Die Forderung nach Legalität in einem Schachproblem habe ich nie verstanden.
Da es sich doch sowieso nicht um eine erspielte, sondern um eine künstlich bzw. besser künstlerisch (!) komponierte Stellung handelt (zum Zweck, bestimmte Themen darzustellen, die man in realen Stellungen so kaum oder sogar nie sieht), verliert die Forderung, dass die Stellung dennoch aus der Ausgangsstellung erspielbar sein soll, für mich jeglichen Sinn.
Der Problemautor obiger Aufgabe, Abdelazis Onkoud, ist GM für Schachkomposition und Schiedsrichter für Schachkompositionen. Auch wenn es sich bei obigem Problem um ein Jugendwerk von ihm handelt, so denke ich doch, dass er bei der Komposition auf die Einhaltung der Regeln geachtet hat. Und wenn nicht, dann ist es doch merkwürdig, dass die Illegalität der Stellung erst 35 Jahre nach Veröffentlichung aufgedeckt wird, und dann ausgerechnet noch hier im chessmail-Forum?🤔