chessmail Forum

Gerechtigkeit !!

Sniper11 - 05.03.19    

Welche Art von Moralismus tritt hier zutage, wenn einerseits Blondinenwitze zum Rausschmiss führen, andererseits menschenverachtende Spiele u.a. auch frauendiskriminierende Clips, vom Seitenbetreiber in den Werbespots geduldet werden?
Ergo: Man sollte sich immer überlegen in welchem Glashaus man gerade sitzt, oder biblisch zitiert: "Was stört dich der Splitter im Auge deines Nächsten, wenn du den Balken in deinem Auge nicht erkennst? Ich finde es ziemlich undemokratisch, wenn Frosch12 keine Möglichkeit gegeben wird, sich zu äußern und ordentlich Stellung zu beziehen und einfach alle Beiträge gelöscht werden !! Ausserdem möchte i h die Gelegenheit gleich nutzen und was zum Sportsfreind Francolino sagen, der uns unberechtigt denunziert !! Wenn ich mich mit Frosch12 unterhalte, hat sich kein anderer einzumischen!! Der Inhalt des Gespräches war keinesfalls unter der Gürtellinie und eben nicht Menschen verachtend !! Es war Norddeutscher Humor und wer den nicht versteht, soll sich bitte raushalten und nicht seinen Senf dazu geben und unseren Ausschluss fordern!! Ich verstehe mich übrigens gut mit Frosch12 und wir sind nur hier um Schach zu spielen, weil das ist unsere Leidenschaft!! Mit Francolino habe i h übrigens nichts zu tun und keine Probleme!! Ich habe nur einmal mit ihm gespielt im 5 min. Blitz, und er hat 1 Zug vor Matt, kommentarlos das Spiel verlassen, und seine Zeit ablaufen lassen und das finde ich höchst unsportlich !! Seid dem ignoriert er mich, Gott weiß warum!! Ich würde sagen, er ist ein schlechter Verlierer !!
Sportliche Grüsse von Uwe / Sniper 11

herbi - 05.03.19    

Wo habt ihr euch denn unterhalten? Hier im forum? Es gibt doch die Mailbox. Und ist dein „c“ am pc kaputt?

shaack - 05.03.19   ++

Pfffffffff okay, ich wage es mal was dazu zu schreiben. Das werde ich bestimmt bereuen. Also nochmal: Hier bei chessmail wird unbegründet gesperrt. Dazu reicht es im Allgemeinen aus, sich schlecht zu benehmen. Frosch12 wurde nur für einen Monat und nur fürs Forum gesperrt. Norddeutscher Humor ist doch normalerweise mit wenig Text, oder? So, weiss nicht, jetzt bitte einfach weiter Schach spielen, das ist ja wohl kaum der Rede wert jetzt.
Grüße shaack

Lounge - 05.03.19   ++

Unbegründet gesperrt meint, ohne Begründung nicht ohne Grund. Und Gerechtigkeit, ein hehres Wort. Bei Gericht gibt es ein Urteil, keine Gerechtigkeit.

shaack - 05.03.19   +

Richtig, sehr gut gesagt, nicht ohne Grund, aber unbegründet. Danke! Und das "Bei Gericht gibt es ein Urteil, keine Gerechtigkeit." rahme ich mir ein. :)

Vabanque - 05.03.19    

Diejenigen, die gesperrt wurden, behaupten natürlich meist, es wäre ohne Grund geschehen ;-)

Und was Gerechtigkeit betrifft: Gerechtigkeit zu schaffen oder wieder herzustellen, ist ein so hoher Anspruch, dass kein Mensch behaupten kann, er sei dazu in der Lage. Es gibt sicher auch Richter, die sich nach Kräften darum bemühen. Ihr Scheitern liegt aber in der Natur der Sache. Es kann auf Erden keine Gerechtigkeit geben.

kimble - 05.03.19   +

@Sniper11,
Nur kurz zu den videoclips im Werbebanner:
Erfahrungsgemäß bewegen die sich im userorientierten Bereich, sprich suche ich heute einen PKW auf scout24, so läuft das wochenlang noch im Werbebanner, da hab ich den Wagen schon längst...
So ist es auch mit Uhren, Damenunterwäsche usw. ...;-)

francolino - 10.03.19  

Es geht munter weiter ich werde als ex DDR Mensch öffentlich im Blitzforum verunglimpft. Sniper und Frosch benehmen sich deutlich weiterhin unter der Gürtellinie, meine Frage ist wie lange geht diese menschenverachtende Tirade noch ohne das etwas passiert? Gruß Frank

Sniper11 - 10.03.19    

Hallo!! Wie kommst Du auf soetwas ??? Ich habe überhaupt nicht mit Dir geredet, und auch überhaupt nicht so ein Schmarn behauptet!! Also unterlasse es bitte so ein Unsinn in's Forum zu setzen, denn das glaubt Dir sowieso niemand!!
Ich kenne Dich nicht und will Dich auch gar nicht kennenlernen !! Ich werde Dich weiterhin mit Nichtachtung strafen, ich glaube das ist das Beste!!
Ich bin hier zum Schach spielen und nix anderes !!
Und ich denke, da spreche ich auch für Frosch!!
Viel Spaß und interessante Spiele, noch für alle anderen Sportsfreunde!!
Gruss Uwe

blaessupp - 10.03.19    

Kann man über die "Huren"-Reklamen zu Pornos umschalten? Ich habe meinen ziemlich Jungen, U12, beim Ansehen von Porno's, statt beim Schachspielen, erwischt.

shaack - 10.03.19    

Was für eine Reklame? Huren? Und was bedeutet umschalten? So wie auf dem Fernseher?

