen können.)} (18...
Ngf6 {war besser, damit Schwarz nach dem Abtausch auf d5 mit dem anderen
Springer zurücknehmen kann:} 19. Bxd5 Nxd5 20. Ng4 $6 f6 {(hält die weißen
Springer von g5 und e5 ab; nach dem Abtausch des schwarzfeldrigen Läufers deckt
der Bauer nun teilweise die geschwächten Punkte)} 21. Qh6+ Kg8 {und Schwarz
hätte zunächst nichts zu fürchten.} ) 19. Rfe1 {Plötzlich droht Lxd5 nebst
Sxg6.} 19... Qd6 $2 {Sieht ja optisch gut aus: die Dame geht aus der Turmline
und pariert damit die erwähnte Drohung. Der Zug scheitert allerdings taktisch,
wie sich gleich zeigt.} ( {Dringend notwendig war} 19... Ngf6 {ähnlich der
Anmerkung zum 18. Zug von Schwarz, wobei Schwarz nicht mehr ganz so gut
wegkommt wie dort, da sein Lb5 schlechter steht (er kann z.B. mit Tc5
angegriffen werden) und der weiße Te1 besser steht.} ) 20. Bxd5 exd5 (
{Erzwungen, da nach} 20... Qxd5 21. Rc5 {Schwarz eine Figur einbüßen würde. Nun
kann Schwarz das Feld d5 für seine Figuren nicht mehr nutzen.} ) 21. Qa5 $1
{Das ist der Clou, und zeigt, warum Lb5 nicht gut war: Durch Angriff auf den
'losen' Lb5 erzwingt Weiß das Eindringen auf die 7. Reihe, oder wahlweise eine
grausame Schwächung der schwarzen Bauernstellung am Damenflügel. Mag sein, dass
Aljechin bei Lb5 nebst Dd6 diesen weißen Zug übersehen hat; oder aber er hat
die Kraft des Eindringens auf die 7. Reihe unterschätzt.} 21... a6 $2 {Der
letzte Fehler.} ( {Mit} 21... Bc6 {konnte Aljechin das Eindringen auf die
vorletzte Reihe noch verhindern, doch nach} 22. Nxc6 bxc6 23. Ne5 {stünde er
positionell trostlos: Weiß würde alle Kräfte auf den rückständigen Bauern c6
und den isolierten Bauern a7 konzentrieren, und Schwarz könnte kein Gegenspiel
aufbauen. Eine derart passive Stellung ist keine Option für einen Aljechin.} )
22. Qc7 {Man sieht, dass dieses Eindringen nur durch den Abtausch des Sd5
möglich geworden ist; ein Springer auf d5 würde c7 immer decken.} 22... Qxc7 ( {Auf} 22... Qe7 {ist} 23. Qb6 {, was
zugleich Tc7 und Sxg6 droht, wahrscheinlich am stärksten.} ) 23. Rxc7 h6 ( {Möglicherweise
hatte Aljechin in der Vorausberechnung auf} 23... Rab8 {gesetzt, und erst jetzt
festgestellt, dass darauf} 24. Ng5 {unmittelbar gewinnen würde, da zugleich
Sxf7 und Se6+ droht. Deswegen verhindert er mit dem Textzug diese Möglichkeit,
muss aber dafür den Bauern b7 verlieren und vor allem den weißen Turm auf der
7. Reihe unbehelligt lassen. Außerdem wird sich die durch h6 bewirkte
Schwächung des Punktes g6 gleich als fatal erweisen.} ) 24. Rxb7 Rac8 {Die
letzte Hoffnung von Schwarz beruht nun noch auf einem Gegenspiel auf der
c-Linie. Allerdings zeigt es sich gleich, dass der schwarze Turm sehr wohl
eindringen, aber im Gegensatz zum weißen Turm auf der vorletzten Reihe nichts
bewirken kann, da er keine Unterstützung durch seine anderen Figuren erfährt.
