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Krimi-Serien

Tschechov, 1/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Mal eine Frage an die Allgemeinheit: Was sind oder waren eure Lieblingskrimiserien? Ich schaue mich gerade durch die Folgen von "Die Straßen von San Francisco", die gehören für mich zu den Favoriten, zusammen mit "Kojak - Einsatz in Manhattan".

toby84, 2/68, 15. Apr '26

toby84 - 15. Apr '26
ich mag vor allem die, bei denen schräge charaktere dabei sind. in mord mit aussicht fand ich bjarne mädel als vorbildlich bequemen provinzpolizisten einfach klasse. und im münster tatort mit thiel und boerne mimt jan josef liefers als "Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne" einen wunderbaren klugscheißer.

Tschechov, 3/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
"Mord mit Aussicht" bestach in meinen Augen aber auch durch die Hauptdarstellerin Caroline Peters, sie war nicht zu ersetzen.

toby84, 4/68, 15. Apr '26

toby84 - 15. Apr '26
findest du? ich finde, man merkt ihr das theater an. theaterschauspiel ist nicht dasselbe wie fernsehschauspiel. ich denke, sie hat ersteres gelernt und macht das hervorragend. im fernsehen ist es mir persönlich too much. wobei das auch nicht per se stimmt. herr der ringe zum beispiel braucht genau dieses too much. es passt also einfach nicht so gut nach hengasch - ist nur meine persönliche meinung.

shaack, 5/68, 15. Apr '26

shaack - 15. Apr '26
Ich finde, von neuen Serien "Young Sherlock" ziemlich gut. Ausserdem habe ich "The Mentalist" durchgeschaut. "Elementary" gibts auch noch, wer es besonders schräg mag. Alles Sherlock Holmes Thema. "Sherlock" selbst auf Netflix fand ich nicht besonders gut.

toby84, 6/68, 15. Apr '26

toby84 - 15. Apr '26
ja, mentalist hab ich auch geschaut, vor allem wegen simon baker. es macht echt spaß, ihm da zuzuschauen. und auch wenn es schrecklich seixistisch klingt: auch hier nehme ich robin tunney die polizistin nicht wirklich ab 🙈 (ich muss zumindest ein gegenbeispiel für eine großartige schauspielerin bringen, wenn auch nicht in krimis: emma thompson finde ich klasse! zum beispiel die szene in love actually, als sie von der untreue ihres mannes (alan rickman) erfährt, finde ich großartig gespielt). elementary hat mich nicht gepackt. ist mir wahrscheinlich zu ernst als sherlock holmes thema. offensichtlich brauche ich eine gewisse selbstironie in allen kriminalistischen serien, die ich schaue, sonst kann ich damit nichts anfangen. liegt vielleicht auch daran, dass die sherlock holmes methode nur eine erfindung von doyle ist, die man nicht zu ernst nehmen sollte, weil sie so wie er sie darstellt im echten leben einfach nicht funktioniert.

meine güte, ich komme hier ganz schön ins reden 🤔 hätte ich ja nicht gedacht. ich bin auch wahrlich kein schauspiel-experte. ist alles nur mein persönliches gefühl.

Tschechov, 7/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Der Austausch von Haupt- oder auch Nebendarstellern ist ja eh eine knifflige Sache. Ich habe Jahre gebraucht, bis ich den neuen Inspector Barnaby akzeptiert hatte, Tom Nettles war nicht nur für mich "der" Inspector Barnaby.

shaack, 8/68, 15. Apr '26

shaack - 15. Apr '26
In der Serie "Dr Who" wurde der Hauptdarsteller 15 mal ausgetauscht. Allerdings war das auch so geplant, da Dr Who nicht auf eine Personifizierung beschränkt ist.

Tschechov, 9/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Die Serie "Dr. Who" kenne ich leider nicht sehr gut, dabei ist das ja wirklich ein Klassiker, wohl auch mit philosophischem Anspruch. Einige Serien sind natürlich sehr auf einen bestimmten Darsteller festgelegt, das steckt dann schon im Titel. Kojak ist eben Kojak und Columbo eben Columba. Darum musste der neue Inspector Barnaby ja auch mit dem alten verwandt sein, damit der Name der Serie nicht geändert werden musste.