Jupp53 - 10.03.19    

Das ist off-topic mit den Pornos.

Leider ist es so, dass die Kinder in dem Alter (zu früh!) genau wissen, wo sie Pornos finden. Alle meine Söhne kannten Pornoseiten, von denen ich nichts wusste. Der Versuch dagegen mit Verboten anzugehen, hätte nur zu Heimlichkeiten geführt und bei Kontrolle der aufgerufenen Seiten die Kontakte zu denen verstärkt, die damit unkontrolliert umgehen können. Wenigstens haben sie mit uns darüber gesprochen!

Verbote sorgen meiner Meinung in dem Fall in der Familie nur dafür, dass nicht darüber gesprochen wird und damit das irre Menschenbild aus diesen Filmen die Kinder überrennt.

Wir haben mit den Kindern über Sexualität gesprochen und auch mal einen guten Witz über das Thema Pornographie gebracht. Das senkt den Stellenwert und hilft der Entwicklung zu einer erwachsenen Haltung. "Pornos sind Märchen für Erwachsene." oder "Sie: Für mich ist ein Film gut, wenn hinterher das Taschentuch nass ist. Er: Das ist bei mir genauso."

Das gefällt mir nicht. Aber ich kann nicht das Internet abschalten.

Lounge - 11.03.19    

Jeder, der das Blitzforum verfolgt, kann sich zu den Ausführungen von francolino eine eigene Meinung bilden...

MarkD - 11.03.19    

shaack, vielleicht solltest Du (oder jemand) mal irgendwo (Wiki?) dokumentieren, wie das mit personalisierter Werbung funktioniert.

Ich sehe keine Huren. Ich sehe PC-Komponenten. Weil ich danach gesucht habe und der Werbeanbieter offenbar von Google oder Amazon oder welchem Partner auch immer "Cookies" oder Datenbankinformationen über meine (aktuellen) Interessen bekommt.

Damit darf sich jeder über die Art der Werbung bei sich selbst beschweren.

Abhilfen: 1. den PC nur selbst nutzen oder Benutzerkonten verwenden, die das trennen. 2. surfen im Inkognitomodus 3. Verzicht auf Alexa, Siri & co.

Viele Grüße - Mark

Sergeij - 11.03.19    

Das ist so nicht richtig. Ich habe bemerkt, daß ich hier Werbung bekomme, die ich sonst nirgendwo bekomme. Es gibt dabei doch ziemlich seltsame Anzeigen, welche nichts mit meinem Verhalten zu tun haben.

ZB Werbung gegen Fußpilz, Werbung für Reisen mit Homosexuellen...
Es sei denn Google kann in meine Zukunft schauen ;)

Pantophage - 11.03.19    

... und solltest du mal eine Straftat begehen, sucht die Polizei nach einem reiselustigen Homosexuellen mit Fußpilz...;-) (Spaß)

Sergeij - 11.03.19    

@Pantophage

Das klingt jetzt lustig. Aber stell Dir mal vor die Polizei würde tatsächlich nach solchen Mustern Verdächtige sortieren.

Ich finde die Werbungen ja amüsant und klicke mal drauf um zu sehen wie sie Leute fangen wollen. Die UNICEF Anzeige habe ich tatsächlich angeklickt, um zu sehen wie sich modernes Erbschleichen entwickelt hat. Es hat sich gelohnt ;)

manne - 11.03.19    

Seit hier vor längerer Zeit Werbung für Kriegsspiele lief, habe ich meinen Adblocker auch für cm eingeschaltet. Ich finde das Argument "Werbung akzeptieren um shaack zu unterstützen" grundsätzlich richtig, aber Kriegsspiele sind für mich nicht akzeptabel.

Vabanque - 11.03.19    

Mir wurde zuerst ein 'easy credit' bei der Volksbank angeboten (wo ich doch bei einer anderen Bank bin) und jetzt eine Espressomaschine, wobei ich noch nie nach Espressomaschinen gesurft habe. Seltsam.

Vabanque - 11.03.19    

>>aber Kriegsspiele sind für mich nicht akzeptabel.<<

Vermutlich stuft Google Schach auch in diese Kategorie ein. Und so ganz falsch ist das ja nicht mal, von der Herkunft her.

Sergeij - 11.03.19    

Ja vermutlich stuft Google Schachspieler als besonders anfällig für Fußpilz ein. Und wenn man Sonntags unterwegs ist, könnte man tatsächlich denken, daß...

Google kennt unsere dunkelsten Geheimnisse.

