Schachaufgaben

Das Prinzip

Alapin2, 1/13, 12. Nov '25

K7/P2k4/8/8/8/8/6N1/8 w - - 0 1

SCHWARZ am Zug hält remis .
...bitte bloß keine PN an mich.Wer sich hier direkt ausbreiten möchte, bitte nicht sofort !

Matthen, 2/13, 13. Nov '25

Ist denn hier Weiß oder Schwarz am Zug? "Im Prinzip" wohl egal...

toby84, 3/13, 13. Nov '25

damit ist wohl das prinzip gemeint, das in der "genialen studie" beschrieben wird?

Alapin2, 4/13, 13. Nov '25

Schwarz ist am Zug ! Blöde "Voreinstellung",wenn man das Brett nicht gedreht haben will.
Ja, ein Bezug zur "genialen Studie" war gemeint.
Matthen und toby haben übrigens den richtigen Weg gefunden.👏👏

Alapin2, 6/13, 13. Nov '25

Ottonormal mit der richtigen Felderfarbe "durch Probieren".👏
Nach Auflösung bringe ich hier die "Regel",nach der man nicht mehr probieren muss.🤔

cutter, 7/13, 13. Nov '25

cutter
Vielleicht verstehe ich die kryptische Bemerkung, es sei im Prinzip egal, wer am Zug ist, nicht.
Weiß am Zug gewinnt...
Vielleicht ist es im höheren Sinne egal, dann gewinnt weiß eben nicht...
Für die Lösung genügt ein Blick auf das Pferd...

Vabanque, 8/13, 13. Nov '25

Vabanque
Vermutlich meint SF Alapin, egal wer am Zug ist, man kann die Stellung immer nach der gleichen Regel behandeln, die ich übrigens auch schon mal erwähnt habe (sei es in einer Folge der 'Schachgedanquen' oder in einer Aufgabe, ich weiß es selber nicht mehr).

Im Zusammenhang damit sei die verwandte Regel erwähnt, wie man Springergabeln immer vermeiden kann! Ja wie denn?🤔😮 Weil der S bei jedem Zug die Felderfarbe wechselt, muss man nur - wenn man z.B. K und T hat und eine S-Gabel befürchtet - diese beiden Figuren auf Felder verschiedener Farbe stellen, dann kann niemals eine S-Gabel geschehen!

Und auf diesem Farbenwechsel des S bei jedem Zug basiert auch Obiges.

Mehr sage ich nicht, denn damit ist sowieso schon fast alles gesagt.

Alapin2, 9/13, 13. Nov '25

...das mit dem "egal,wer am Zug ist" habe ich nicht behauptet !...
Allerdings : " egal, wo der Springer steht",das könnte ich hervorheben.😜

cutter, 10/13, 13. Nov '25

Auf "...das mit dem "egal,wer am Zug ist" hat matthen das Urheberrecht 😜

Alapin2, 11/13, 13. Nov '25

Ach, ich löse jetzt mal auf.War sowieso nur als Erläuterung für die "geniale Studie"gedacht.
1) Da ein Springer mit jedem Zug seine Feldfarbe wechselt, kann er kein Tempo gewinnen oder verlieren.
2)Daher gilt hier : Wenn der sK auf die Feldfarbe geht, auf der der Springer gerade steht, kann er den König nicht austempieren.Also 1)...Kc8,weißes Feld und remis.
3) In der "genialen Studie" ist es genau umgekehrt.Der wK kann den zwischen h8,g6
und f7 pendelnden Springer nur auf den schwarzen Feldern nicht austempieren.Von den weißen Feldern bleibt nur a8,sonst Läuferschach und Umwandlung des Bauern.
4) Also läuft der wK auf den schwarzen Feldern bis b8,verliert auf a8 ein Tempo und
marschiert über a7 und b6 schwarzfeldrig Richtung e5.Tempo verloren,Partie gewonnen.
P.S.: Der Psychologe (und starke Schachspieler) Friedemann Schulz von Thun machte vor zig Jahren mit uns Jugendspielern mal "Versuche".Er wollte wohl herausfinden, ob wir gedanklich "anders" ticken als Nichtschacher.
U.a.,daran erinnere ich mich, sollten wir aus dem Kopf aufschreiben, ob ein Springer a1 oder auf b1 eher auf h8 ankommt.Glaube,das habe ich versaut.🙄

toby84, 12/13, 13. Nov '25

war er etwa in eurem schachclub? wir hatten das kommunikationsquadrat damals in der ausbildung. und sogar mal ein video von einer sitzung von ihm angeschaut.

Alapin2, 13/13, 13. Nov '25

Er war damals wohl noch Student und hatte von seinem Tutor wohl eine Anweisung
bekommen.Als ehemaliger Hamburger Jugendmeister/Vizemeister? kannte er natürlich die Veranstalter der Jugendmeisterschafts-Endrunde und hat dann dort ein paar Stunden mit uns sein Unwesen treiben dürfen.(Danach wurde ich mit Zwangsjacke eingeliefert 🤣).
Das mit dem Kommunikationsquadrat,den Büchern und Fernsehsendungen war erst erheblich später.