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Aufgabe

friedhausen, 1/57, 11. Nov '20

friedhausen - 11. Nov '20
warum Punktabzug nach Spielaufgabe obwohl kein Zug gemacht wurde
Mach es nicht wenn Einladung verschickt werden und nach annahme kein Zug gemacht wird
Spiel wird von mir beendet aber mit Punktabzug
warum

Tschechov, 2/57, 11. Nov '20

Tschechov - 11. Nov '20
Diese Regelung greift seit einigen Monaten. Ein wertungsfreier Abbruch bis zum sechsten Halbzug wird von cm nicht mehr akzeptiert, es gilt seitdem: Wer abbricht, verliert.

friedhausen, 3/57, 11. Nov '20

friedhausen - 11. Nov '20
danke

Hugumo, 4/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
Ich finde diese Reglung nicht gut. Man wird eingeladen zu einem Spiel, und upps ist der Einladene offline. Nun kommt meist der Einwand, er könnte abgelenkt worden sein,... Telefon, Klingeln an der Tür.. usw. . Nur manchmal klingelts tagelang an der Tür... ! Da möchte ich schon das Spiel ohne Verlust abbrechen dürfen.

Tschechov, 5/57, 11. Nov '20

Tschechov - 11. Nov '20
@Hugumo: Dein Wort in Gottes Ohr! Beim ersten Zug mag das ja noch angehen (wer nimmt nicht mal ein Spiel für später an?), aber wenn die ersten sechs Halbzüge je sieben Tage seinerseits/ihrerseits dauern...

Vabanque, 6/57, 11. Nov '20

Vabanque - 11. Nov '20
Dann ist man an einen Langsamspieler geraten ... alles schon erlebt.

Auf einem anderen Server, wo ich gelegentlich auch spiele, kann man z.B. der Gruppe der Schnell- oder Langsamspieler beitreten, so dass ein potenzieller Mitspieler gleich erkennt, worauf er sich hier einlässt :-)

Vabanque, 7/57, 11. Nov '20

Vabanque - 11. Nov '20
Aber alle diese Dinge wurden hier ja schon so oft durchgekaut ... ich erinnere mich auch an die damalige ausführliche Diskussion für und gegen die Abbruchmöglichkeit bis zum 7. Halbzug.
Die Argumente gegen die früher bestehende Abbruchmöglichkeit werden wohl shaack letzten Endes mehr überzeugt haben, sonst hätte er ja diese Änderung nicht durchgeführt.
Also ist sehr zu vermuten, dass es jetzt auch definitiv so bleibt.

Hugumo, 8/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
Wem hilft die "Bestrafung" für einen vorzeitigen Abbruch? Wurde diese Sache von den Usern vorgeschlagen?
Krass gesehen kann man da schon Gegner verärgern mit der Annahme, vielleicht gibt er das Spiel verloren.

shaack, 9/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Das hat nichts mit Bestrafung zu tun, sondern Verbindlichkeit. Wenn ich ein Spiel annehme, dann übernehme ich dafür die Verantwortung. Ich setze mich im Verein auch nicht an ein Spiel und breche das dann ungewertet einfach so ab.

Hugumo, 10/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
@shaack,
das hier ist aber kein Verein. Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Denn im Verein schläft man irgendwann ein, wenn man drei Tage nicht gezogen hat... .

Hasenrat, 11/57, 11. Nov '20

Hasenrat - 11. Nov '20
Nein, da bin ich ganz bei shaack.
Beides ist 1:1 vergleichbar und eine Frage universellen Benimms ...

Hasenrat, 12/57, 11. Nov '20

Hasenrat - 11. Nov '20
Da passt ja auch wie die Faust aufs Auge das aktuelle Larsen-Zitat auf der Startseite ... :-D

Hugumo, 13/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
Entschuldigt bitte, ist nicht böse gemeint, aber....
Ich werde zu einem Bier eingeladen, nehme dankend an. Dann werde ich stehen gelassen und soll 7 Tage warten bis der damals Einladene wieder meint mit mir ein Bier zu trinken zu wollen? Da lehne ich doch weit vorher dankend ab. Und dafür möchte ich nicht bestraft werden.
Aber egal, ist nur Schach.

