Schachaufgaben

Letzte Beiträge

3 Züge matt

Saison - 07.04.21    
Weiß am Zug
Voyaman - 07.04.21    
Soll es ein forciertes Matt sein ?
toby84 - 07.04.21    
es muss immer ein forciertes matt sein, wenn nicht explizit das gegenteil da steht ^^
toby84 - 07.04.21    
aha, man findet beim googeln von "forciertes matt" zwar nicht direkt eine definition, aber informationen dazu. es ist wohl ein matt mit einer einzigen endstellung. ob die zwischenzüge auch alternativlos sein müssen, habe ich nicht direkt gefunden. ich bitte um weitere informationen.
Saison - 07.04.21    
Nach dem Schlüsselzug spätestens in drei matt, kann auch früher je nach Antwort.
Janaki - 07.04.21    
Ist beim Schlüsselzug ein Schachgebot oder das Schlagen einer Figur erlaubt? Ich glaube mich erinnern zu können, dass das bei einem klassischen Schachproblem eigentlich nicht der Fall sein sollte, bitte aber trotzdem um Klarstellung.
Saison - 07.04.21    
Schach idR nicht erlaubt, hier auch nicht, Schlagen einer Figur erlaubt.
Oli1970 - 07.04.21    
Interessant Frage, Toby, vielleicht auch eher eine persönliche Sicht als eine absolute Definition. Ich lege mal vor: Eine Problemschachaufgabe mit der Bedingung #3 betrachte ich als forciert lösbar, da auch bei bestem Gegenspiel dem Matt nicht entkommen werden kann. Eine Sternfluchtmöglichkeit des Königs ändert nichts am erzwungenen Ausgang. Ein Matt mit einer einzigen Endstellung betrachte ich als Teilmenge der forcierten Matts gewissermaßen.

Eine forcierte Kombination lässt zumeist mehrere Wege zu, der geringstmögliche Vorteil bei bestem Gegenspiel wäre erzwungen - größere Vorteile wären nur bei schlechterem Gegenspiel zu holen. Eine Kombination, die nur jeweils einen sinnvollen Antwortzug zulässt, wäre wieder eine Teilmenge. Beim Matt sehe ich es analog: Wenn es unausweichlich ist, ist es erzwungen. Wenn die Fluchtmöglichkeit - auch unter größtem Materialverlust - übersehen wurde, eben nicht. Ein #1 würde ich nicht als forciertes Matt sehen, der Gegner hat einfach keine Zugmöglichkeit mehr, da entweder zuvor forciert gespielt wurde oder er schlicht gepatzt haben muss.

Ich bin gespannt, welche Meinungen oder Definitionen sich finden oder wo meine Definition hinkt.


Janaki, Saison: „Erlaubt“ ist es, meine ich mich zu erinnern. Es ist eher so, dass es unter Problemschachautoren als unschön gilt und daher in der Regel nicht stattfindet. Eher eine Art „Ehrencodex“. Mal sehen, ob sich hierzu was ausgraben lässt.
toby84 - 07.04.21    
ja bei der schlüsselzug-frage geht es um schachaufgaben-ästhetik. meiner ansicht nach alles kein must have. ist wohl eher was für aufgabenfanatiker. wenn man konsequent alle aufgaben so gestaltet, hat man ja auch direkt vorinformationen zur lösung. auch nicht das gelbe vom ei.

was die forciertheit angeht: finde ich auch schwierig zu definieren. allein vom sprachempfinden her hätte ich jedes erzwungene matt in n zügen als forciert betrachtet, egal wie viele mögliche endstellungen der gegner am ende hat.
Voyaman - 07.04.21    
So, hab dann mal eine Lösung gefunden, nachdem ich ein paar Stunden gegrübelt habe. 1. Dc6 Kf4 2. Dc3 d4 3. Dg3# Es könnte nach andere Lösungswege geben 🤔
toby84 - 07.04.21    
also wenn du das mit forciert meinst, dann ja: auf alle schwarzen züge muss es dreizügig matt werden. eine variante allein genügt da nicht. du musst alle varianten durchrechnen.
Saison - 07.04.21    
Es gibt mehrere Wege, je nach Zug von Schwarz oder Weiß. Einer wurde aufgezeigt von Voyaman.
toby84 - 07.04.21    
aber du musst doch alle varianten aufzeigen, um zu beiweisen, dass das die lösung ist.
Alapin2 - 07.04.21    
Voyaman : Ich wollte gerade Deine Variante "zerfetzen", bis ich sah, daß meine "Widerlegung" Keine ist! Glückwunsch!! (?).
P. S. : Man könnte übrigens auch eine Aprilscherzaufgabe draus machen.
Fragestellung :Schwarz zieht und weiß setzt in 2 Zügen Matt! Funktioniert auch!