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Klimaoptimismus vs. Klimapessimismus

schachzeit - 10.03.19  

Zum Thema Klimawandel möchte ich hier ein paar Fakten zusammen tragen und einen Ausblick wagen.
(shaak kann schonmal das 3. Minus implementieren!)
Ich hoffe ihr findet es interessant!

Ich werde das Thema in verschiedene Abschnitte gliedern, die ich nach und nach zu "Papier" bringe.

Es liegt ein wissenschaftlich basierter Ansatz zu Grunde.

Der Ausblick ist zwar faktenbasiert, beinhaltet naturgemäß aber auch spekulative Elemente.

Gliederung:
- Begriffsbestimmung
- physikalische Grundlagen
- Was sind Klimamodelle
- Ausblick

1. Begriffsbestimmung:
Beginnen wir mit dem trockenen aber notwendigen Thema...
Klimaoptimismus ist nach meiner Definition, die Annahme, dass ein menschgemachter Klimawandel nicht eintreten wird.
Klimapessimismus das Gegenteil.

Häufig wird auch von Klimaskeptikern oder Klimakritikern geredet. Was soll das sein?
Ich verweise auf Wikipedia:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Leugnung..

Meiner Meinung nach ein unglücklicher Begriff.
In Wahrheit sind es Klimaoptimisten.
Zugrunde liegt ein nicht faktenbasierter Klimaoptimismus.

Extra für diese "Klimaskeptiker", erläutere ich in den beiden folgenden Abschnitten sehr anschaulich die physikalischen Grundlagen und die grundlegende Funktionsweise von Klimamodellen.

Es gibt auch eine andere Art von Optimismus: den faktenbasierten Klimaoptimismus.

Im Ausblick werde ich den faktenbasierten Klimaoptimismus dem faktenbasierten klimapessimismus
gegenüber stellen (hier werden die "Klimaskeptiker" wieder ein Faktor von vielen sein).

2. Physikalische Grundlagen:
Ich will es kurz halten:
"Klimagase" wie CO2 und Methan (CH4) absorbieren das Sonnenlicht und erwärmen die Luft.

Bewegung ist Wärme, wie ein Botaniker vor ca. 200 Jahren herausfand:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brownsch..

Zwischen dem Kohlenstoffatom und den Sauerstoffatomen des CO2 besteht eine molekulare Bindung, welche man sich in einem klassischen Modell aus Federn denkt. Hiermit ist man (Gymnasiasten) schon in der Lage den physikalischen Effekt quantitativ zu berechnen. Diese stimmen tatsächlich schon mit den Messungen ueberein.
(Freilich existieren diese Federn nicht. Das nichtklassische Quantenmechanische Modell
ist hier genauer, erfordert allerdings schon Kenntnisse eines fortgeschrittenen Physikstudenten!).

Wir können also getrost festhalten, dass mit steigendem CO2 Gehalt und CH4 Gehalt die Lufttemperatur auf Grund der Sonneneinstrahlung steigt.

Weitere physikalische Grundlagen:
- Wasser (ab 4 Grad C) dehnt sich aus.
- Druckunterschieden erzeugen Luftströmungen.
- etc.

3. Klimamodelle:

Den Klimamodellen liegen physikalische Gesetze zu Grunde.

Daraus und aus einer Menge Fakten (z.B. natürliche Konstanten wie Größe der Erde, Sonneneinstrahlung bastelt man ein Modell für das Klima).
Darauf lässt man dann die meteorologische Messwerte und sonstige Messwerte (z. B. CO2 Gehalt der Luft) los (Input) und macht dann Aussagen für die Zukunft (Output)- oder um das Modell zu überprüfen, für Zeitpunkte wo die Messwerte schon vorliegen.
Die Messwerte bilden ein Netz über die ganze Welt und je enger das Netz desto besser die Vorhersagen.
Dann macht man die verschiedenen Szenarien durch, die wir alle aus der Presse kennen:
- Wie entwickelt sich das Klima, wenn die Emissionen sich soundso entwickeln, wenn der Permafrost taut (Methanfreisetzung!), wenn Meeresströmungen sich ändern etc. pp.
Oder wenn die CO2 Emissionen zurück gehen.

Den Ausblick spare ich mir für später auf...

Lounge - 10.03.19   +

Von der Länge wird Jupp53 fast getopt.

Lounge - 10.03.19    

Aber nicht der längste Pullover ist der wärmste( passt zum Thema).

eika13 - 10.03.19    

Was nützt die ganze Wissenschaft wenn nach wie vor zum Einen der Kapitalismus Maximalprofit erzielen möchte und zum Anderen die Glaubensrichtungen sowohl die Deutungshoheit für sich beanspruchen als auch um jeden Zentimeter ihrer Macht kämpfen ?
Ich unterstütze jeden der gewillt ist an Beidem etwas zu ändern.
Wie die Vergangenheit zeigt wird es nur schrittweise gehen und in vielen Bereichen ist es noch nicht schlimm genug damit es wieder besser wird.
Es muß noch dunkler werden bevor es wieder heller wird.