Eine sehr lehrreiche Konstellation!} 25. b3 Rc2 26. a4 {Abermals erweist sich
die Läuferstellung auf b5 als unglücklich.} 26... Be2 ( {Etwas besser war}
26... Be8 {, aber kaum verlockend, da es auch noch den Tf8 einsperrt. Der Tc2
fände auch in dieser Variante keine Angriffsobjekte.} ) 27. Nh4 $1 {Nun zeigt
es sich, dass h6 den Punkt g6 geschwächt hat; es droht Sxg6, was ohne
anderweitige schwere Nachteile überhaupt nicht zu verhindern ist. Wäre der
Läufer vorhin nach e8 gegangen, hätte er dort f7 und g6 gedeckt, und Schwarz
könnte jetzt wenigstens Kh8 spielen.} 27... h5 {Macht das Feld h6 für den
schwarzen König frei.} ( {Die Variante} 27... g5 28. Nhg6 {zeigt sehr schön,
dass es bei Sh4 nicht auf die Bedrohung des Bauern, sondern des Feldes g6
ankam.} ( {Natürlich gewinnt hier auch} 28. Nf5+ {nebst Sg3 und Eroberung des
Le2.} ) ) (27... Kf6 28. Nd7+ {verliert die Qualität.} ) ( {Und} 27... Kh8
28. Nhxg6+ ( {auch} 28. Nxf7+ {reicht} ) 28... fxg6 29. Nxg6# {zeigt erneut die
Kraft des Turms auf der vorletzten Reihe, falls er (anders als der schwarze
Turm) Unterstützung durch weitere Figuren hat.} ) 28. Nhxg6 Re8 29. Rxf7+ Kh6
30. f4 {Nimmt dem schwarzen König auch noch das Feld f4. Schwarz hat die
rechtzeitige Partieaufgabe bereits verpasst; jetzt kann er gleich auch noch bis
zum Matt weiterspielen.} 30... a5 31. Nh4 {Droht Matt auf f5, das Schwarz durch
Qualitätsopfer noch aufschiebt.} 31... Rxe5 32. fxe5 {Capa gibt seinem Gegner
nicht einmal die Minichance eines Freibauern, der nach dxe5 entstehen würde.}
32... Kg5 {Die Flucht nach vorne ist nicht immer die beste; aber natürlich ist
es in dieser Stellung völlig egal, was Schwarz noch spielt. Durch seinen
Materialvorteil und den Freibauern auf der e-Linie gewinnt Weiß in jedem Fall
leicht, auch wenn sich Schwarz nicht mattsetzen lässt.} 33. g3 {Deckt nicht nur
den Sh4, sondern zieht auch die Schlinge um den schwarzen König erneut zu.}
33... Kg4 34. Rg7+ Kh3 35. Ng2 {Einen Zug vor dem Matt durch Sf4 gab Aljechin
nun doch auf. So einfach ist Schach; man muss es nur spielen können!} 1-0
So, und jetzt noch die versprochene Liste, was man ggf. aus dieser Partie lernen kann:
1) Mit Weiß kann man es sich durchaus erlauben, in der Eröffnung 'lahme' aber solide Züge zu machen, wenn der Gegner dadurch aus 'seiner' Theorie herausgeführt wird und selbständig denken muss (siehe insbes. 3. und 5. Zug von Weiß)
2) Man darf eine Figur durchaus mehrmals in der Eröffnung ziehen, wenn man dadurch Schwächen im gegnerischen Lager schafft (siehe insbes. 10. und 12. Zug von Weiß)
3) Man sollte sich nicht allzu sicher fühlen, wenn man das 'paradiesische Feld' vor dem Isolani mit einem Springer besetzt hat; er kann von dort zwar nicht von einem Bauern vertrieben, aber evtl. durch einen Läufer günstig abgetauscht werden (siehe insbes. 18. und 20. Zug von Weiß)
4) Es ist gefährlich, gefühlsmäßig 'aktive' Züge zu spielen, ohne sie genau durchzurechnen. Man könnte gegnerische Figuren auch ganz einfach auf bessere Felder treiben (siehe insbes. 18. Zug vou Schwarz)
5) Der berühmte 'Turm auf der vorletzten Reihe' kann sowohl verheerend oder auch vollkommen wirkungslos sein, je nachdem ob es auf der vorletzten Reihe wirklich Angriffsobjekte gibt und ob andere Figuren den Turm unterstützen können (siehe insbes. 23. und 26. Zug)
6) Es ist äußerst wirkungsvoll, geschwächte Felder als Angriffsobjekte zu wählen; während ein angegriffener Stein (Figur oder Bauer) häufig 'davonlaufen' kann, kann das angegriffene Feld dies nicht (siehe insbes. 27. Zug von Weiß und die Variante zu 27... g5)
7) Punkt 7, 8 etc. kommt von euch ... oder auch eure Begründung, warum ihr aus dieser Partie bzw. meinen Kommentaren NICHTS lernen konntet ;)