Tschechov, 1/12, 29. Jan '26
Wenn man die Analysefunktion heranzieht, bricht selbige die Bewertung des Stellungsvorteils nach meiner Beobachtung ab, sobald das Matt nicht mehr zu verhindern ist. Ist ja auch irgendwie logisch. In einem Buch für Schachanfänger las ich einmal, wie der Autor seinem Kind den Wert der Figuren erklärte: Man stelle sich eine Eisdiele vor. Ein Bauer steht für eine Kugel Eis, ein Pferd und ein Läufer für drei, der Turm für fünf, die Dame für neun Kugeln Eis und der König - das ist die ganze Eisdiele. Ein Matt ließe sich demgemäß nur noch durch eine liegende Acht, das Symbol für "Unendlich" darstellen. Deshalb erstaunt es mich, daß die Engine die Stellung in meinem Spiel gegen 33einhalb - ich meine das Mittelgambit - zum Zeitpunkt meiner Aufgabe mit +14,9 Vorteil für meinen Gegner angibt. Nicht, daß mir das zu hoch erschiene, schließlich habe ich ja aufgegeben. Mich wundert vielmehr, daß hier überhaupt noch eine Zahl angegeben wird. Ist das Matt hier nicht bereits unabwendbar?
Oder ist das, was ich hier über den Abbruch der Wertung bei unabwendbarem Matt geschrieben habe, einfach falsch?
Oder ist das, was ich hier über den Abbruch der Wertung bei unabwendbarem Matt geschrieben habe, einfach falsch?