Tschechov - 11.03.19    

Ich finde einige Kriegsspiele hin und wider ganz unterhaltsam. Leider merkt man bei einigen, daß die KI doch sehr begrenzt ist, was interessanterweise nicht bedeutet, daß man gewinnen könnte. Ich erinnere mich da an ein Spiel namens Total Annihilation. Da konnte man diverse Einheiten bauen, irgendwann merkte man dann aber, daß es war wie im Zweiten Weltkrieg: Wer mehr von allem hat, gewinnt zwangsläufig. Und wie will man gewinnen, wenn der Gegner so programmiert ist, daß er für jede Einheit die Du baust, zwei oder drei produziert?

Hasenrat - 11.03.19    

Die Werbung zielt einfach mit der Schrotflinte auf das typische Schachspielpublikum:
männlich, mittelalt, einsam, internetaffin, weltfremd, unbeholfen, mit Aggressions- und sonstigen Staus ... ;-)

Mglali - 11.03.19    

hab mal den ad blocker ausgeschaltet. ich kriege Werbung wie ich in 6 jahren 110 Millionen EURO verdienen kann. Muss aber ein Seminar mitmachen und mich schnell anmelden, da die Plaetze im Seminar auf 2000 begrenzt sind.
...aber was soll man mit soviel geld machen? viel zu viele Sorgen die man damit hat.

MarkD - 11.03.19    

Sergeij,
"Ich finde die Werbungen ja amüsant und klicke mal drauf um zu sehen wie sie Leute fangen wollen." - das ist des Pudels Kern (erst wollte ich schreiben: bist Du wahnsinnig, da drauf zu klicken?, aber das wäre dann doch übertrieben).
Aber in der Tat ist eine angeklickte Werbung ein Indiz dafür, dass Du brennend an einem Thema interessiert bist und sofort weitere ähnliche Angebote bekommen musst.

Pantophage - 11.03.19    

Ich verleihe Hasenrat 5 grüne Daumen! Besser hätte ich das nicht sagen können.
Diese Charakteristik drängt sich bei
einigen, die im Forum schreiben, förmlich auf. :-)

Schlafabtausch - 11.03.19    

Leute, freut euch doch, dass Google anscheined DOCH NICHTS über euch weis.

Sergeij - 11.03.19    

@MarkD

Ja, ich bin wahnsinnig ;)
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

PS: Die Geldangelegenheiten werden auf einem extra dafür eingerichteten Laptop durchgeführt.

Jupp53 - 11.03.19    

@Hasenrat

Als 65jähriger muss ich dir mit meiner Beschreibung energisch widersprechen. Obwohl ich ständig mit gleichalten Frauen zu tun habe, die sich als jung bezeichnen und bei Widerspruch dazu gelegentlich angesäuert reagieren: Ich bin nicht mehr mittelalt. Das ist vorbei. Ich bin höchstens mittelalterlich. Aber das ist ein anderes Thema.
*singend:Spießvoran,draufunddran,setztaufsKlosterdachdenrotenHahn?*

Lounge - 12.03.19    

Gerechtigkeit für die Springer! Zwei können nicht matt setzen, zwei Läufer wohl. Sauerei!

Frosch12 - 12.03.19    

der grüne Daumen steht doch für: "ein Händchen für Blumen, Pflanzen, Grünzeug" etc. auch für Möhrchen?
Das leuchtet mir nicht ganz ein. Hasen sind doch eher geneigt selbiges zu verfuttern:-)))))))))))))))) .....lach

Frosch12 - 17.03.19    

Es wundert mich, dass zu diesem schwerwiegend und tiefgreifenden Thema nicht mehr kommt ; Gerechtigkeit regelt doch seit Jahrtausenden die Beziehungen der Menschen untereinander. Der Begriff enthält auch den Begriff der Gleichheit und der Ausgewogenheit. Würde man diese Definition auf allen Gebieten konsequent anwenden, hätte man einen verlässlichen Maßstab! Ob Brexit, Flüchtlingspolitik, Umwelt, nur um einige zu nennen!

Sergeij - 17.03.19    

@Frosch12

Was ist die Voraussetzung für Gerechtigkeit? Was ist der Unterschied zu Selbst-Gerechtigkeit?

Frosch12 - 17.03.19    

Vieleicht ein Beispiel: Pinguine leben auf der Antarktis bei nahezu -50°Celsius . Sie versammeln sich in einem großen Kreis dicht an dicht und nutzen dabei die eigene Körpertemperatur um zu überleben. Die ganz außen haben die Arschkarte. Da sich aber die Formation permanent im Uhrzeigersinn dreht gelangen die äußeren wieder ins Zentrum und Umgekehrt. Das ist Gerechtigkeit!

Lounge - 17.03.19    

Volenti non fit iniuria.

Sergeij - 17.03.19    

@Frosch12
Und wenn die Ressourcen nicht reichen? Wer entscheidet wer stirbt? Und nach welchem Kriterium?

macmoldis - 17.03.19    

Charles Darwin

Sergeij - 17.03.19    

@macmoldis
Ja, dann ist die Welt doch bereits gerecht. Die Starken überleben, die Schwachen verschwinden. Warum beschwert sich dann "jeder"?

Vabanque - 17.03.19    

Laut SF Frosch12 beinhaltet Gerechtigkeit doch Gleichheit und Ausgewogenheit ... also müssten dann die Schwachen immer die gleichen Chancen haben wie die Starken, andernfalls widerspräche es der Gerechtigkeit. (Deswegen ist Schach ja auch kein gerechtes Spiel, aber das hat zumindest hier auch niemand behauptet.)