Hasenrat, 14/57, 11. Nov '20

Hasenrat - 11. Nov '20
Entschuldigung, mir stellt sich das durchaus so dar:
Du wirst auf ein Bier eingeladen, zu trinken innerhalb der nächsten 7 Tage.
Du magst, durstig wie du bist, die berechtigte Hoffnung haben, gleich den ersten Schluck zu tun – du musst allerdings auch damit rechnen, dass es bis zu 7 Tage dauern kann. D a s sind die Konditionen! Darauf lässt du dich sehenden Auges ein.

Hasenrat, 15/57, 11. Nov '20

Hasenrat - 11. Nov '20
Spiele Liveschach oder 24-Std.-Partien, da kommst du eher zum Zuge.

shaack, 16/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Es ist je eben nicht "nur" Schach. Die Diskussion für die Entscheidung steht auch hier im Forum, die muss nicht nochmal gemacht werden. Es gab Gründe und ist jetzt halt so. :) Es soll ja sogar Schachserver geben, auf denen man Züge zurücknehmen kann. Also das geht gar nicht, oder?

Hugumo, 17/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
Ich habe verstanden, nicht jedermanns Meinung wird akzeptiert. Ich muss mich fügen, ansonsten ist man hier weg.
Ich spiele halt nur weiter hier Schach, was ja ganz gut gemacht ist.

shaack, 18/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Oh, sind die Wintertrolle wieder am Start?

Hugumo, 19/57, 11. Nov '20

Hugumo - 11. Nov '20
Nein. Eine gegenteilige Meinung ist doch keine Trollerei.
Ich habe verstanden, ich poste nichts mehr.
Eigentlich schade.

shaack, 20/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
"Kein Trollerei", ja klar und mein Onkel ist der Osterhase.

StillSchweiger, 21/57, 11. Nov '20

StillSchweiger - 11. Nov '20
Wer ein Spiel mit 7T Bedenkzeit annimmt, der muss auch damit rechnen dass es der Amtwortzug vom Gegner bis zu 7T dauert. Ich spiele auch gern schneller. Aber die Zeitregel ist dann halt 7Tage je Zug. Vielleicht hat der Gegner ja auch Gründe? Nicht automatisch von Schikane ausgehen. Vielleicht liegt es bei Langssmziehern auch am eng geplanten Terminkalender? Montag
18uhr Tochter vom Tanzen abholen
19uhr chessmail
20uhr tagesschau
...

Ich habe mal versehentlich ein 30T anenomme ...DAS ist hart...

shaack, 22/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Also die 30 Tage Spiele würde ich eh am liebsten abschaffen. Aber selbst dafür gibt es Fans.

Hasenrat, 23/57, 11. Nov '20

Hasenrat - 11. Nov '20
Zumal man zwischenzeitlich 29 andere Partien annehmen kann - unwahrscheinlich, dass man in sämtlich allen am ausgestreckten Arm verhungert gelassen wird ...

Ich akzeptiere durchaus andere Meinungen, bilde mir ein, um's bessere Argument zu ringen. Kein Grund beleidigt zu reagieren.

MarkD, 24/57, 11. Nov '20

MarkD - 11. Nov '20
Ich verstehe grundsätzlich die Erwartung nicht, dass nach dem Beginn der Partie sofort ein paar Züge gemacht werden müssten. Dann muss man Live-Schach spielen. Ansonsten gilt für den ersten wie für jeden weiteren Zug das gleiche. Man hat Zeit.

shaack, 25/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Also ich muss das jetzt noch mal ganz deutlich sagen, der "Hugumo" war auf Ärger aus und ist auch nicht unbekannt hier unter anderem Nicknamen. Das war so ein ganz typisch subtiles Getrolle. Inzwischen rieche ich das 10 Meilen gegen den Wind.

Vabanque, 26/57, 11. Nov '20

Vabanque - 11. Nov '20
>>shaack - vor 11 Min.