Vabanque - 10.03.19    

Wie sollte man denn langfristigen Klimamodellen Glauben schenken können, wenn in der Regel nicht mal die Vorhersage für die nächsten 14 Tage stimmt, geschweige denn die Prognose, wie der nächste Sommer wird?

eika13 - 10.03.19    

@Vabanque
Da muß ich dir wiedersprechen, das geht sehr wohl.
Das große Ganze, also unsere Erde läßt recht genaue Aussagen z.B. durch Klimamodelle zu. Zum Beispiel die Erwärmung.
Wo das gerade hinkommt, in welche Region wie das Wetter läßt sich nicht so genau bestimmen.
Mein alter Mathelehrer (übrigens ein recht guter Schachspieler) hat jahrzehnte akribisch Wetterdaten aufgezeichnet und meinte immer : Das Wetter ist wie ein Kochtopf, wir wissen was drin ist, aber nicht was wie und wo hinkommt.

schachzeit - 10.03.19  

Berechtigte Frage:
Wetter ist nicht gleich Klima.
Ein "Wettermodell" ist anders als ein Klimamodell. Das ist nicht vergleichbar.
Beim Wetter schaut man auch auf Satellitenbilder.
Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass im Laufe der Jahrzehnte die Wettervorhersagen immer genauer würden.
Der Grund ist auch, dass das "Netz" der Messwerte immer enger würde.
Im übrigen verweise ich für Wettermodell und Klimamodell auf die allgemeingültigen naturwissenschaftlichen Methoden, die hier zugrunde liegen und sich bewährt haben.

schachzeit - 10.03.19  

4. Ausblick:
4.1
Ich beginne mit dem Klimaoptimisten

Was hat er auf der Habenseite?

Das Pariser Klimaabkommen:
https://ec.europa.eu/clima/policies/inte..

Er geht davon aus, dass das Abkommen geeignet ist (denke ich auch), und umgesetzt wird!

Zur Umsetzung, was ist notwendig?

- politischer Wille der herrschenden Klasse

- technischer Fortschritt

-Ausbau erneuerbarer

- klimaneutraler verkehr

- Ausstieg aus den fossilen Energieträgern

- Klimaeffizienz beim wohnen

- klimaneutrales Bevölkerungswachstum, oder idealerweise Stopp des Bevölkerungswachstums (!)

- Bewusstseinswandel beim einzelnen (Einschränkung des Konsums, der Flugreisen)

- sonstige heute noch nicht absehbare notwendige Maßnahmen

Das soll's Mal zum Optimisten gewesen sein. Eine Einschätzung für wie realistisch das nach meinem dafürhalten ist, folgt wenn überhaupt später...

Nach einer Pause schreibe ich 4.2 den Klimapessimisten...

schachzeit - 10.03.19  

Zwei wesentliche Aspekte muss ich unbedingt noch anfügen:

- Schutz der "grünen Lunge" z.b Urwälder in Brasilien

- Eindämmung der globalen Waldbrände (diese machen 30% ! der jährlichen CO2 Emissionen aus).

schachzeit - 10.03.19  

4.2 der Klimapessimist

Er geht davon aus, dass das Pariser Klimaabkommen nicht umgesetzt wird und die Klimaerwärmung folglich mindestens 2 Grad betragen wird.

Er ist deswegen der Pessimist, weil er überzeugt ist, dass die unter 4.1 aufgelisteten erforderlichen Massnahmen nicht umgesetzt werden.

Wer wird Recht behalten: der Optimist oder der Pessimist?

Es ist nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage möglich, indem die notwendigen Massnahmen aus 4.1 auf Wahrscheinlichkeit der Umsetzung beurteilt werden.

4.3 Optimist oder Pessimist?

Hanswurst01 - 10.03.19  

Wenn wir uns auf die Versprechen der Eliten aus Wirtschaft und Politik verlassen, rauschen wir weiterhin mit Vollgas in die Klimakatastrophe.
Hoffnung geben mir die Kinder, die inzwischen weltweit und öffentlichkeitswirksam die Schule bestreiken.
Nach dem Motto: was nützt uns die tollste Bildung, wenn unser Planet im Arsch ist.

schachzeit - 10.03.19  

4.3 Optimist oder Pessimist?

- politischer Wille der herrschenden Klasse:
Ich habe ja schon angekündigt, dass der "Klimakritiker" wieder eine Rolle spielen wird. Hier ist er!
Es sind die Trumps und Bolsonaris dieser Erde.
Aber auch diejenigen, welche ökonomische Aspekte über ökologische Aspekte stellen. Oder Kritiker der Windenergie.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Politiker, welche einen Optimistisch stimmen können.
Oder auch die Bewegung "fridays for Future"!
Insgesamt bewerte ich den Punkt allerdings negativ: -

- technischer Fortschritt: +
Kritische Anmerkung: auch hier gibt es Fehlentwicklungen (z.b. Bioethanol), ich gehe Mal davon aus, dass sich das sinnvolle durchsetzt.

