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Schach-Quiz

Franzzing - 21.10.12    

Was haltet ihr von der Idee, ein Schach-Quiz auszuarbeiten?

Ähnlich wie trivial-pursuit.

Dazu müsste man diverse Themenbereiche und Schwierigkeitsgrade festlegen und einen Fragen-Pool einrichten. Dazu könnte jeder bei interesse etwas beisteuern.

Sowas kann ne Menge Spass machen und Schachkenntnisse erweitern helfen auf ne spielerische Art. ;--))

shaack - 21.10.12    

Finde ich gut, das könnte man dann auch als online-Quiz programmieren.

tona - 21.10.12    

Eine gute Idee Franz!

Vorab schon mal eine Quizfrage:

Ein bereits verstorbener Kabarettist, Komponist, Sänger, Dichter und Hobby-Schachspieler spielte einige Schachpartien gegen einen bekannten Mafiosi.

Wer waren die beiden Schachspieler?

rd.49 - 21.10.12    

Frankie aus Hoboken und Alphonse aus Brooklyn?

Ratende Grüße
rd.49

tona - 21.10.12    

Der gesuchte Künstler ist bei weitem nicht so bekannt wie Frankie, Alphonse ist leider falsch, Brooklyn ist aber richtig.

rd.49 - 22.10.12    

In den Brooklyner/New Yorker Mafiaverhältnissen (http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf_F..) herumzustochern bringt jetzt wenig, wenn man den Schachgegner nicht kennt ...

Den Telefonjoker suchende Grüße
rd.49

tona - 22.10.12    

Ein kleiner Tipp:

Nicht Cosa Nostra sondern Kosher Nostra. "Titelheld" eines gleichnamigen Spielfilm.

Zum Künstler: Emigrant zur Zeit der NS-Zeit, heute leider etwas in vergessen geraten, gebürtiger Wiener.

Jupp53 - 23.10.12    

Georg Kreisler könnte Meyer-Lanski oder Bugsy Siegel getroffen haben. Meyer-Lanski und Bugsy Siegel werden in verschiedenen Filmen dargestellt. Es gibt einen Film Bugsy. Also tippe ich auf diesen.

tona - 23.10.12    

Ausgezeichnet Jupp, das ist richtig!

Die Partien fanden während der Überfahrt in die neue Welt statt.

Wenn Du magst kannst Du ein neues Rätsel einstellen.

Jupp53 - 24.10.12    

Häufig wird als Ursprungsland des Schachs Indien angegeben. Liu Whenze gibt in seinem (lesenswerten!) Buch in einem Artikel über die chinesische Schachschule China als Ursprungsland an.

Woraus hat sich nach dieser Hypothese das Schachspiel entwickelt?

tona - 24.10.12    

Interessante Frage aber ganz schön schwierig.

halleluja - 24.10.12    

Möglicherweise aus Shogi? Diesem asiatischen Spiel, dass so ähnlich ist wie Schach, aber irgendwie doch nicht so ganz? Zumindest meine ich, das an anderer Stelle schon einmal gehört/gelesen zu haben.

Beste Grüße

Jupp53 - 24.10.12    

Liu Whenze sieht XiangChi als eine Wurzel des Schachspiels. Shogi ist die japanische Variante. Spannend ist, dass er Belege aus der alten chinesischen Literatur dafür anführt, dass Schach und Go sich aus einem Würfelspiel entwickeltelt haben könnenn, dass sich aus ......... entwickelte.

tona - 24.10.12    

Etwas aus den Bereichen Astrologie, Astronomie oder den “fünf Elementen“ ?

dirledom - 24.10.12    

Die 5 Dimensionen des Schachspiels?

Jupp53 - 25.10.12    

Ja. Es wird heiß.

Jupp53 - 26.10.12    

Falls kein Vorschlag mehr kommt - ab wann soll die Lösung mitgeteilt werden?

Jupp53 - 27.10.12    

Dann löse ich mal auf: Es gibt Hinweise auf das I Ging als Quelle von Go und Schach.

Da die Frage zu schwer gebe ich den Ring frei für jemand anderen.

Taxler - 27.10.12    

Nun gut, ich versuche mich mal daran (hoffentlich nicht zu simpel):

Welches Ereignis führte letztlich zu einem geordneten Verfahren zur Ermittlung der Weltmeister durch den Weltschachverband?

Vabanque - 27.10.12    

Der Tod von Alexander Alekhine (Aljechin) im portugiesischen Exil, nehme ich an.