Also die 30 Tage Spiele würde ich eh am liebsten abschaffen. Aber selbst dafür gibt es Fans.<<

Vergiss nicht, dass du selber es warst, der sie vor vielen vielen Jahren (vor meiner Zeit) hier mal eingeführt hast ;-)

Aber stimmt schon, ich erinnere mich auch an eine Diskussion zur Abschaffung der 30 Tage-Option, da gab es paar Leute, die hingen sich ganz zäh an die Aufrechterhaltung dieser Option ...

Vabanque, 27/57, 11. Nov '20

Vabanque - 11. Nov '20
>>shaack - vor 10 Min.

Also ich muss das jetzt noch mal ganz deutlich sagen, der "Hugumo" war auf Ärger aus und ist auch nicht unbekannt hier unter anderem Nicknamen. Das war so ein ganz typisch subtiles Getrolle. Inzwischen rieche ich das 10 Meilen gegen den Wind.<<

Ja, am Schluss kamen mir seine 'Argumente' auch sehr bekannt vor. Ich hatte quasi ein Déja-vu-Erlebnis.

StillSchweiger, 28/57, 11. Nov '20

StillSchweiger - 11. Nov '20
Stimme MarkD voll zu.
das im Startbeitrag reklamierte Spiel wurde mit 7T eingegangen und direkt an Tag1 wegen Ungeduld abgebrochen... da käme ich mir veralbert vot wenn mir so ein Spiel direkt nach Start abgebrochen wird.

shaack, 29/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
Die 30 Tage Spiele gibt es nur, weil chessmail am Anfang unendlich Bedenkzeit hatte und es noch keine Urlaubsregelung gab und die unendliche Bedenkzeit zu tatsächlich manchmal unendlich wurde,... vor 15 Jahren bei chessmail. :) Daher wurden 30 Tage eingeführt, so konnten liegengelassene Spiele beendet werden. Heutzutage, mit Urlaubsregelung ist das eigentlich überflüssig.

Vabanque, 30/57, 11. Nov '20

Vabanque - 11. Nov '20
>>weil chessmail am Anfang unendlich Bedenkzeit hatte und es noch keine Urlaubsregelung gab und die unendliche Bedenkzeit zu tatsächlich manchmal unendlich wurde<<

Da konnte man nie ein Spiel verlieren, oder? Man zog einfach nicht mehr in Verluststellung ... wie genial ist das denn? :D

shaack, 31/57, 11. Nov '20

shaack - 11. Nov '20
In Berlin wurde grad der Flughafen Tegel geschlossen, und es haben sich tatsächlich Anwohner beschwert, weil sie die Flugzeuge vermissen. Also das hat mir echt gezeigt, egal, wie sehr man etwas optimiert oder verbessert, es gibt immer jemanden, der es so behalten will, wie es ist.

toby84, 32/57, 12. Nov '20

toby84 - 12. Nov '20
"Ich habe verstanden, nicht jedermanns Meinung wird akzeptiert."

sind manche menschen einfach nicht in der lage, "freie meinung" zu verstehen oder provozieren sie absichtlich? die freie meinungsäußerung garantiert, dass menschen verfassungskonforme politische meinungen äußern dürfen. weder bedeutet es, dass man sie überall äußern darf, noch dass man sie auf jede beliebige weise sagen darf. und erst recht bedeutet es nicht, dass die eigene meinung dann auch gesetz wird, und das scheint hier die erwartung zu sein. denn dass sie ausgesprochen werden durfte, ist offensichtlich wahr.

Tschechov, 33/57, 12. Nov '20

Tschechov - 12. Nov '20
>>In Berlin wurde grad der Flughafen Tegel geschlossen, und es haben sich tatsächlich Anwohner beschwert, weil sie die Flugzeuge vermissen. Also das hat mir echt gezeigt, egal, wie sehr man etwas optimiert oder verbessert, es gibt immer jemanden, der es so behalten will, wie es ist.<<

Und es gibt eben Menschen, die ihres Lebens nicht froh werden, wenn sie nicht herummeckern können. Ist jetzt nicht ausdrücklich auf hugumo gemünzt, das möchte ich klar stellen, wollte ich aber mal gesagt haben. Man kann sich diesen Effekt sogar zu Nutze machen. Prominentes Beispiel: Muhammad Ali, bei dessen Kämpfen mindestens die Hälfte der Zuschauer kam, um ihn endlich mal verlieren zu sehen. Oder Chris Eubank, "the man the people love to hate".