- Ausbau erneuerbarer: neutral

Hier geschieht sehr viel, allerdings ist es genug, bei wachsendem Energiehunger der Welt? S. Dazu nächster Punkt.

-klimaneutraler Verkehr: neutral
Hier sind die Anstrengungen E-Mobilitaet ernorm.
Andererseits nimmt der Flugverkehr stetig zu, über umweltfreundlichen Schiffsverkehr hört man auch nicht viel... Ich will nicht so pessimistisch rüberkommen, daher "neutral"

- Ausstieg aus den fossilen Energieträgern: --

Weltweit sind 1400 (!) Anlagen in Planung!

https://www.handelsblatt.com/unternehmen..

- Klimaeffizienz beim wohnen: -

Bei Neubauten bestimmt, in Südeuropa z b. Gibt es in fast jedem Haushalt Klimaanlagen. Würde ich nicht positiv beurteilen.
Sehr oft wird mit alten Öfen geheizt... Die Leute haben einfach nicht das Geld zum modernisieren.

- klimaneutrales Bevölkerungswachstum oder Stopp des Bevölkerungswachstums

Ersteres wird ja nicht einmal debattiert. Bevölkerungswachstum findet man in Entwicklungsländern. Ich verweise Pars pro Toto auf den "Pakistan-thread".
Stopp des Bevölkerungswachstums?
Hier sind die Prognosen:

https://www.br.de/themen/wissen/weltbevo..

- Bewusstseinswandel beim einzelnen: +

Hier bin ich zwar im Zwiespalt, aber ich will nicht pessimistisch rüberkommen.
Tatsächlich leben arme Menschen umweltfreundlicher als reiche.
Dies aber nicht aus einem Bewusstsein, sondern weil sie sich z.b Autos oder Flugreisen nicht leisten können.
Wohingegen reiche öfters Bio kaufen aus Umweltbewusstsein.

- sonstige heute noch nicht absehbare Massnahmen: kann ich nicht beurteilen stand heute.

- Schutz der grünen Lunge: -
Wegen aktuellen politischen Entwicklungen z.b. Brasilien und Bevölkerungswachstum sehe ich das negativ.

- Bekämpfung der Waldbrände: neutral

Es konkurrieren steigende Temperaturen ( Klimawandel) und Brandstiftung (Habgier) gegen Brandbekämpfung.
Im besten Fall schätze ich das neutral ein.
Ich könnte sarkastisch anmerken, bald kann nichts mehr brennen...

schachzeit - 10.03.19  

Die Hauptarbeit ist gemacht.
Es überwiegend die Argumente des Pessimisten!

Der Vollständigkeit halber:

4.4 Ausblick 1: Klimawandel tritt nicht ein

schachzeit - 10.03.19  

4.4 Ausblick: Klimawandel tritt nicht ein.

Die Vernunft hat gesiegt.
Die Klimaschutzmassnahmen waren erfolgreich, das Bevölkerungswachstum ist gestoppt.
Langsam aber stetig verbessern sich die Lebensgrundlagen in scheellen- und Entwicklungsländern...

Das war einfach.

schachzeit - 10.03.19  

Der schwierige Part: Ausblick auf den Klimawandel folgt später...

Momomomo - 10.03.19  

30000 Windräder in Deutschland fangen den Wind nicht nur auf....

Momomomo - 10.03.19  

Energie kann man nicht "erneuern", nur umwandeln. Haben wir alle mal gelernt.
Und jede Art von Energie"erzeugung" ist schmutzig bzw. nachteilig für uns Menschen.

schachzeit - 10.03.19  

Die Gedanken von Hawking.
Auf ihn will ich später noch eingehen.

https://www.businessinsider.de/laut-step..

schachzeit - 11.03.19  

Hier die wesentlichen Quellen für das was noch folgen wird:

Zum Thema Prognosen zum Klimawandel:

1.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/kl..


2.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/kl..


Zum Thema Auswirkungen des Klimawandels:


3.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-12/f..

Zu Stephen Hawking:

(Bedarf weiterer Erlaeuterung)

4.

https://www.handelsblatt.com/technik/for..

Gute Nacht!

Mglali - 24.03.19  

Mach dir mal nich so viele Sorgen @Schachzeit.
Der Planet braucht uns nicht und er wird es uns beweisen ;)
Unser Job hier ist fast getan!

Bierliebhaber - 24.03.19  

Ich bin Klimaoptimist, weil das Klima in meiner Stammkneipe immer gleich, sprich angenehm, ist. Das andere Klima ist mir egal. Meine Enkel interessieren mich nicht. Hab keine. Prost. :))))))

Mglali - 24.03.19    

Das ueberrascht hier niemanden. Traurig wenn du welche haettest!!!

Jupp53 - 24.03.19  

@mglali

Ist das Ironie?

