Falls ich dazu auch etwas sagen darf, zu Turnieren wo Jeder gegen Jeden spielt und dem "Unterschied" zu einem "Schweitzer-Turnie-System"
Schweitzer Systeme eignen sich vorwiegend bei den Nahschach-Spielen, an einem Tag, bzw. Abend mit einem größeren Teinehmerfeld, in einem richtigen Schachklub, wo man in der Regel vorwiegend mit der Uhr spielt.
Häufig wird das bei Schnellschach-Turnieren im Klub gespielt mit kurzen Bedenkzeiten von 5 - 10 - 15 oder 25 Minuten gespielt. Selbstverständlich sind auch längere Bedenkzeiten möglich, dann wird aber auch über mehrere Tage, bzw. Spielabende im Klub, aber auch bei Überregionalen Turnieren.
Und je nach Teilnehmerfeld, werden dann 5 oder 7 Runden (können auch mehr Runden sein bei mehr Teilnehmern)
Bei diesen Schnellschach-Turnieren die an einem Abend ausgespielt werden. (muss jedoch nicht sein)
Und das Turnier wird dann an einem Abend entschieden, mit einer Gegner-Einteilung im "Schweitzer" genauso wie es @toby oben richtig erklärt hat, mit der 1. Gruppen-Einteilung (z.B. bei 100 oder auch weniger Teinehmern) dass die Nr. 1 gegen die Nr. 51 spielt.
Jede weitere Runde ergibt sich dann automatisch, nach dem Erfolg (oder Nichterfolg) des Spieler und bei "Punkt-Gleichstand" wird dann noch die "Buchholz-Feinwertung" hergenommen (zur Einteilung jeder Runde) und auch bei Ende des Turniers, entscheidet eben "bei Punktgleichstand" auch diese "Buchholz-Feinwertung" welchen Platz man dabei am Ende belegt hat.
Bei uns im Schachklub fand letzten Freitag so ein Schnellschach-Turnier über 12 Minuten, mit 19 Teinehmern statt. (20 wären natürlich besser gewesen) da bei ungeraden Teinehmerzahl, (eben dem kein Gegner zugelost wurde) Diese/r einen kampflosen Punkt bekommt.
Deshalb ist eine gerade Teilnehmerzahl immer die bessere und gerechtere Lösung bei "Schweizer-Turnieren" versteht sich glaube ich von selbst.
Übrigens, ich bekam in der ersten Runde eine sehr begabte Jugendliche zugelost die erst eine Wertungszahl, um die 1000 DWZ hat. (gegen die habe ich in einen früheren Turnier, trotz besser Stellung, schon mit Zeit verloren)
Die Jugendlichen die heute weit besser ausgebildet werden wie wir Alten früher, ziehen unheimlich schnell.
Somit bekam ich in der 2. Runde gleich unseren "Drittbesten Mann" im Klub zugelost und verlor dann, trotz gutem Spiel auch erwartungsgemäß.
An Ende etwa um 22.30 Uhr (Beginn 20.00 Uhr) hatte ich gegen 5 Gegner gespielt und mit 3 Punkten nach "Buchholz-Fein-Wertung" den 6. Platz belegt.
2 Spielkameraden auch mit je 3 Punkten, lagen wegen besserer "Buchholz-Feinwertung-Zahl" vor mir.
Das Turnier gewann als Einziger mit 5 Punkten aus 5 Spielen, der "Zweibeste Spieler" des Klubs und auch des Teilnehmerfeldes.
Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe, dass es Jede/r auch verstanden hat, Danke.
Mit freundlichen Grüßen
der FCAler
Franz