Maskenball11, 34/57, 12. Nov '20

Maskenball11 - 12. Nov '20
Bei jeder Umstellung hängt der Mensch zunächst einmal am Gewohnten. Dies ist normal und hat - so viel ich weiß - neurologische Gründe (im Gehirn muss erstmal etwas umgebaut werden und neue neuronale Wege geschaffen werden).
Deswegen fällt vielen Usern wohl auch die Umstellung auf die neue Oberfläche so schwer. Ihre Verschaltungen im Gehirn sind an dier alte Oberfläche angepasst.
Freilich kann dies schon eher pathologische Züge annehmen, wenn man eben z.B. den Fluglärm vermisst oder sich die alten Röhrenmonitore zurückwünscht. So gibt es auch ernsthaft Leute, die noch von Windows XP schwärmen, wie schön dies war (warum sich dann nicht gleich einen Commodore 64 besorgen - die Zahl passt ja auch gut zum Schach^^).

Man war es also gewohnt, Spiele nach spätestens dem 6. Halbzug noch verlustfrei abbrechen zu können. Natürlich kann man über die Neuerung tatsächlich geteilter Meinung sein. Und man darf ebenso selbstverständlich die Meinung, dass man die alte Regelung besser fand, auch äußern. Nur ist der Nutzen bzw. der Effekt dieser Meinungsäußerung ziemlich begrenzt, denn diese Meinungsäußerung wird kaum dazu führen, dass die Regelung rückgängig gemacht wird. Schließlich wurde alles schon einmal durchdiskutiert und dann auf Grundlage der damaligen Diskussion entschieden. Man kann ja auch die Meinung äußern, dass man bestimmte Artikel des Grundgesetzes nicht angemessen findet. Ändern bzw. bewirken wird man mit dieser Meinungsäußerung aber - glücklicherweise! - nichts.

Interessant ist auch die Äußerung, eine Meinung werde nicht akzeptiert. Ich habe den Verdacht, der Schreiber versteht unter dem 'Akzeptieren' einer Meinung, dass alle dieser Meinung zustimmen sollen. Die Meinung durfte ja - wie ein anderer SF schon feststellte - geäußert werden. Nur wenn man dann wütend auf seiner eigenen Meinung rumreitet, weil nicht jeder ihr zustimmt, so ist dies meiner Meinung (!) erstens kein guter Stil und zweitens ein Missverstehen der Meinungsfreiheit.

CCarola, 35/57, 12. Nov '20

CCarola - 12. Nov '20
Diesen Beitrag finde ich gut und stimme dem voll und ganz zu. Es genügt eben nicht eine andere Meinung zu haben, wenn ich damit alleine dastehe und keine Unterstützer finde, kann ich meine Idee nicht verwirklichen und muss diesen Fakt akzeptieren.
Ausdrücklich begrüße ich die o.g. Regelung bei Abbruch eines Spiels in den ersten Zügen.

Michaelteller, 36/57, 12. Nov '20

Michaelteller - 12. Nov '20
Noch ein Beispiel, dafür dass die neue Regelung beim sofortigen Abbruch zu ungerechten Ergebnissen führen kann:
Ich habe vor kurzem eine offene Einladung erstellt, die von einem Mitspieler angenommen wurde, der auf seinem Account ein übles diffamierendes Statement veröffentlicht hatte. Mit dem wollte ich nicht spielen. Ich habe die Partie deshalb beendet, ohne einen einzigen Zug gemacht zu haben (ich hatte weiß). Dafür werde ich nun mit einem Abzug von 10 Punkten bestraft. Das dürfte nicht sein. Ich muss mir doch aussuchen können, gegen wen ich spielen möchte und gegen wen nicht.

