Kommentierte Spiele

Eine Perle des Positionsschachs

Kellerdrache - 25.05.16   ++
Nachdem sich in den Antworten zu Vabanques Umfrage herausgestellt, dass die Chessmailer durchaus auch mal eine Positionspartie zu würdigen wüssten, habe ich mich ein wenig in meinem Archiv auf die Suche gemacht. Ob daraus eine neue Reihe wird hängt, neben dem Publikumsinteresse, auch davon ab ob es mir gelingt Beispiele zu finden die sowohl unterhaltsam als auch für meinen beschränkten Schachverstand kommentierbar sind.

Die vorliegende Partie ist aus dem WM-Kampf zwischen Capablanca und Aljechin. Sie enthält zwar keine spektakulären Opfer ist aber eine Positionspartie mit taktischen Elementen. Da sie sozusagen der erste Versuch ist wäre ich für jeden Kommentar vor allem zu meinen Erläuterungen dankbar


[Event "Buenos Aires"]
[Date "1927.??.??"]
[White "Capablanca, Jose Raul"]
[Black "Alekhine, Alexander"]
[Result "1-0"]
[ECO "D52"]
[PlyCount "71"]

1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. Nf3 Nbd7 5. Bg5 {die sogenannte
Cambridge-Springs Variante des Damengambits. Der schwarzfeldrige Läufer wird
hierbei nicht notwendig an den Sf6 gebunden und das erlaubt aktiveres
Gegenspiel. Nicht überraschend, dass sie Aljechin zusagte.} c6 6. e3 Qa5 {
entfesselt den Sf6 so daß jetzt Se4 möglich wäre. Capablancas Zug überdeckt
das Feld e4 nocheinmal} 7. Nd2 Bb4 8. Qc2 {Schwarz drohte ja ganz einfach auf
c3 einen Bauern zu gewinnen. Außerdem wird die Dame schon einmal auf die
Wunschdiagonale b1-h7 überführt.} O-O 9. Bh4 {einer der am schwersten zu
verstehenden Züge. Unsereiner zieht so was höchstens nachdem der Läufer mit h6
angegriffen wurde. Bis dahin wurde hier immer Le2 gespielt wonach Schwarz
sich mit e5 befreit.} c5 ({und wenn man wie nach Le2 auch} 9... e5 {spielt ? Al
jechin dachte während der Partie eine Ewigkeit darüber nach und gab später die
folgende Variante an.} 10. dxe5 Ne4 {Man kann ja nicht direkt mit dem Springer
auf e5 wiedernehmen, da darauf 11. Lxf6 ein häßliches Loch am Königsflügel
produzieren würde. Nach Se4 sieht man bereits einen Vorteil von Lh4 gegenüber
der alten Position auf g5 - der Läufer ist nicht angegriffen !} 11. Ndxe4 dxe4
12. e6 Ne5 ({warum nicht einfach den Bauern nehmen ?} 12... fxe6 {Zwar hätte
Aljechin erstmal einen Bauern mehr gehabt, aber beide e-Bauern sind danach mehr
als schwach. Vermutlich haben beide darauf spekuliert, dass man ohnehin einen
davon wiederbekommen würde.}) 13. exf7+ Rxf7 14. O-O-O Bf5 {Aljechins Einschätz
ung ist, dass Schwarz zwar den mit e5 geopferten Bauern wohl zurück bekommt
jedoch immer ein schlechteres Endspiel behält. Ob ich dies am Brett so
eingeschätzt hätte weiß ich nicht, doch was ich selbst von hier aus probiert habe gibt ihm recht. z.B.} 15. Be2 Nd3+ 16. Bxd3 exd3 17. Qb3 Bxc3 18.
bxc3) 10. Nb3 Qa4 {eines Angriffsspielers würdig ! Die angegriffene Dame wird
auf ein Feld gezogen wo sie auch potentiell angegriffen ist. Nur die Fesselung
des Sc3 durch den Läufer verhindert den Damenverlust. Allerdings gibt man
einen Bauern her.} 11. Bxf6 Nxf6 12. dxc5 {Mit dem Abtausch auf f6 hat man den
