Ich habe mir auf den Eingangspost hin "Untold - chess mates" auf netflix angeschaut und muss sagen, das ich jetzt nicht mehr so richtig weiß, was ich nach dem ganzen hin- und her von Niemann und Carlsen halten soll.
Mich hat der Beitrag sehr verwirrt, da er Anfangs recht neutral rüberkam, nach dem ursächlichen Match im Sinquefield-Cup und den Folgen aber m.E. mehr und mehr in Richtung pro-Carlsen ging.
Das war insgesamt schon eine ordentliche Schlammschlacht und der Ausgang hat augenscheinlich gezeigt, das beide Seiten Dreck am Stecken haben. Die Frage, welche sich mir stellt ist aber: hat Niemann nun in der fraglichen Partie betrogen (nur weil die KI von chess.com sagt, sie habe nichts gefunden, bleiben doch Ungereimtheiten)? Und war es ein genau abgewägtes Vorgehen von Magnus Carlsen und seinem Vater, um sich den grösstmöglichen Vorteil daraus zu sichern (das kam in manchen Passagen so rüber)?
Sehr interessant in dem Zusammenhang war m.E. auch, das aus einem einfachen dahingesagten Post in einem Forum zuletzt die "Hauptanklage" gegen Niemann wurde (zumindest medial). Das zeigt doch deutlich an, wo wir Pressemäßig heutzutage unterwegs sind. Aber das ist ein anderes Thema.
Sorry! das ich die Kamelle nochmal raushole, aber ich fands in dem Zusammenhang passend.
Und nein, Ketchuplover. Dein (mit defekter Caps-Lock-Taste geschriebener) Beitrag impliziert, das er den Badboy hinter sich gelassen hat. Das hat er meiner Meinung nach definitiv nicht!
Gruß
Andi