Jupp53 - 17.03.19    

@Vabanque

Eine Rückfrage: Heißt "gleiche Chancen" in dem Beitrag gleiche Chancen oder gleichen Erfolg? Das erste wäre deskriptiv und richtig, das zweite eine Karrikatur, die meist von Gegnern einer Chancengleichheit zwecks Verteidigung von Privilegien missbraucht wird. (Missbrauch wegen des verwendeten rhetorischen Tricks.)

Gerade Schach zeigt sehr gut auf, was Gerechtigkeit in dem Zusammenhang bedeutet. Gleiche Regeln, gleiche Ausgangslage auf dem Brett. So kann sich das Spiel (Leben) voll entwickeln und alle bereichern. Spielstärkeunterschiede können durch äußere Bedingungen angenähert werden, wenn daran Interesse besteht, sei es durch Zeitvorgabe oder Vorgaben auf dem Brett. Fehlende Gerechtigkeit entsteht nur, wenn dies auf freier Vereinbarung beruht und verlangt ständig neues Austarieren.

Es kommt also darauf an, wie die Randbedingungen verstanden und ausgehandelt werden. Wieso die Schwachen im Beispiel von Frosch12 immer die gleichen Chancen haben müssten ist mir nicht klar. Mir ist dagegen klar, dass dies ein Beispiel für die bessere Überlebenschance aller ist, wenn die Starken sich nicht in die Mitte drängen können und durch den vermeidbaren Tod der Schwachen ihren eigenen Schutz vor dem Kältetod verringern. "Gleichheit" bedeutet also bessere Möglichkeiten für alle in diesem Beispiel. "Gerechtigkeit" entspricht einer Überlebensstrategie, die bei Menschen bereits bei Kindern mit beginnender Sprachentwicklung gesehen werden kann.

Survival of the fittest ist NICHT Überleben der Stärksten. Es ist Überleben der am besten Angepassten.

macmoldis - 17.03.19    

@Sergeij
Falsch, Charles Darwin sagt nicht, dass der Stärkere überlebt
(das mag für manchen in der Momentaufnahme vielleicht so aussehen )
Überleben auf Dauer wird der, der sich seiner Umwelt / den Gegebenheiten am besten anpasst.
Und wenn die Ressourcen knapp werden, wird der am besten damit klar kommen, wer am besten ohne die endlichen Ressourcen auskommt.

@Vabanque
Wieso sollte Schach kein gerechtes Spiel sein?

Jeder spielt nach den gleichen Regeln mit gleichen Chancen.
(na gut weiß hat den ersten Zug, machts bei Revanche aber wieder weg)
Dass der eine stärker und der andere schwächer ist, zeigt sich nur/erst im Ergebnis dieses Spiels/Wettbewerbs.

Schach ungerecht weil Stark gegen Schwach? Dann wäre jeder sportlicher Wettkampf ungerecht, denn einer wird gewinnen, ist stärker und die anderen? Wo ist die Ungerechtigkeit, weil sie nur zweiter, dritter oder sonstwas wurden?

Frosch12 - 17.03.19    

Das Leben besteht nicht nur aus "Schach"! Ein GM macht mich platt, na und? dafür kann ich schneller laufen, was mich in manchen Lebenssituationen ihm gegenüber überlegen macht. Im Extremfall kann ich dadurch mein Leben retten, er vieleicht nicht. Dafür spielte er das bessere Schach. Was genau ist Stärke und Schwäche, wie definiert man das. Und wo und zu welcher Zeit und an welchem Ort stehen sie in Relation zu den Herausforderungen die ich zu meistern habe?

toby84 - 17.03.19    

Stichwort genetische Drift. Auch der angepassteste Mensch der Welt kann vom Blitz erschlagen werden. Letztendlich sind das alles statistische Werte, welche Eigenschaften wie das Überleben sichern. Allerdings hat sich der Mensch in unserer Gesellschaft sowieso weitestgehend aus der natürlichen Selektion verabschiedet. Das ändert sich erst wieder, wenn die Gesellschaft zusammenbricht. Im Moment versuchen wir, jeden Menschen durchzubringen, und das finde ich sehr gut so.

Sergeij - 17.03.19    

Ich habe das absichtlich offen gelassen, zumal ich eine ganz andere Sichtweise bzgl Gerechtigkeit habe. Der Kern obiger Aussage war nicht zwischen Stark und Schwach zu teilen sondern darauf aufmerksam zu machen, daß wir dann doch in einer gerechten Welt leben sollten. Unabhängig davon was Stark und Schwach sind, wird es Verlierer gegeben, also auch Tote. Die Frage ist, ob das gerecht ist, und wenn ja, dann hinkt ja Dein Gleichnis Frosch12. Denn nach Deiner Sichtweise dürfte es keine Verlierer geben.