Wer definiert "unser"? Wer definiert den "Job"?

schachzeit - 24.03.19  

@Bierlebhaber

Selbst du lieber Bierliebhaber sollst dir nicht so sicher sein.

Vielleicht musst du in Zukunft auch tiefer in die Tasche greifen, oder gar auf dem trockenen sitzen!

https://m.proplanta.de/Agrar-Nachrichten..

schachzeit - 24.03.19  

... angesichts der schlechten holfenernte

schachzeit - 24.03.19  

Ich bin ja noch meinen letzten Teil meiner Serie schuldig.
Probleme mit dem Handy haben es letzte Woche verhindert.

Habe ich letzte Woche noch einem Kollegen geschrieben, am nächsten Tag zu veröffentlichen, werde ich diesmal kein Versprechen aussprechen...
Sicherlich wird aber demnächst etwas folgen.

Mglali - 25.03.19  

Schaffst du es noch diesen monat?
Wir warten schon ziemlich lang. :-)

@jupp53 nein, das ist nicht ironisch gemeint.

schachzeit - 25.03.19  

Ich hoffe es.
Ich habe auch noch ein Special für dich in petto.

Frosch12 - 25.03.19  

@schachzeit
Der größte Vogel dieser Erde auch Vogel Strauß genannt macht es so ähnlich. Sobald er eine Gefahr auf sich zukommen sieht, derer er nicht gewachsen ist, steckt er den Kopf in den Sand. Da er dann nichts mehr sieht, ist für ihn die Gefahr nicht mehr vorhanden.

Frosch12 - 25.03.19  

Es ist wie bei manchen Politikern, sie labern einem die Ohren zu und bewegen nichts, geschweige denn, dass man ihre eigene Position irgendwo festmachen kann! Man weiß oft nicht wo sie stehen, was sie uns eigentlich sagen wollen und ob sie irgend etwas tun um Missstände zu beseitigen!

toby84 - 25.03.19    

Das tut der Vogel Strauß keineswegs.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kopf_in_..

Vabanque - 25.03.19  

Danke, sehr interessant, das wusste ich gar nicht!

Frosch12 - 27.03.19  

Solange eine Merkel oder ein Trump die Welt regieren, wird nix passieren.
Während der "Eine" leugnet, die "Andere" labert, geht alles weiter wie bisher und wir können alle nochmal mit den Airlines für 29,99.- zu den Rocky Mountains fliegen!

Mglali - 27.03.19  

Glaubst du andere koennten richten was in so langer Zeit versaut wurde?
Die Wirtschaft bestimmt und regiert. Politiker waren und sind nur lakaien und haben einen super Job nach ihrer Zeit.
Zumindest seit der Industriezeit ;)

Frosch12 - 27.03.19  

Der einzige Trost für mich, die werden mit absaufen! Sollen sie ihr Geld doch fressen!

Frosch12 - 27.03.19  

Bereits in den 90er hatte ein genialer Ingenieur das komplette System der Brennstoffzelle als Antrieb und Energieumwandelung entwickelt und VW angeboten. Es wurde abgelehnt und man setzte weiterhin auf fossile Brennstoffe!
von daher Mgali hast Du recht.

Mglali - 27.03.19    

Werden sie nicht. Zumindest die die in der Politik wirtschaftliche Erfolge erzielt haben. Aber es gibt ja kein Koruption in Deutschland ;) !!!
Und die stillen, die man nicht gebrauchen kann (die das eigentliche Problem sind) sind gelb und gruen und rot vor neid wenn sie de Renten und Pansionsanspprueche der oeffentlich rechtlichen sehen und buhlen um einen Auftritt. 45 minuten fuer bis zu fuenfstellige bertraege.
EIN HOCH AUF DIE GEZ und die die das bezahlen !!!
Ich kenne kein anderes Land wo die Bevoelkerung so ... ist und bezahlt um oeffentlich belogen zu werden
SORRY !!!

Frosch12 - 27.03.19  

Da ist was drann!

Vabanque - 27.03.19    

>>Frosch12 - vor 7 Std.

Solange eine Merkel oder ein Trump die Welt regieren<<

Merkel und Trump in einem Atemzug zu nennen, wird selten passieren, insofern ist diese Aussage bemerkenswert.

Ich bin bestimmt kein Merkel-Fan, aber diese Diffamierung (die eigentlich fast die schlimmste überhaupt vorstellbare ist) hat sie sicher nicht verdient.

siramon - 27.03.19    

Einspruch, das Zitat von SF Frosch12 war

"Solange eine Merkel oder ein Trump die Welt regieren, wird nix passieren.
Während der "Eine" leugnet, die "Andere" labert, geht alles weiter wie bisher [..]"


Mit deinem verkürzten Zitat "Solange eine Merkel oder ein Trump die Welt regieren" verdrehst du die Aussage. SF Frosch12 differenziert zwischen den beiden in seiner Aussage!