Verteidiger Sd7von c5 abgelenkt. Würde der Lb4 nehmen wäre ja der Springer auf
c3 nicht mehr gefesselt und die Dame würde gefressen. Dies muß Aljechin
gesehen haben und zog trotzdem Da4 um Gegenspiel zu erlangen.} Ne4 {Capablanca
hat erstaunliche Schwierigkeiten die alle auf der nicht erfolgten Rochade
beruhen. Der Se4 zielt vor allem auf den Rückgewinn des Bauern auf c5. Es darf
nicht übersehen werden, dass der Sb3 ebenfalls gefesselt ist} 13. cxd5 Bxc3+ (
13... exd5 14. O-O-O Bxc3 15. bxc3) 14. bxc3 Nxc5 {Auf das naheliegende dxe6
schlägt Schwarz mit Lxe6 zurück und hat gutes Gegenspiel. Weltmeister
Capablanca gönnt das seinem Gegner nicht.} 15. Rd1 {erzwingt sofortiges
Handeln. Es droht nicht nur mit d6 einen Freibauern zu produzieren, sondern
auch Td4 was nach Wegzug der Dame den Abtausch der Springer und damit das Ende
des Gegenspiels bedeuten würde} exd5 16. Rxd5 {
Für den Wunschzug Le6 bleibt keine Zeit, da der Sc5 hängt.} Nxb3 17. axb3 Qc6
18. Rd4 {Weiß kontrolliert bis auf g4 alle Felder der 4. Reihe daher ist sie
die ideale Operationsbasis.} Re8 19. Bd3 {Ein Zug für Schachaästheten , den
heute vermutlich niemand spielen würde. Das einfache e4 gewinnt nämlich auch
wie Kasparov in seinem Buch bestätigt.} (19. e4 Be6 20. Bc4 Rad8 21. Rxd8 Rxd8
22. Bxe6 Qxe6 23. O-O {Schwarz hat einen Bauern weniger und null Gegenspiel.
Die heutigen Pragmatiker würden da nicht lange mit e4 zögern.}) 19... Qxg2 20.
Bxh7+ Kf8 21. Be4 {Das zeigt wie ungefährlich Dxg2 ist. Im Gegenteil hat Weiß
jetzt sogar noch eine zusätzliche Linie auf den gegnerischen König.} Qh3 22.
Qd2 Be6 {die schwache Grundreihe erzwang diesen Zug.} 23. c4 a5 24. Rg1 {
Lxb7 bringt nichts, da nach Tb8 der b3 fiele.} Qxh2 ({
sieht sehr gefährlich aus. Einige schlugen} 24... Qh6 {vor} 25. Bxb7 Rab8 26.
Bc6 Rxb3 27. Qd1 {beide Türme sind angegriffen} Rbb8 (27... Reb8 {
ist nicht besser} 28. Rd8+) 28. Bxe8 Rxe8 29. Qb3 Qxh2 30. Rf1 Bh3 31. Rh4 Qg2
32. Rh8+ Ke7 33. Qa3+ {
sehr viel besser als die Partiefortsetzung sieht auch das nicht aus.}) 25. Rh1
Qc7 26. Qb2 {es droht Da3+. Da der schwarze König e7 als Fluchtfeld braucht
könnte das Schach nicht mit Dame oder Turm unterbrochen werden.} Qc5 27. Bd5 {
droht auf e6 zu schlagen was recht unangenehm wäre. 28. Lxe6 fxe6 das
Schlagen mit dem Turm verliert nach Th8+ den Kollegen auf a8. 29. Tf4+ Kg8 30.
Dc2} Ra6 {jetzt ist Taxe6 als Antwort auf Lxe6 möglich} 28. Re4 {
fesselt sozusagen den Läufer. Nach 28...Lxd5 29. käme Th8+ und matt} Rd6 29.
Rh7 {Eigentlich wäre es hier schon Zeit aufzugeben. Der einfache Angriff ist
kaum zu parrieren.} Ke7 ({auch} 29... f6 {verliert Material} 30. Rh8+ Kf7 31.
Rxe8 Bxd5 (31... Kxe8 32. Rxe6+ Rxe6 33. Bxe6) 32. R4e7+ Kg6 33. cxd5) 30. Qxg7
{droht 31.Txe6+ txe6 32.Dxf7+ Kd8 33.Dd7matt} Kd8 31. Bxe6 fxe6 32. Qxb7 Qb4+
33. Qxb4 axb4 34. c5 Rc6 35. Rxb4 Rxc5 36. Ra7 {es droht ganz einfach 37. Tb8+
Tc8 38.Txc8+ Kxc8 39.Ta8+ nebst Txe8 und Weiß gewinnt das Endspiel,ohne
Probleme. Auf direkt 36...Tc8 kommt 37. Td4+ und matt.} 1-0
plebs - 25.05.16   +
Ganz große Klase und sehr verständlich!
Die Partie und deine Kommentare haben mir sehr gut gefallen.