Vabanque - 17.03.19    

@macmoldis: >>Wieso sollte Schach kein gerechtes Spiel sein?<<

Stell dir mal vor, wir spielen eine Partie, in der du mich 40 Züge lang völlig an die Wand spielst ... du überspielst mich positionell nach allen Regeln der Kunst, ich kann mich kaum rühren, und habe kaum mehr vernünftige Züge. Ich will eigentlich aufgeben, aber da sehe ich noch eine allerletzte Chance: ich stelle eine Falle; wenn du den 'offensichtlichsten' Zug machst, habe ich eine Gegenkombination, die mir Matt oder Damengewinn einbringt. Deine Aufmerksamkeit erlahmt für einen Moment, und ich kann dich mit dieser Falle 'besiegen'.
Jetzt frage ich dich: war dieser 'Sieg' gerecht? DU hast 40 exzellente Züge gemacht und mir gezeigt, wie man Schach spielt. ICH habe nur einen einzigen guten Zug gemacht, indem ich deine Unaufmerksamkeit ausgenutzt habe.
Über diese Partie werden wir uns doch beide ärgern: du, weil du ein gewonnenes Spiel durch eine einzige Unaufmerksamkeit weggeschmissen hast, und ich, weil ich nur durch besagte Unaufmerksamkeit gewonnen habe, und nicht etwa durch eine starke Leistung. Du bist es doch dann eigentlich, der die starke Leistung vollbracht hat, und trotzdem hast du verloren. Kann das denn gerecht sein, wenn derjenige, der mehr geleistet hat, verliert?

Sergeij - 17.03.19    

@Vabanque
Das ist der Knackpunkt. Gerechtigkeit hat nichts mit Leistung zu tun. Es wird als ungerecht empfunden, weil unsere Gesellschaft die Leistung als Leitprinzip verinnerlicht hat. Wäre das Leitprinzip, bspw Nächstenliebe, würde Gerechtigkeit ganz anders wahrgenommen werden. Wir beurteilen Gerechtigkeit nach dem was uns am wichtigsten ist.

toby84 - 17.03.19    

Sieht so aus, als würden Beispiele nicht reichen, da scheinbar unterschiedliche Verständnisse von "Gerechtigkeit" im Umlauf sind. Also wovon reden wir hier?

Das Beispiel von Frosch lässt mich an Fairness denken, das Beispiel von Vabanque an Ertrag, der in angemessenem Vethältnis zum Aufwand steht. Sergeij hält Gerechtigkeit wohl prinzipiell für subjektiv.

macmoldis - 17.03.19    

@Vabanque
... aber wir hatten doch beide die gleichen Regeln, die gleiche Chance oder?
und beide die Möglichkeit gute Züge und auch Fehler zu machen
... das Ergebnis mag aufgrund des Spielverlaufs ungerecht erscheinen, das Spiel lief trotzdem gerecht ab. Hat nicht einer hier im Statement stehen, es gewinnt der, der den vorletzten Fehler macht.

Kann das denn gerecht sein, wenn derjenige, der mehr geleistet hat, verliert?
Kann es sein, dass derjenige bei der Formel 1 gewinnt, der alle Runden vorn dran war, vielleicht sogar die anderen überrundet, nur in der letzten Runde macht er einen Fehler und fliegt von der Piste und geht so als letzter durchs Ziel?
Sollte er nun "gerechterweise" auf's Podest (weil bis auf den einen Fehler mehr geleistet) oder ist er zurecht auf letzten Platz?

Aber soweit ich mich erinnere gibt's/gab's bei den Punktrichtern beim Boxen Unterschiede in der Bewertung (europäische vs. amerikanische).
Bei uns wurde mehr die ganze Distanz bewertet, also die Treffer über alle Runden, bei den Amis mehr danach geurteilt, wer am Ende noch besser auf den Füßen war.

Sergeij - 17.03.19    

@toby84
Ja, wobei ich zwischen wahren und falschen Prinzipien unterscheide. Ein Prinzip ist wahr, wenn es, biblisch ausgedrückt, gute Frucht trägt, und falsch, wenn es keine Frucht trägt, oder noch schlimmer, Zivilisationen ins Verderben führt.

Man kann es allerdings verallgemeinern. Danach hängt die Gerechtigkeit in einer Gruppe, von derem Leitprinzip ab. Es kann eine Ideologie sein, eine Religion, oder ein Prinzip, das sich aus der Wahrheit (als Meta-Prinzip) ableitet.

Frosch12 - 17.03.19    

Sergeij, vieleicht bin ich nicht richtig verstanden worden. Ich teile Deine Ansicht wenn Du sagst: "Es dürfte auf der Welt keine Verlierer geben!" Wer würde da widersprechen. Diesen defizitären Zustand haben die Menschen selbst herbeigeführt. Wenn man alle verborgenen und vorhandenen Fähigkeiten aller Menschen "miteinander" verknüpft hätte, allein dem Fortschritt untergeordnet,
hätten wir eine hochintelligente Technik mit dem Leben für einen sehr langen Zeitraum auf dem Planeten Erde möglich gewesen wäre.
Leider können die Menschen das nicht, sie machen das genaue Gegenteil.

kimble - 17.03.19    

Assauer: "Ich habe den Glauben an den Fußballgott verloren"

Bin kein grundsätzlich kein Fußballfan und auch speziell kein Schalkefan.
https://www.sport.de/news/ne2229064/dama..

Sport und Gerechtigkeit, wenn's das nicht trifft...