Bis dahin konnte der regierende Weltmeister immer selber bestimmen, ob er eine Herausforderung annahm, bzw. die Bedingungen diktieren.

Taxler - 27.10.12    

Bingo!

(War wohl zu einfach)

Das waren ja tolle Zeiten damals ...

Vabanque - 27.10.12    

Na, ob die Zeiten so toll waren? Jedenfalls wurde damals aber schönes Schach gespielt, egal zu welchen Bedingungen auch immer.

Muss ich mir jetzt eine neue Frage ausdenken?

tona - 28.10.12    

Du kannst dir eine neue Frage ausdenken oder abgeben, wie du möchtest.

Vabanque - 28.10.12    

Gut. Dann mal etwas Einfaches (?):

Welcher Schachweltmeister war zeitweise Lehrer an einer Mädchenschule?

tona - 28.10.12    

Max Euwe glaube ich.

Vabanque - 28.10.12    

Ich dachte mir schon, dass das zu leicht war :)

Vabanque - 28.10.12    

Ja, Euwe war tatsächlich Mathelehrer an einem Mädchengymnasium, genau wie ich ... ist das jetzt Zufall oder hat das irgendeine Bedeutung, sei es für mein Leben oder für mein Schach oder was? ;)

vlaminck - 28.10.12    

Ich mache mal als Fragesteller mit, wenns erlaubt ist :-)

Welcher überragende Schachspieler des 19. Jahrhunderts ist in einem klitzekleinen Berlin geboren?

Na, wer wars?

Grüße
vlaminck

The_Hammer - 28.10.12    

Emanuel Lasker, in Berlinchen heute glaube ich Barlinek

vlaminck - 28.10.12    

Bingo :-)

vlaminck - 28.10.12    

Noch eine Frage:

Welcher deutschsprachige Großmeister verlor schon im Kindesalter ein Bein?

Na, wer wars?

Grüße
vlaminck

haggard - 28.10.12    

Ernst Grünfeld?

Vabanque - 28.10.12    

Ernst Grünfeld, glaub ich

Vabanque - 28.10.12    

ups, das war gleichzeitig ;)

haggard - 28.10.12    

zwei Dumme, ein Gedanke... *lach*

Vabanque - 28.10.12    

LOL ... ich hätte geschrieben: 'Große Geister denken ähnlich' ;)

haggard - 28.10.12    

gilt wohl eher für Dich *neidisch auf Deine Wertungszahl schiel*; bei mir war's eher ein Glückstreffer, weil ich mich vor einigen Jahren mal mit Grünfeld-Indisch beschäftigt habe...

Vabanque - 28.10.12    

na, ich glaube, es gibt viele Leute, die Grünfeld-Indisch spielen (so auch ich), ohne irgendwas über den Urheber dieser Verteidigung zu wissen ... muss man ja auch nicht.

vlaminck - 28.10.12    

Bingo! Es war Ernst Grünfeld.

haggard - 28.10.12    

Da hast Du sicherlich recht!
Persönlich finde ich es schon recht interessant, mich über Schachspieler zu informieren, nach denen Eröffnungen benannt sind, die ich selber spiele; wie z.B. Carl Carls aus Bremen, der die englische Eröffnung (auch Carls Partie oder Bremer Partie) erst "salonfähig" gemacht hat.

vlaminck - 28.10.12    

Noch'n Gedicht :-)

Welcher deutschsprachige Großmeister verlor bei einem Turnier alle(!!!) Partien - es waren 15 - durch Zeitüberschreitung?

Na, wer wars?

Grüße
vlaminck

Vabanque - 28.10.12    

Fritz Sämisch

Vabanque - 28.10.12    

Stimmt! Carl Carls ist ein weit unterschätzter Spieler, der übrigens zweimal gegen Tarrasch und einmal gegen Spielmann gewonnen hat. Er hätte viel weiter kommen können, wäre er nicht als Bankdirektor (heute würde man sagen: Manager) beruflich sehr eingespannt gewesen, so dass er zeitlebens Hobbyspieler blieb!

Ich habe ein Buch über ihn: 'Carl Carls und die Bremer Partie', mit seinen wichtigsten Partien und so einigem Biografischen. Aber wann kommt man schon dazu, so ein Buch zu lesen?

vlaminck - 28.10.12    

Stimmt! Es war Fritz Sämisch 1969 in Büsum.

O.Allgeyr - 28.10.12    

Gab es einen speziellen Grund dafür, dass er immer über die zeit kam?