Weiter so
RemusJohn - 25.05.16    
Also mir hat sie auch sehr gut gefallen, vielen Dank dafür!
Ich finde auch, dass man aus solchen Partien viel mehr lernen kann, so unterhaltsam und beeindruckend die "spektakulären Opfer" ach sein mögen :-)
Vabanque - 25.05.16   +
Eine reine Positionspartie ist das bestimmt nicht, aber du (Kellerdrache) schreibst ja auch ausdrücklich 'mit taktischen Elementen'. Wobei die in fast allen Positionspartien auch vorkommen, man kann positionelle Ziele oft nur mit Hilfe taktischer Finessen verwirklichen.

@RemusJohn: Ich weiß es nicht, ob man aus Positionspartien mehr lernt als aus spektakulären Opferpartien ... ich habe mir auf der einen Seite viele Opferangriffe von Tal, Bronstein und Topalov angeschaut, und auf der anderen Seite viele Positionspartien von Capablanca, Rubinstein und Carlsen ... ich habe in keinem der Fälle wirklich den Eindruck gehabt, davon für mein eigenes Spiel viel profitiert zu haben ... das Schachverständnis dieser Spieler ist so turmhoch über unserem eigenen kleinen Schachverständnis, dass ich fürchte (ohne jemanden damit entmutigen zu wollen), dass man aus deren Spielen gar nichts lernt ... natürlich erweckt die Kommentierung Kellerdraches einen anderen Eindruck ... er erklärt jeden Zug so plausibel, dass man am Ende wirklich meint, alles verstanden zu haben :) Aber das stimmt nicht, es ist und bleibt leider eine Illusion (wenn auch eine sehr schöne) ... in unseren eigenen Partien hätten wir diese Positionszüge genauso wenig gefunden wie die Opfer Tals :( ... und ohne die guten Kommentare hätten wir doch meistenteils nichts mit der Partie anfangen können, stimmts? ;)
Kellerdrache - 26.05.16    
Eine gute Positionspartie ist ein bisschen so wie deine Beispiele aus der Reihe "Schach kann so einfach sein". Alles sieht einleuchtend und zwangsläufig aus. Die Kommentare zur vorliegenden Partie, die ich zur Hilfe genommen habe sind alle voll von Abzweigungen, die ich hier gar nicht erwähnt habe um das Ganze verständlich zu halten. Will man die Partie am Brett spielen muß man aber all das mitberechnen.
Ich persönlich denke schon, dass man aus allen Partien, den taktischen wie auch den positionellen etwas lernen kann. Viele schachliche Prinzipien begreift man erst dann wirklich wenn man sie einmal in einer praktischen Partie gesehen hat. Kombinationen werden ja in der Regel erst dann möglich wenn irgendwo gegen eine Regel oder positionelle Erfordernis verstossen wurde. Nur darf man sich den Lerneffekt nicht zu groß und vor allem nicht zu unverzüglich vorstellen. Es bedarf schon etlicher Beispiele bevor etwas wirklich hängen bleibt.
Vabanque - 27.05.16    
>>Die Kommentare zur vorliegenden Partie, die ich zur Hilfe genommen habe sind alle voll von Abzweigungen, die ich hier gar nicht erwähnt habe um das Ganze verständlich zu halten.<<