Vabanque, 37/57, 12. Nov '20

Vabanque - 12. Nov '20
Ja, aber 'offene Einladung' heißt halt wirklich 'offen für jeden, der sie annimmt'.
Du kannst ja auch Spieler direkt einladen.

toby84, 38/57, 12. Nov '20

toby84 - 12. Nov '20
da kauft man ber ganz schön die katze im sack. mich würde das abschrecken. warum kann man das eigentlich nicht etwas mehr beidseitig ausrichten? A erstellt eine offene einladung. B bis E möchten annehmen und A sucht sich dann aus, mit welchen von denen er spielen will?

shaack, 39/57, 12. Nov '20

shaack - 12. Nov '20
@Michaelteller Das stimmt, bei der offenen Einladung ist es etwas problematisch.

shaack, 40/57, 12. Nov '20

shaack - 12. Nov '20
Andererseits, diffamierende Statements sind hier eh nicht erlaubt.

Michaelteller, 41/57, 12. Nov '20

Michaelteller - 12. Nov '20
@shaack vollkommen zu Recht! Andrerseits kommt das gelegentlich vor, bis es unterbunden wird. Sonst hätte mir das ja garnicht passieren können. Ich warte auch noch darauf, dass gegen das entsprechende Statement was unternommen wird.

KroMax, 42/57, 12. Nov '20

KroMax - 12. Nov '20
Ich habe das jetzt nicht alles genau gelesen, aber letztens habe ich auch mal bei einem wiki - Turnier mitgemacht und :-))) sämtliche Gegner mit 7 Tagen, statt mit 3 Tagen wie im Regelwerk angegeben, eingeladen....also genau das was ich immer in meinen Turnieren moniere :-)
Naja ..jedenfalls habe ich dann alle Partien wieder abgebrochen, ohne einen Zug gemacht zu haben und neu eingeladen und dann natürlich ordentlich Punkte verloren.
Egal, aber kann man nicht ggf. ein W - Spiel, einfach ohne Wertung abbrechen und! dennoch es für den Abbrecher als verloren geben shaack ?
Beste Grüße
Max

Vabanque, 43/57, 12. Nov '20

Vabanque - 12. Nov '20
Das wurde damals, so weit ich mich erinnere, ja auch diskutiert, ob die Aufgabe vor dem ersten Zug noch ohne Wertung möglich sein soll. Eigentlich wäre ich in diesem Ausnahmefall auch dafür, aber shaack meinte damals, dass er nicht so viele Ausnahmen von einer Regel haben möchte.

Das Statement im Profil des Users, den Michaelteller mutmaßlich meint (in der betreffenden Partie ist kein Zug gemacht worden), habe ich gelesen, und ich muss sagen, es erscheint mir wirr, kraus, schlicht unverständlich. Ob es diffamierend ist und wer damit diffamiert werden soll, kann ich daher nicht sagen. Statt das Spiel mit dem Schachfreund abzubrechen, hätte ich ihn daher eher freundlich und neugierig gefragt, was er mit seinem Statement im Profil eigentlich aussagen bzw. bezwecken soll.

Offene Einladungen sind halt ein bisschen wie Turniere: da weiß man ja auch nicht, an wen man gerät. Im (automatischen) Turnier treffen ja auch Leute gegeneinander, die sich eigentlich auf Ignore haben (das geht bei offenen Einladungen ja nicht), und da war es immer schon so gewesen, dass Turnierspiele auch bei Abbruch vor oder nach dem ersten Zug auf alle Fälle gewertet werden. Wenn man da sagt: Oje, mit demjenigen will ich aber nicht spielen, hat man damit seine Chancen auf den Gruppensieg wohl schon vermurkst.
Und in einem Mannschaftskampf geht es gar nicht, da würde einem der Mannschaftsleiter schön was erzählen, wenn man eine Partie verloren gibt, weil einem das Statement des Gegners nicht gefällt.

toby84, 44/57, 12. Nov '20

toby84 - 12. Nov '20
ich muss sagen, dass mir deine argumentation bei turnieren mehr einleuchtet als bei offenen einladungen. wenn viele spieler beteiligt sind, gibt es notgedrungen abstriche bei der flexibilität. bei einzelpartien sehe ich keinen grund dafür.

je länger ich darüber nachdenke, desto plausibler finde ich meine idee mit der rückbestätigung des einladenden. die offenen einladungen sollen doch eine ermutigung und vereinfachung sein, neue leute kennenzulernen und mit ihnen zu spielen. ich sehe keinen grund, den anfragenden in jedem fall zur partie zu zwingen, egal wer da annimmt. der annehmende schaut sich doch wohl auch an, mit wem er da ein spiel anfangen will. er wird doch nicht nur auf die spielkonditionen schauen oder?