Mglali - 08.04.19    

@ Schachzeit
Wir waren heute auf den Markt hier. Eine Melone bis zu 80 Bath. Normal 40-50 Bath.
Zitrone 8 Bath. Kokusnuss 35 Bath.
JA, das Essen wir teurer, aufgrund der Hitze.
ABER es ist genug da.
Wer Arbeit hat kann es bezahlen.
Warum hat man keine Arbeit?

schachzeit - 12.04.19  

Wie angekündigt:


4.4 Ausblick 2: Klimawandel tritt ein.

4.4.1 Blick auf die Prognosen

Tritt der Klimawandel ein so ist es bestimmt nicht unerheblich, um wieviel Grad die Temperaturen steigen.
Daher ein Blick auf die Prognosen des Umweltbundesamts:


https://www.umweltbundesamt.de/themen/kl..


Im Artikel wird von einem mittleren globalen Temperaturanstieg von 1,8 -4 Grad ausgegangen bis 2100.

Es werden abrupte Klimaänderungen genannt, die schwer zu prognostizieren sind, da nichtlineare Prozesse zu Grunde liegen. Die Risiken sind:
Zitat:
„-Zusammenbruch der thermohalinen Zirkulation (Abbruch des Golfstroms) infolge Erwärmung oder Verdünnung des salzreichen Wassers im Nordatlantik,
-Zerfall des West-Antarktischen Eisschildes und damit einhergehender Meeresspiegelanstieg um einige Meter,
-beschleunigtes Abschmelzen des Grönländischen Eisschildes und damit Einleitung eines irreversiblen Abschmelzprozesses,
-steigendes Risiko des Auftauens von Permafrostböden und damit Freisetzung großer Methanmengen durch zunehmende Erwärmung,
-zusätzliche Freisetzung von Kohlendioxid und damit Verstärkung des Klimawandels durch großflächiges Absterben des Regenwaldes zum Beispiel im Amazonasgebiet.“

Die Kühlwolken könnten verschwinden ab einer gewissen CO2 Konzentration.
Die Folge wäre ein abrupter globaler Temperaturanstieg um 8 Grad!:
https://www.scinexx.de/news/geowissen/kl..

4.4.2 Auswirkungen des Klimawandels

Hier ist ein Blick auf die Gegenwart hilfreich, insbesondere, da wir uns dabei nicht um Prognosen unterhalten, sondern es um heute schon sichtbare Auswirkungen geht.

1. Wie hoch ist die Klimaerwärmung momentan im Vergleich zu vorindustriell?

"Laut NASA war das Jahr 2017 um 0,90 ± 0,05 °C wärmer als der Mittelwert über den Zeitraum 1951-1980“

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/..

2. Welche Auswirkungen beobachten wir momentan schon:

Leider ist der sehr informative Film „Klimafluch und Klimaflucht“ auf Arte seit Februar nicht mehr zu sehen.
Es gibt aber gute textliche Zusammenfassungen. Z.B. hier:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-12/f..

Hier können wir beispielsweise lesen, dass der Tschadsee zu 90 % geschrumpft ist!

„"Der Tschad, Nigeria, Niger, Kamerun, all diese Länder sind abhängig vom Tschadsee", sagt Mashauri Murilo von der Internationalen Organisation für Migration (IOM).“ (...)

"So viele Existenzen hängen von dem See ab. Wenn der wirklich verschwindet, dann bedeutet das eine ernsthafte Umweltkatastrophe. Denn ohne den Tschadsee kann man kaum mehr von lebenstauglichen Bedingungen in der Region sprechen." „


Indonesien ist eine Region mit extremer Bevölkerungsdichte:

„Allein im Großraum Jakarta leben 30 Millionen Menschen. Und wenn es besonders heftige Überschwemmungen gibt, dann versinkt ein Großteil der indonesischen Hauptstadt in den Fluten.“


3. Wie könnte eine technologische Lösung bei Klimawandel aussehen?

Hier wurde schon geforscht, eine Biosphäre ist eine Lösung.
Wenn Temperaturen wirklich dramatisch ansteigen, wie etwa wenn die Kühlwolken verschwinden, dann ist auf dem Lande kein Leben mehr möglich (bis auf wenige Hitze und Trockenheitsspezialisten).
In einer Biosphäre können einige Menschen sich noch mit Nutzpflanzen und Nutztiere zurückziehen.
Das wird aber nur für eine kleine Zahl an Menschen möglich sein.
Ein unsäglicher Kampf ums überleben wird beginnen.

https://www.handelsblatt.com/technik/for..

Vorläufer dieser Biosphären sehe ich übrigens in Gewächshäusern und klimatisierten Gebäuden.
(kann sich ja auch nicht jeder leisten)

4. Welche Auswirkungen erwartet Steven Hawking


https://www.businessinsider.de/laut-step..

https://www.businessinsider.de/stephen-h..

Hawking empfiehlt also, der Mensch soll die Erde verlassen.