Du meinst wahrscheinlich die aus dem Buch von Kasparov? (My Great Predecessors Part I) Dieses Buch finde ich komplett unlesbar, und ich ärgere mich, dass ich es mir besorgt habe (naja, macht sich gut im Bücherregal, aber sonst ... ). Die Variantenbäume, die dort angeführt werden, sind inakzeptabel ... niemand kann das alles nachspielen. Außerdem sind die Varianten größtenteils mit Computer erstellt, was bei der Länge der Varianten ja auch meist nicht anders geht. (Kasparov hat das Buch größtenteils wohl sowieso gar nicht geschrieben, das waren seine Mitarbeiter, was bei dem Umfang des Werks auch nicht anders möglich ist).

Ich habe die Partie außerdem aber noch in vier anderen Büchern gefunden:

Aljechin: Auf dem Wege zur Weltmeisterschaft

Linder: Schachgenie Capablanca

Golombek: Capablanca's Best Games

Reinfeld: The Immortal Games of Capablanca

Aljechins Anmerkungen beziehen sich allerdings bloß auf ausgewählte Züge der Partie.

Linder, Golombek und Reinfeld kommentieren jeweils die ganze Partie, allerdings ohne besonders viele oder lange Varianten anzuführen. Hier werden mehr die generellen Zusammenhänge herausgestellt. Ja, die alten Schachbücher waren schon nicht so schlecht, da wurde noch mehr Schachverständnis vermittelt!

Interessant ist übrigens, dass fast alle Autoren 9. Lh4 als damalige Neuerung bezeichnen, während Linder feststellt, dass Ragosin diesen Zug bereits 1926, also ein Jahr früher, gegen Botwinnik gespielt hatte. Botwinnik hielt zu dem Zeitpunkt nicht viel von Lh4, ließ sich aber vom Gegenteil überzeugen, nachdem Capa diesen Zug erfolgreich gegen Aljechin angewandt hatte :)

Übrigens ist der Zug gar nicht sooo tiefgründig, wenn man bedenkt, dass Weiß ja nicht 9. Ld3 spielen, kann da dann nach dxc4! der Ld3 und zugleich plötzlich auch der Lg5 (nämlich durch die Da5) angegriffen wäre, Weiß also eine Figur verlöre. 9. Lg5 soll einfach verhindern, dass nach einem eventuellen dxc4 der Lg5 durch die Da5 angegriffen ist.
Freilich, das stimmt schon, unsereins wäre trotzdem zögerlich, mit dem Lg5 ein zweites Mal in der Eröffnung zu ziehen, man hat ja schließlich gelernt, dass man so etwas nicht tut ;)
Colorado77 - 27.05.16    
Vabanque hat Recht, der Zug Lh4 ist im Prinzip heute fast "Standard". Im Cambridge Springs System geht es vor allem um xe4, ermöglicht durch die Fesselungen des Sc3. Das Motiv dxc4 mit hängendem Bischof auf g5 ist eine der "Hauptfallen". Insofern ist der Zug nicht tiefgründig, er ist prophyaktisch.

Der Zug Da4 ist wunderschön, ich kannte dieses Motiv - generell jetzt - auch nicht, bis ich es durch dieses Buch lernte:
http://www.schachversand.de/d/detail/buecher/8224.html

Sehr zu empfehlen!
Im Gegensatz zu anderen Büchern über Positionsschach werden hier konkrete (!!) Manöver/Strukturen vorgestellt.
Also z.B. Das Feld a5/a4 für die Dame. Oder das Thema, Carlsbader Struktur, welcher Figurensatz ist richtig, um am besten dagegen vorzugehen...
Es sind insgesamt glaube ich 35 Techniken.