Vabanque, 45/57, 12. Nov '20

Vabanque - 12. Nov '20
Ich finde deine Idee mit der Rückbestätigung ebenfalls gut. Die Frage ist nur, ob shaack sie implementieren will bzw. ob sie in sein Konzept eines möglichst verschlankten Bedienkonzepts von chessmail reinpasst?

Canal_Prins, 46/57, 13. Nov '20

Canal_Prins - 13. Nov '20
@ toby 84


....bei Turnierspielen mit Wertung stellt ein Abbruch aus welchen Gründen auch immer einen Wertungsabzug dar. Was anderes ist es- so wie ich weiß- bei freien Einladungen, da kann man bis zum 7. Halbzug noch ohne Punktabzug abbrechen.

Schlecht ist es nur, wenn eni höherrangiges Mitglied ein niedrig rangiges Mitglied unter falscher Bedenkzeitregelung - wie es im Reglement heißt-einladet und dann die Partie selbst abbricht, dann gehen bei 6 Spielen gleich mal 74 Wertungspunkte verloren. Hierzu sollte der Wertungshöhere Spieler per pn dem Wertungsniederen Spieler den Abbruch vollziehen lassen.

toby84, 47/57, 13. Nov '20

toby84 - 13. Nov '20
@canal_prins: ja das war mal so. inzwischen führt jeder abbruch einer wertungspartie zum punkteverlust. genau das ist auslöser dieser debatte

NickNick, 48/57, 13. Nov '20

NickNick - 13. Nov '20
@toby84
deine Idee mit der Rückbestätigung des Einladenden finde ich garnicht gut.
Wenn ich eine offene Einladung erstelle, dann bin ich doch damit einverstanden, dass jeder meine Einladung annehmen darf. Mit welcher Begründung willst du im nachhinein das ablehnen und ihm mitteilen?

toby84, 49/57, 13. Nov '20

toby84 - 13. Nov '20
begründen muss man gar nichts, man startet einfach das spiel nicht. ein plausibler grund dafür wäre, dass einfach mehrere kandidaten die einladung annehmen wollten und beispielsweise jemand anderes schneller war und deshalb bevorzugt wurde.

dass offensichtlich nicht jeder bei einer offenen einladung an jeden geraten will, ist überhaupt erst der grund, warum wir diese diskussion führen. weil eben genau dieser zwang von mehreren chessmailern kritisiert wurde.

schaef22, 50/57, 14. Nov '20

schaef22 - 14. Nov '20
Hallo im Forum.
Wenn ich mich mit einem Schachfreund an einen Tisch setze und ein Schachspiel spielen möchte, beginne ich mit einem Gruß, wobei ein Hallo meines Erachtens schon ausreicht. Das sollte gerade in unserer heutigen Zeit von großer Bedeutung sein.
Dies halte ich ebenso hier bei chessmail.
Spätestens nach meinem 2. Zug ohne Gruß-Erwiderung breche ich ab. Ich finde es nicht gut, dass solch ein Spiel als verloren gewertet wird.
Ich werde es aber trotzdem weiterhin tun.
Grüße ins Forum, schaef22

NickNick, 51/57, 14. Nov '20

NickNick - 14. Nov '20
@toby84
glaube du hast es nicht verstanden.
Bei einer offenen Einladung sind wir nicht bei wünsch dir was. Wer auf Spiel annehmen klickt, für den sollte es verbindlich sein und nicht das man nun warten muss, bis der Einladende irgendwann so gnädig ist, sich evtl für mich zu entscheiden. Aktuell geht es mir so, bin über meine offene Einladung wie der an einen SF geraten, gegen den ich schon oft gespielt habe, aber nie gewonnen. Da muss ich nun halt durch, was solls.