Das solls gewesen sein. Es folgt noch mein Thailandspecial.

schachzeit - 12.04.19  

@Mglali

Thailandspecial:

Ich weiss von einem deutschen IT Spezialisten aus Deutschland, der in Thailand wohnt und arbeitet.
Ich kenne ihn nur vom sehen. Meine Schwägerin hat ihn besucht und hat mir erzählt:

Er lebt mit seine Familie in einer klimatisierten Villa, fährt morgens mit seiner klimatisierten Limousine zur Arbeit ins klimatisierte Büro. Abends kommt er mit seinem Auto zurück und wenn er Zeit hat geht er noch mit seinen Kindern in ein klimatisiertes Kinderressort, wo man andere Europäer trifft.

Meine Prognose ist, dass er oder seine Kinder in ein paar Jahren in einer Biosphäre leben wird.

Was aus den Thailändern wird, die sich das nicht leisten können, weiss ich nicht...

keinstein - 13.04.19    

@Schachzeit
Bei den Maßnahmen fehlen Konsumverzicht und Herstellung der Nachhaltigkeit aller Produkte.

Nicht nur ein Stop des Bevölkerungswachstums sondern ein Schrumpfen der Weltbevölkerung (Deutschland war auch hier einmal Vorbild) wäre wünschenswert

Der fehlende Konsumverzicht (Dicke Autos, viel Reisen insbesondere Fliegen etc.) zeigen, dass auch ein großer Teil der Menschheit das Problem verdrängt.


Wenn sie dann reagieren (siehe Eikas Beitrag), könnte es viel zu spät sein.


Wenn sie abrupt aufhören zu konsumieren, könnte es zusätzlich zu einer wirtschaftlichen Katastrophe kommen. Spannungen zwischen heterogenen Gesellschaftsschichten werden wachsen.

Politik und Wissenschaft haben bislang (soweit mir bekannt ist) kein Konzept zur Steuerung der Wirtschaft für diesen Fall entwickelt.

Mglali - 13.04.19    

@ Schachzeit
Mein Thermometer hier hat dieses Jahr schon 41 Grad im Schatten gezeigt.
Da is ne Klimaanlage schon sehr hilfreich. Hitzetote haben wir hier genug.
Und die Nutzpflanzen kennen die Temperatur. Aufgrung des massiven Ausbaus des Wassersystems werden die Ernten hier nach und nach (momentan) besser.
Vorrausgesetzt die Besitzer kuemmern und bewegen sich.
(Naja) Is halt heiss hier ;)

keinstein - 14.04.19    

@Mglali
Wie wäre es, mit Solarzellen zumindest tagsüber die Klimaanlagen zu betreiben?Minimale Leitungsverluste und Betrieb ohne Zwischenspeicher wären die Vorteile.

Mglali - 15.04.19    

@keinstein
Wenn mein stromanbieter das machen möchte, werde ich ihm nicht im weg stehen. Für mich privat kommt es wirtschaftlich nicht in frage.

@verlierer
Danke
Is sehr interessant

keinstein - 15.04.19    

@Mglali
Also in Deutschland wäre es möglicherweise billiger, als den Strom aus der Steckdose zu nehmen.

Mglali - 15.04.19    

Was kostet die kwh momentan in Deutschland?

keinstein - 15.04.19    

Wir zahlen 29 Cent bei ENBW.

Mglali - 16.04.19    

Ich bezahle hier umgerechnet ca. 8 cent.
Da ich alles selber bezahlen müsste, hätte ich das bei einen jahresdurchnitt von ca. 120 bis 180 euro für strom im moment, in selbst 20 jahren noch nich raus. Und ob ich dann noch hier lebe (bzw. leben darf) ist fraglich.
Is nich deutschland. Hier hast du dich an die regeln zu halten, oder du kriegst einen kostenpflichtigen rückflug.

keinstein - 16.04.19    

Hunderte von Millionen Euro für monumentale Gebäude!
Wäre es nicht mindestens genauso sinnvoll die Reichen würden solche Summe für Maßnahmen gegen den Klimawandel spenden? Ich habe jedenfalls nichts davon gehört.
Sind die Reichen beschränkt oder hoffen sie tatsächlich eines Tages mit diesen Gebäuden zusammen in technologiegestützten Biotopen zu überleben?

schachzeit - 16.04.19    

@mglali
Beziehst du denn Ökostrom?
Hier in Deutschland habe ich einen Ökostrom Tarif.
Ist bestimmt effektiver, als sein eigenes Süppchen auf dem Dach zu kochen..

Mglali - 17.04.19    

@schachzeit
Was ist denn der Unterschied zwischen einen normalen Tarif und einen Oekostrom Tarif?
Hab ich noch nie gehoert.
Hast Du dann bei Windstillen und Regnerrischen Tagen keinen Strom mehr?
Ich glaub nich.
In sofern nur der Preis, oder? Besser oder Schlechter?

Jupp53 - 17.04.19    

Der Unterschied besteht in den Produzenten, von denen der Strom gekauft wird. Damit ist es mehr als der Preis.