Vabanque - 18.03.19    

@macmoldis: >>Kann es sein, dass derjenige bei der Formel 1 gewinnt, der alle Runden vorn dran war, vielleicht sogar die anderen überrundet, nur in der letzten Runde macht er einen Fehler und fliegt von der Piste und geht so als letzter durchs Ziel?
Sollte er nun "gerechterweise" auf's Podest (weil bis auf den einen Fehler mehr geleistet) oder ist er zurecht auf letzten Platz?<<

Ein guter Vergleich mit einer Schachpartie, der für mich 1:1 stimmig ist!

Aber jetzt stell dir mal zum Vergleich eine Prüfung vor ... der Abiturient schreibt Mathe-Abi, und löst alle Aufgaben brillant und korrekt, bis auf die letzte. In der letzten Aufgabe begeht er einen gravierenden Fehler, und seine gesamte Lösung ist komplett falsch.
Hat er nun statt der ersehnten 15 Punkte 'nur' 13 Punkte (also immer noch eine 'schlechte' Note 1), oder fällt er total durchs Abi, nur wegen der verunglückten allerletzten Aufgabe?
Natürlich bekommt er immer noch eine gute Note! Wäre Abitur aber Schach oder Formel 1, so würde man wegen der falschen Antwort in der letzten Aufgabe durchfallen, obwohl man alle anderen Aufgaben souverän gelöst hat.

Frosch12 - 18.03.19    

Ein Leben das die Menschheit vor Hunger, Krieg und Krankheit bewahrt hätte,
Vielleicht kein Traum, wenn ich manchmal in den klaren Nachthimmel schaue, dann denke ich, irgendwo da draußen existiert eine Lebensform die als gigantisch große Gemeinschaft die Herausforderungen des Lebens und Überlebens gemeistert hat. Nicht gegeneinander, sondern Miteinander. Denn eines ist sicher; an irgend einem Punkt der Evolution haben wir uns für die Sackgasse entschieden.

Vabanque - 18.03.19    

@Frosch12: >>Wenn man alle verborgenen und vorhandenen Fähigkeiten aller Menschen "miteinander" verknüpft hätte, allein dem Fortschritt untergeordnet,
hätten wir eine hochintelligente Technik mit dem Leben für einen sehr langen Zeitraum auf dem Planeten Erde möglich gewesen wäre.<<

Ja, 'hätte, 'wäre' etc. ... wenn nur der Konjunktiv nicht wäre, nicht wahr?
Du bist 'Großgrundbesitzer' im Bereich des Konjunktivs :-)

Oder: Utopie und Realität.

Vabanque - 18.03.19    

>>Vielleicht kein Traum, wenn ich manchmal in den klaren Nachthimmel schaue, dann denke ich, irgendwo da draußen existiert eine Lebensform die als gigantisch große Gemeinschaft die Herausforderungen des Lebens und Überlebens gemeistert hat. <<

Vielleicht als Amöbe? ;-)

Spaß beiseite: Das klingt schon so wie 'Nachdem es keine Gerechtigkeit auf Erden gibt, dann vielleicht doch anderswo.' Anderswo im Universum? Kaum glaubhaft. Und auch für uns kaum relevant. Vielleicht, wenn überhaupt, dann doch in einer anderen Existenz, wie sie uns das 'Leben' nach dem Tod eventuell bietet (niemand weiß es).

Vabanque - 18.03.19    

Das mit der Amöbe war leider nur ein halber Spaß von mir, denn oft beneide ich diese primitiven Lebensformen, denn sie leiden nicht, sie haben keine ethisch-moralischen Zweifel wie ich, sie haben keine Verspannungen und keine Depressionen. Die Amöbe ist glücklich ...

Frosch12 - 18.03.19    

woher willst Du das wissen Vabanque?

Frosch12 - 18.03.19    

ja, dann bin ich eben Großgrundbesitzer im Bereich des Konjunktivs!
Wenn Du meinst! Leben und Leben lassen. Man kann zwischen den Zeilen lesen welche Prioritäten Du setzt. Daran hab ich ja auch nichts rumzumäkeln.

toby84 - 18.03.19    

Laut Wikipedia ist Gerechtigkeit in ihrer ursprünglichen Bedeutung die Tugend, "gleiches gleich und ungleiches ungleich" zu behandeln.

Da es hier darum geht, wie der Mensch den Menschen (oder später im weiteren Sinne die Gesellschaft den Menschen) behandelt, sind Fälle wie das Pech, mit einem einzigen Zug eine ansonsten hervorragende Partie in den Sand gesetzt zu haben, vom Begriff "Gerechtigkeit" nicht abgedeckt (wenn man nicht so weit gehen will, zu behaupten, dass Gott so etwas ungerechtes zugelassen hat).

Das Pinguinbeispiel passt insofern dazu, dass jeder Pinguin gleich handelt, also auch gleiches mit gleichem vergilt. Als Beispiel für Gerechtigkeit im Sinne der Definition passt es m.E. aber auch nicht wirklich, sondern wie ich schon sagte eher zu Fairness.

Auch Sergeji muss widersprochen werden, denn ob etwas gerecht ist, ist von der Angemessenheit der Leitprinzipien unabhängig. Eine Person, die es sich zum Prinzip gemacht hat, jede Person zu verprügeln, von der sie angesprochen wird, ist gerecht im Sinne der Definition, wenn sie keine Ausnahmen von ihrer Regel macht. Hier liegt auch keine Subjektivität dahingehend vor, ob das nun Gerechtigkeit ist, die Sachlage ist eindeutig.