So isses nun mal bei einer offenen Einladung, alles andere ist nicht offen.

toby84, 52/57, 14. Nov '20

toby84 - 14. Nov '20
doch sie ist offen, weil sich jeder darauf bewerben kann. zudem sehe ich nicht, warum die funktionalität der offenen einladung unbedingt für immer deiner definition von offen genügen muss.wenn sich die bedürfnisse ändern, ändern sich die funktionen, das ist doch ganz normal. "dann wäre es nicht mehr so wie bisher" ist doch ein nullargument.

Vabanque, 53/57, 14. Nov '20

Vabanque - 14. Nov '20
>>Aktuell geht es mir so, bin über meine offene Einladung wie der an einen SF geraten, gegen den ich schon oft gespielt habe, aber nie gewonnen. Da muss ich nun halt durch, was solls.<<

Aber was ist das denn für ein Argument, gegen ihn nicht mehr spielen zu wollen! Vielleicht gewinnst du ja diesmal.
Soeben habe ich gegen einen Schachfreund verloren, der nach vielen Spielen zum ersten Mal eines gegen mich gewinnen konnte. Er hat mich einfach so oft wieder eingeladen, bis es mal geklappt hat. Obwohl ich die Partie lieber nicht verloren hätte, freut es mich für ihn, dass er es endlich geschafft hat :-)

NickNick, 54/57, 14. Nov '20

NickNick - 14. Nov '20
@Vabanque
genau das meinte ich ja. So sehe ich es auch, wie du.
Toby's Variante kann ich garnichts abgewinnen.
Bin dafür das die offenen Einladungen so bleiben wie sie sind.

Aber vielleicht schafft Shaak extra für Toby die Variante "Bewerbungsschach". :-D

toby84, 55/57, 14. Nov '20

toby84 - 14. Nov '20
@nicknick:
"extra für toby" trifft die sache nicht mal annähernd. allein in diesem thread haben sich sechs andere personen gegen die aktuelle regelung ausgesprochen, und das ist nicht der erste thread zum thema. dein satz, der ausschließlich mich auf diese seite der debatte stellt (in kombination mit der tatsache, dass du auch nur mit mir die diskussion gesucht hast), lässt sich so interpretieren, dass es dir eher um deine antipathie mir gegenüber geht als um das thema. aber womöglich war auch einfach deine formulierung unglücklich gewählt.

japetus1962, 56/57, 14. Nov '20

japetus1962 - 14. Nov '20
die derzeitige Regelung empfinde ich als gut.
wenn man mit einem Schachpartner nicht klar kommt,
egal ob offene Einladung und fehlender Gruß, oder sonstwie warum,
dann spielt man halt künftig nicht mehr mit diesem.
Aber: Spielabbruch, weil man eine Begrüßung vermisst?
oder scheinbar zu langsam gezogen wird?
und dann jammern, wenn cm-Punkte abgezogen werden?
das halte ich für etwas überzogen.
Genausogut kann man doch die erste Partie mit dem Partner durchziehen, was solls?
ggf. lernt man sich im Spielverlauf doch besser kennen?
Gruß Robert

toby84, 57/57, 14. Nov '20

toby84 - 14. Nov '20
@japetus:
ja das wären für mich auch alles keine gründe. allerdings hatten wir hier auch beispielsweise die diskussion "begrüßung pflicht?" schon sehr ausführlich gehabt, und da waren einige dabei, die sich kompromisslos dafür ausgesprochen haben und das ausbleiben der begrüßung als unhöflich empfanden.

mein vorschlag hilft solchen chessmailern allerdings sowieso nicht, für die müsste die alte regelung wieder her. meine regelung hilft nur, wenn bereits der name oder der profiltext informationen aufweisen, die darauf hinweisen, dass eine partie keine so gute idee wäre. beispielsweise "ich spiele nur 7-tage-partien und nutze diese zeit auch voll aus, weil ich sie brauche". da wäre sicherlich so mancher hier abgeschreckt, während womöglich andere genau das suchen.
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