Richtig ist, dass der Einzelne mit einer Kaufentscheidung die Welt nicht verändert. Richtig ist auch, dass viele Einzelne einen Einfluss auf die Entwicklung haben.

brauna - 17.04.19    

@schachzeit: Ich befürchte, Ökostrom ist zum Teil eine "Luftnummer", sprich wenn kein Wind da ist und keine Sonne, dann muss extra für dich das verbleibende Atom- oder Braunkohlekraftwerk anspringen.

Jupp53 - 17.04.19    

@brauna

Tipp: Erst informieren, dann glauben, dann schreiben.

Mglali - 17.04.19    

Das mag sein Jupp.
Aber wir beziehen welchen Strom auch immer aus den gleichen Netz.
Diese sind ja nicht getrennt und somit kannst Du Dir leider nicht sicher das das was ankommt zu 100 Prozent Oeko ist.

Jupp53 - 17.04.19    

Du kannst sogar sicher sein, dass nicht nur Ökostrom bei Dir ankommt. Weil das physikalisch nur mit getrennten Netzen machbar wäre.

Es geht um die Ökonomie im Hintergrund. Je mehr Ökostrom kaufen, um so höher steigt der Druck regenerative Energien zur Verfügung zu stellen.

manne - 17.04.19    

Für unseren Ökostrom zahlen wir in Hamburg 0,2699ct/kWh. In den AGB unseres Stromlieferanten xxx ist folgendes zu lesen:
3 Stromkennzeichnung, Klimaschutz
3.1 Den zur Versorgung des Kunden nach diesem Vertrag erforderlichen Strom bezieht xxx nicht aus Atom-, Kohle- oder Ölkraftwerken, sondern ausschließlich aus regenerativen Erzeugungsquellen wie beispielsweise Wasser- oder Biomassekraftwerken. Damit werden die klimaschädlichen CO 2 -Emissionen bei der Stromerzeugung vollständig vermieden. Radioaktive Abfälle entstehen keine.
3.2 Grundlagen der Versorgung des Kunden mit dem unter 3.1 beschriebenen Strom sind Prognosen über das Verbrauchsverhalten des Kunden. Tatsächliches Verbrauchsverhalten und Prognosen können voneinander abweichen, so dass überschüssige oder fehlende Strommengen auftreten. Diese geringfügigen Differenzen werden über den Spotmarkt oder aber von den Netzbetreibern ausgeglichen. Da xxx ein vollständig regeneratives Produkt anbietet, gleicht xxx ggf. bezogene Restmengen „grauer“ Energie durch eine gezielte Einspeisung von regenerativem Strom so aus, dass xxx in Summe eine 100%ige regenerative Mengenbilanz, die dem Verbrauch der xxx-Kunden entspricht, nachweisen kann.


Den Stromlieferanten hab ich mit xxx gekennzeichnet, Werbung ist hier glaube ich verboten. Wer genaueres wissen möchte, bitte per pn.

Mglali - 17.04.19    

@manne
Wenn ich das richtig lese bedeutet 3.2
Wenn das Stromangebot nicht ausreicht, gibt dir der Netzbetreiber anders produzierten Strom.. Dein Anbieter ist unschuldig und aussen vor.
Richtig?

Mglali - 17.04.19    

@Jupp53
Es gibt ein Buget fuer erneuerbare Energie pro Jahr.
Solange das nicht erhoeht wird kann nicht mehr gebaut werden, oder?
Und Enscheidungen der Politiker gehen, nun ja, nicht gerade schnell, es sei denn du verbindest es mit ner Diaetenerhoehung ;)

schachzeit - 17.04.19    

@mglali

In D gilt hier die Marktwirtschaft.
...und die Erneuerbaren sind sowieso schon guenstiger.
Wer sich für einen Oekotarif entscheidet, steuert damit durchaus auch den Energiemix.

Die "Naturstrom" z.B., bei der ich mal Kunde war, baut mit den Einnahmen eigene windraeder und Solaranlagen.

Mglali - 18.04.19    

@schachzeit
Was ist die "Naturstrom" genau? Mal als Beispiel fuer alle Oekostromanbieter.
Ich kann mir nicht vorstellen, das sie ohne Foerdermittel auskommen.
Selbst die Riesen in dieser Branche bauen mit Foerdermitteln.
Weil: Tochterfirmen gibt es ja genug. Kurz aufgestanden und schnell am Ende.

schachzeit - 18.04.19    

@mglali

Das ist eine Firma.
Viele meinen, dass Ökostrom subventioniert wird.
Das war aber noch nie so.
Es gab feste garantierte Einspeisevergütungen.
Diese waren bei solar insbesondere nicht Wettbewerbsfaehig.
Bei Wind ist es schon über 16jahre Wettbewerbsfähig.
Und mittlerweile sind beide Stromarten günstiger als z.b Kohle.


https://www.naturstrom.de/?gclid=Cj0KCQj..

schachzeit - 18.04.19    

Insofern kommt auch eine Naturstrom ohne Subventionen aus. Link s. CV oben

schachzeit - 21.04.19    

Zurzeit beobachten wir wieder eine stabile Wetterlage in Deutschland.