Die Frage steht also nach wie vor im Raum: wovon reden wir hier eigentlich?

Vabanque - 18.03.19    

>>toby84 - vor 11 Std.

Sieht so aus, als würden Beispiele nicht reichen, da scheinbar unterschiedliche Verständnisse von "Gerechtigkeit" im Umlauf sind. Also wovon reden wir hier?

Das Beispiel von Frosch lässt mich an Fairness denken, das Beispiel von Vabanque an Ertrag, der in angemessenem Vethältnis zum Aufwand steht. Sergeij hält Gerechtigkeit wohl prinzipiell für subjektiv.<<

Wenn der Ertrag in angemessenem Verhältnis zum Aufwand stünde (Konjunktiv!), dann wäre das tatsächlich in meinen Augen gerecht. Allerdings habe ich oben von Leistung gesprochen, die angemessen honoriert werden sollte, und habe es als gerecht empfunden. Jetzt sehe ich, dass auch Bewertung von Leistung ungerecht ist. Denn der eine braucht 10 Stunden Vorbereitung, um eine Prüfung zu schaffen, der andere nur 1 Stunde Vorbereitung für dieselbe Note in derselben Prüfung - d.h. der Aufwand für die gleiche Leistung ist ganz verschieden, je nach Begabung.

Und das wiederum ist ungerecht. Oder etwa nicht?

Freilich hängt es von der Definition des Begriffs Gerechtigkeit ab, ob er die angemessene Belohnung des Aufwands beinhaltet.

Vielleicht sollten wir tatsächlich generell lieber von Fairness reden?

macmoldis - 18.03.19    

@Vabanque
Aber jetzt stell dir mal zum Vergleich eine Prüfung vor ...
Aber jetzt stell dir mal den Medizinstudenten und das sprichwörtliche "Operation gelungen, Patient tot" vor ;-)

Frosch12 - 18.03.19    

Also ich befinde mich schon noch im richtigen Thread??? Ich lese von "Ertrag und Aufwand?" Das sind doch buchhalterische Themen G+V oder Themen aus der Landwirtschaft? Schulabschlüsse, Karrierepläne, Siegerpodeste, 1erKandidaten??
Was ist daran ungerecht wenn ein Student seine Klausur in der halben Zeit der Vorgabe schaft, eine Bombenkarriere in Aussicht, wohlwissend dass sein Kommilitone der geistig benachteiligt ist,dafür die besseren Chancen am Heiratsmarkt aufgrund seines Aussehens hat? Hier findet wieder ein gewisser Ausgleich statt. Beispiel Superhirn hätte ein körperliches Gebrechen, würde gerne heiraten fällt aber durch jedes Raster und bleibt Single, während der andere glücklich verheiratet gerade eine Familie gründet.

123zecher - 18.03.19    

Ist das Dein Ernst, Frosch? Ein "geistig Benachteiligter" hat bessere Chancen auf dem Heiratsmarkt?

Frosch12 - 18.03.19    

ich meinte natürlich im Kontext, nicht im Sinne von "Beschränkt" sondern im Vergleich des unterschiedlich intellektuellen Leistungsvermögens beider Studenten. Sorry, ich sehe ich habe wie immer schludrig und schnell geschrieben!

Sergeij - 18.03.19    

@Frosch12
Ich habe versucht, den verschiedenen ( es lebe die Vielfalt ;) ) Sichtweisen von Gerechtigkeit gerecht zu werden *g*.

Frosch12 - 18.03.19    

Ich dachte natürlich in 1.Linie an globale Gerechtigkeit, auch an Recht im Sinne von Rechtssprechung, Urteile und deren Umsetzung. Was für eine Zukunft hat ein Staat, wenn Recht zwar in Urteilen begründet und verkündet wird, jedoch die Ausführung nicht oder nur teilweise stattfindet!

Lounge - 19.03.19    

Noch immer RECHTsprechung, nicht RECHTSsprechung.

toby84 - 19.03.19    

Der Fugenlaut "s" ist an dieser Stelle zwar inzwischen unüblich, aber nicht verboten, sagt beispielsweise Duden:
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/..

Frosch12 - 19.03.19    

@Lounge, den Part übernimmt doch sonst immer Wabank, ist er Krank?

Lounge - 19.03.19    

Der Duden kann nicht irren. Wabank nicht krank, aber zur Bank zum Behufe der Überweisung.