LG
Ralf
Kellerdrache - 28.05.16    
@Vabanque: Ja, Kasparovs Buch war eine meiner Quellen, ebenso wie Aljechins Werk. Da ich kein großer Theoretiker des Damengambits bin, bin ich hier auf die Behauptung Lh4 wäre eine Neuerung gewesen reingefallen. Bedenkt man wie trainingsfaul Capablanca war und wieviel schlechter der Zugriff auf die jeweils neuesten Partien kann es übrigens durchaus sein, dass Capablanca den Zug selbst gefunden hat (wenn auch nicht als erster ;-)).
@ alle: Ich freue mich über die positiven Reaktionen und darüber, dass mein Versuchsballon offensichtlich Interesse erregt hat. Mal sehen ob ich Fortsetzungen der "Reihe" finde.
Vabanque - 28.05.16    
>>Bedenkt man wie trainingsfaul Capablanca war und wieviel schlechter der Zugriff auf die jeweils neuesten Partien kann es übrigens durchaus sein, dass Capablanca den Zug selbst gefunden hat (wenn auch nicht als erster ;-)).<<

Das ist sogar sehr zu vermuten!
RemusJohn - 28.05.16    
Selbstverständlich können wir die Partien nicht genau so begreifen, wie sie von ihren Schöpfern gedacht waren, aber ich denke, dass man aus den Dingen etwas lernen kann, die man trotzdem versteht. Eine gute Kommentierung ist dafür natürlich (für die meisten von uns) unabdingbar, aber dass diese vielleicht nicht vollständig ist, heißt das ja nicht, dass das Geschriebene nicht korrekt sein kann. Gerade beim Schach ist das natürlich möglich, doch wenn die Kommentierung in sich aufgeht kann sie doch eigentlich nicht so verkehrt sein - ansonsten könnte man ja auch gar keine Kommentierung mehr ernst nehmen ;-). Voraussetzung ist vielleicht, dass es sich um eine professionelle Partie auf Großmeister_innen-Niveau handelt, denn dann kann man wohl auch ausschließen, dass ein Fehler, den der_die Kommentator_in vielleicht übersehen hätte, von den Spieler_innen unbemerkt bleibt, wodurch er sich im weiteren Partieverlauf bemerkbar machen dürfte.
Wichtiger aber noch finde ich, dass kommentierte Partien Ansätze und Ideen liefern. Ich selbst z.B. gehöre keinem Schachverein an und kenne auch sonst keine Leute, mit denen ich außerhalb dieser Seite hier spielen könnte. Weiter entwickeln möchte ich mich aber trotzdem, was mitunter ziemlich schwierig sein kann, ohne jemanden, der_die mir direkt am Brett etwas beibringt. Man weiß einfach nicht, wo man anfangen soll, geschweige denn, was es in diesem Spiel alles für Wege gibt, die man beschreiten könnte. Kommentierte Partien können da sehr helfen, denn auch wenn man dabei nur an der Oberfläche kratzt, so liefern sie doch Ansätze, wie man neue, bisher unbekannte dieser Wege gehen kann, und wenn man das dann einfach mal macht, erkennt man plötzlich noch ganz andere Dinge, die vorher vollkommen im Dunklen lagen. Der eigentliche Lernaufwand liegt also immer noch bei einem selber, aber die Ideen aus diesen Partien geben einem erst die Gelegenheit dazu :-)
RemusJohn - 28.05.16    
Vor einiger Zeit habe ich mir "Schach verstehen Zug um Zug" von John Nunn zugelegt. Darin kommentiert er grundsätzlich vollständige Partien, aber immer unter dem Gesichtspunkt eines bestimmten Themas, was die Kommentierung sicher etwas einschränkt und leichter verständlich macht, auf der anderen Seite aber auch eine konkrete Lehrabsicht vermittelt, ohne dass der Gesamtzusammenhang der Partie verloren geht.
Ich kann das Buch sehr empfehlen und habe durchaus das Gefühl, davon zu profitieren, und das obwohl ich mich noch gar nicht so intensiv damit beschäftigen konnte :-)