Viel Sonne, kein Regen, Hohe Temperaturen.

Über Ostern bin ich gerade in Schleswig. Schon komisch, die Jahre zuvor war ich immer im Wintermantel unterwegs, jetzt im T-Shirt...

Stabile Wetterlagen haben auch das letzte Jahr geprägt.

Ich muss auch nicht so tun, als wüsste ich nicht warum das so ist.
...

schachzeit - 21.04.19    

Der Grund ist, dass der Jetstream (Hohe Winde zwischen Äquator und den Polen) nachgelassen hat.

Das wiederum auf Grund geringerer Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Nordpol bzw. Südpol.

Ein starker Jetstream bläst quasi das Wetter weg.
Umgekehrt ergibt sich bei schwachem Jetstream eine stabile Wetterlage.

Beispiele 2018.
Der nicht enden wollende trockene Sommer, aber auch die Unwetterlage in Italien, und auch in Südfrankreich.

Vabanque - 21.04.19    

Zumindest in München kommen Temperatursturz und Regen dann schon nächstes Wochenende. Ab Anfang Mai dann nur noch Höchsttemperaturen um 6 Grad (gefühlt 3 Grad). Zumindest sagt wetter.com das so.
Aber auch in den letzten Monaten empfand ich das Wetter keineswegs als 'stabil', andernfalls hätte ich als ziemlich wetterfühliger Mensch kaum so viele Beschwerden gehabt.

Hasenrat - 21.04.19    

Wettervorhersagen über 3 Tage hinaus sind unseriös, sagte mal Kachelmann.
;-P Also, du darfst noch Hoffnung haben, Vabanque, in deinem sibirischen Regenwinkel ...

Vabanque - 21.04.19    

Naja, am Alpenrand ist das Wetter schon immer ziemlich wechselhaft gewesen. Klimawandel hin oder her, subjektiv scheint sich da wenig geändert zu haben.

>>Über Ostern bin ich gerade in Schleswig. Schon komisch, die Jahre zuvor war ich immer im Wintermantel unterwegs, jetzt im T-Shirt...<<

Erstens ist Ostern dieses Jahr außerordentlich spät, zweitens gab es auch in den letzten Jahren mal kalte, mal heiße Aprils, während der März fast immer nasskalt war (deswegen auch Ostern, was ja in der Regel Ende März ist), meist dann auch wieder der Mai. Vor wenigen Jahren hat es im Mai ganz wild geschneit. Natürlich bloß für ein paar Tage. Von wegen Stabilität ...

schachzeit - 22.04.19  

@Vabanque

Ich finde es gut, dass Du persönliche Erfahrungen mit einbringst.
Scheinbar widerlegst du meine Aussage zu den stabilen Wetterlagen, indem du unterschiedliche Wetterlagen in verschiedenen Jahren anfuehrst.
Das ist aber nicht richtig.
Stabile Wetterlagen meinen, wenn sich ein Wetter ungewöhnlich lange, z.b. über Wochen hält.
Das sind dann Extremwetter.


Der Beleg:
"Nimmt diese Luftströmung in etwa zehn Kilometer Höhe immer denselben Weg, dann ändert sich das Wetter nämlich kaum noch. Die Hochdruckgebiete verharren dann wie festgenagelt über Deutschland oder Kalifornien - es wird immer heißer. Und auch Tiefdruckgebiete bleiben, wo sie sind, etwa über Japan. Und sorgen dort für Rekordregenfälle."


https://www.spiegel.de/wissenschaft/natu..



Hier meine Aussage:

"Der Grund ist, dass der Jetstream (Hohe Winde zwischen Äquator und den Polen) nachgelassen hat.

Das wiederum auf Grund geringerer Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Nordpol bzw. Südpol.

Ein starker Jetstream bläst quasi das Wetter weg.
Umgekehrt ergibt sich bei schwachem Jetstream eine stabile Wetterlage.

Beispiele 2018.
Der nicht enden wollende trockene Sommer, aber auch die Unwetterlage in Italien, und auch in Südfrankreich."

Jupp53 - 22.04.19    

Wetter und Klima sind zweierlei. Bitte immer bedenken.

Vabanque - 22.04.19    

>>Stabile Wetterlagen meinen, wenn sich ein Wetter ungewöhnlich lange, z.b. über Wochen hält.<<

Ja, aber davon habe ich dieses Jahr zumindest in München auch noch nichts bemerkt.
Voriges Jahr, das gebe ich zu, war das anders. Zuerst im Winter eine lange extreme Kälteperiode und dann im Sommer eine lange extreme Hitzeperiode. Dazwischen war es allerdings, wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls wechselhaft.

Mglali - 22.04.19    

Also wenn das Wetter wechselhaft ist "kraeht der Hahn auf dem Mist"
oder es bleibt so wie es ist weil "der Hahn kraeht auf dem Mist"
Bauernweissheiten treffen immer ins schwarze ;-)