Frosch12 - 19.03.19    

........ich weiß, es ist wichtiger den Namen seiner Krankheit richtig zu schreiben, als sie zu heilen

toby84 - 19.03.19    

@lounge: Das wort "irren" ergibt in diesem kontext kaum einen sinn. Die meisten menschen akzeptieren den duden als rechtschreibnorm, so gesehen kann er tatsächlich nicht irren, da er die definitionen festlegt. Der duden selbst allerdings richtet sich unter anderem danach, wie die menschen im alltag sprache gebrauchen, und da besteht durchaus interpretationsspielraum hinsichtlich der frage, was schon deutsch ist und was noch nicht oder nicht mehr. Da müsstest du dann nur ein gutes argument anbringen, warum deine interpretation besser sein sollte als die (unter anderem) des duden.

laba - 15.04.19    

Also das schlägt dem Fass den Boden aus, jetzt darf Sniper11 auch schon die Mitspieler mit der Begrifflichkeit psychiatrisch krank einstufen und ihnen zu Neuroleptika raten. Ich habe mein Leben mit psychisch Kranken Menschen gearbeitet. Diese Menschen hier zu verunglimpfen ist das letzte. Wie weit kann man denn hier gehen, ist hier alles erlaubt, darf man jeden Mitspieler mit den schlimmsten Schimpfwörtern und Erkrankungen denunzieren. Das ist unterste Schublade. Sehen das die Verantwortlichen nicht oder wie weit geht das hier in diesem Spiel? Es ist doch noch ein Spiel oder nicht? Hochachtungsvoll Frank

Lounge - 15.04.19    

Du meinst sein Scharmützel mit boris2 auf live-schach? Die beiden scheinen sich nicht zu mögen.

Jupp53 - 16.04.19    

Als Kinder sagten wir, also auch ich, "der gehört nach Andernach". Der Ort war regional verschieden, immer war die große Psychiatrie gemeint.

Als Erwachsener sollte man aufgeklärt sein. Manche fallen halt immer wieder zurück ins Sandkastenniveau. Das sagt mehr über den Schimpfenden als über den/die Beschimpften. Da finde ich eine Denkpause, keine Strafe wenn es denn als solche empfunden wird, eine Denkpause als angemessen. Denn nach Denken über das eigene Handeln werden die meisten etwas beschämt sein.

Hanniball - 16.04.19  

@ Jupp53

Mit deinen unzähligen Forenbeiträgen interessieren Dich die Minusgeber überhaupt nicht - du negierst diese und verzapfst deinen Mist weiterhin.

Fällst Du in Scham???....dies wäre angebrachter als über andere Werturteile abzulegen.

Laudatio - 16.04.19  

und ich denke mir manchmal, dass häufiger auch Leute hier beschämt sein sollten, die andere hier auf einer Schachseite mit ellenlangen Monologen malträtieren ohne auch nur im geringsten darauf Rücksicht zu nehmen, das sehr viele hier (wie die Minuszeichen wohl als Indiz gedeutet werden könnten) sich einfach nur abgetörnt fühlen könnten.
Daumen hoch lieber Schachfreund Hanniball

keinstein - 16.04.19  

Obwohl ich mit Jupp53 ja selten einer Meinung bin, in diesem Punkte bin ich mit ihm einig: Wer etwas nicht lesen mag sollte es nicht tun. Nacheinigen Kostproben weiß er ja, was ihn erwartet!

Die Argumentation ist also in meinen Augen nicht glaubwürdig und am Ende doch der Versuch eine bestimmte Meinung abzuwürgen!

nullplan - 17.04.19    

Was ist heute schon Gerecht ....????

verlierer - 17.04.19    

Hallo, geht‘s noch?
Was ist dagegen einzuwenden, wenn Jupp hier seine Sicht der Dinge postet, die ihm lächerlich erscheinen? Er verstößt damit weder gegen die Forumsregeln noch gegen die Regeln des Anstandes!
Wieso fühlen sich CM-Mitglieder dazu verpflichtet, es zu lesen?
Wo bleibt die so hochgelobte Meinungsfreiheit und Toleranz?

Mach weiter, Jupp!

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Jupp53 - 17.04.19    

@Hanniball

Die Minuszeichen sind ein Ausdruck einer Meinung. Weshalb soll ich mich schämen, wenn Menschen eine andere Meinung ausdrücken? Schließlich verlange ich von denen auch keine Scham, genauso wenig wie Zustimmung.

Wenn Anhänger von AfD und andere Rechtsextreme mir ein Minuszeichen geben, dann betrachte ich das als Anerkennung. Und die Minuszeichen zu meinem letzten Beitrag sind entweder unbedacht oder Ausdruck einer menschenverachtenden Einstellung.

Wenn seriöse Konservative (d.h. solche, die sich von Rechtsextremen abgrenzen und nicht in einer Organisation mit ihnen sind oder sie wählen) eine andere Meinung vertreten, dann diskutiere ich gerne mit ihnen und weiß auch um meine Minderheitenmeinung in vielen Punkten. So what?

Ich habe 30 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet und meine Einstellung gegenüber psychisch Kranken war immer die, dass es Menschen sind.

Alle Menschen sind gleichwertig, keine zwei Menschen sind gleich.

Leider muss man sich diese Einstellung in unserer Welt erarbeiten und sie dann gegen Rassisten, Nationalisten, etc. verteidigen.

@verlierer

Bei einigen Menschen enden Meinungsfreiheit und Toleranz an der Innenseite der Schädeldecke. In traurigen Momenten ist wahrscheinlich keiner in seinem Leben frei davon gewesen. Ich glaube da hilft nur Geduld, ein Holzhammer ;), Streicheln und Glück im richtigen Moment das richtige zu erwischen.

(Das Smiley ist für die, die jedes Wort auf die Goldwaage legen wollen. Bitte nicht anfangen zu gendern und nach Holzhammer*in verlangen.)