Vabanque - 28.10.12    

Er konnte sich nie für einen Zug entscheiden.

Jupp53 - 29.10.12    

Dann stelle ich mal eine Zwischenfrage, damit es weitergeht.

In den harten alten Zeiten gab es keine Absperrungen für die Meister in den großen Turnieren. Ein Patzer redet in die Analyse nach der Partie hinein und schlägt laufend entsetzliche Züge vor. Wer herrschte den Patzer an mit: "Haben Sie schon einmal gesehen, wie ein Affe eine Uhr untersucht?"

Jupp53 - 29.10.12    

Mein Beitrag ist ganz nach oben gerutscht - ich muss den Umgang mit dem Forum noch lernen. Sorry.

Franzzing - 30.10.12    

Noch ne weitere Schachfrage, fur zwischendurch:

Welcher bekannte GM wurde als einziger Schachspieler auf einer Geldnote verewigt?

McMartinius - 30.10.12    

Naja "ewig" ist wohl die falsche Antwort.
Paul Keres hätte ich im Angebot.
Das waren allerdings estnische Kronen. Und Estland hat ja jetzt den Euro...

Franzzing - 30.10.12    

Richtig ;--))

Nächste frage von dir....

Franzzing - 03.11.12    

Was versteht man unter einem "Röntgenangriff"?

O.Allgeyr - 03.11.12    

Röntgenangriff
Der Röntgenangriff ist ein Schachmotiv, in dem zwei Figuren einer Partei, die eine gemeinsame Wirkungslinie haben, durch eine Figur der anderen Partei hindurchwirken. König, Springer und Bauern sind nicht in der Lage aktiv in einem Röntgenangriff mitzuwirken. Da ohne Bauernumwandlung jeder Spieler nur zwei verschiedenfarbige Läufer hat, ist der Röntgenangriff in diagonaler Form nur mit Dame und Läufer möglich. Die Ähnlichkeit der Wirkungsweise des Motives mit den Röntgenstrahlen lässt den Ursprung des Namens vermuten.

... Lt. Wiki-Peter

Franzzing - 03.11.12    

Korrekt. ;--))

Franzzing - 03.11.12    

Mal was schwierigeres:

Für welches taktische Manöver ist die kasachische GM Bratislava Mitulski bekannt geworden?

O.Allgeyr - 03.11.12    

Neue Frage:

Welcher Gegner eines Weltmeisters wurde nach dessen Niederlage zerstückelt?

O.Allgeyr - 08.11.12    

Finde nichts dazu. Was war es denn?

Franzzing - 08.11.12    

Bratislava Mitulski war bekannt, besser berüchtigt dafür, vor einer NAH-Schach Partie Größere Mengen eines Außergewöhnlich gut gewürzten Bohneneintopfes zu sich zu nehmen.

Die Folgen sind bekannt: massive Flatulenzen...

Solchermaßen das Revier markiert und die Konzentrationsfähigkeit des Gegners beeinträchtigt, spielte GM Mitulski oft mit selbsterzeugtem Rueckenwind, mit atmosphärischen Vorteilen.... ;--))

O.Allgeyr - 08.11.12    

Danke für die Auflösung.

Nachfermenter-Schach-Taktik auch gut.

O.Allgeyr - 09.11.12    

Wie heisst das bei Facebook...

PUSH

vlaminck - 10.11.12    

Bin etwas irritiert, weil der Name "Bratislava Mitulski" weder in der Fide-Liste der GMs noch der WGMs enthalten ist.

Grüße
vlaminck

Vabanque - 10.11.12    

Habe den Namen auch noch nie gehört. Mehr noch: eine Google-Suche führt auf nichts. Sollte Franzzing uns einen Bären aufgebunden und die ganze Geschichte selbst erfunden haben? Freilich könnte auch noch ein Problem mit der Schreibweise des Namens bestehen.

O.Allgeyr - 10.11.12    

Mhh, vielleicht eingedeutscht: Flatulenzia

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shaack - 10.11.12    

Franzzing trollt das chessmail-Forum. Ist ganz unterhaltsam, darf man aber nicht ernst nehmen. "Im Zirkus Apollo wird der lustige Clown Bratislav Metulskie tot aufgefunden. Kommissar 00 Schneider, der schon pensioniert ist, wird vom Polizeipräsidenten gebeten, diesen brisanten Fall zu übernehmen." http://de.wikipedia.org/wiki/00_Schneide..

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