Vabanque, 10/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Die Figur des Columbo scheint in der Tat untrennbar mit dem Darsteller Peter Falk verbunden. Aber wenn man andererseits bedenkt, wie viele Schauspieler bereits Sherlock Holmes verkörpert haben, oder auch Miss Marple! In der Miss Marple-Serie von 2004 bis 2013 wurde die Darstellerin tatsächlich mitten in der Serie ausgetauscht, und das ohne jegliche Erklärung!
Anscheinend hat man sich schon dran gewöhnt, dass die 'klassischen' Detektivfiguren wie Holmes, Poirot, Marple und vor allem auch Maigret immer wieder anders aussehen.

Bei 'Miss Fishers mysteriöse Mordfälle' hat man den Trick gemacht, die Fortsetzung 'Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle' ca. 30 Jahre später anzusetzen und die neue Miss Fisher als Nichte der (laut Drehbuch verschollenen) ursprünglichen Miss Fisher auszugeben.

Gerne geschaut habe ich auch den sizilianischen 'Commissario Montalbano', der leider vor ein paar Jahren auch eingestellt wurde.

Tschechov, 11/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Na ja, bei Miss Marple sticht Margaret Rutherford als Darstellerin aber doch hervor, findest du nicht?

Vabanque, 12/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
>>Der Austausch von Haupt- oder auch Nebendarstellern ist ja eh eine knifflige Sache.<<

Ja, auch der Austausch von wichtigen Nebendarstellern ist schon problematisch. Beim 'Inspector Lynley' wurde z.B. seine Verlobte und spätere Ehefrau Helen von insgesamt 3 verschiedenen Schauspielerinnen verkörpert, und genau das gleiche passierte beim von mir gerade oben eben erwähnten 'Montalbano' mit den Darstellerinen seiner Dauer-Fernbeziehungs-Freundin Livia.

Vabanque, 13/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
>>Tschechov - jetzt
Na ja, bei Miss Marple sticht Margaret Rutherford als Darstellerin aber doch hervor, findest du nicht?<<

Als Darstellerin irgendwie schon, und dann auch wieder nicht, weil sie am wenigsten von allen der literarischen Vorlage entspricht. Außerdem hat sie die Marple nur 4mal verkörpert, andere Darstellerinnen bringen es da auf wesentlich mehr Einsätze.

Tschechov, 14/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Bei den Straßen von San Francisco verschwand ja auch Heller (gespielt von Michael Douglas) irgendwann und wurde durch einen anderen Darsteller ersetzt, erstaunlicherweise ging das sogar gut. Dagegen hätte man zumindest meiner Meinung nach Karl Malden nicht ersetzen können.

Vabanque, 15/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Man fragt sich halt schon, warum manche Austäusche so klaglos hingenommen werden und andere nicht.
Warum werden die vielen verschiedenen Sherlock-Holmes-Darsteller akzeptiert?
Warum wurde Simon Templar nur mit Roger Moore ein durchschlagender Erfolg, und andere Darsteller dieser Figur sind vergessen?
Könnte man eine Columbo-Neuauflage drehen oder nicht?

Tschechov, 16/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Bei den alten Serien muß man natürlich über das ein oder andere gnädig hinwegsehen. Ich gucke gerade eine Folge von "Die Straßen von San Francisco", die Mike Stones Privatleben zeigt. Seine Frau ( mindestens zwanzig Jahre jünger als er) hat ihm einen Kaffee gekocht, der ihm nicht schmeckt. Er gibt ihr einen Klaps auf den Po und weist sie an, einen neuen Kaffee zuzubereiten. Nun ja, das ginge heute wohl nicht mehr, zumindest kritikfrei nicht mehr und das ist auch gut so.

Vabanque, 17/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Das konnte freilich bei Columbo nicht passieren. Er erzählt zwar ständig von seiner Frau, aber man sieht sie kein einziges Mal (nicht einmal in der Folge, wo sie ermordet werden soll), und man sieht auch nie seine Wohnung.
In heutigen Krimiserien dagegen scheint es geradezu Pflicht zu sein, das Privatleben der Ermittler in den Vordergrund zu stellen, auch wenn es noch so uninteressant ist.

Tschechov, 18/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Da muss ich dich korrigieren, in einer Folge von Columbo lockt selbiger den Täter in seine Wohnung. Mit der Frau hast du aber recht. Ja, das Privatleben der Ermittler, ein leidiges Thema. Ein Freund von mir drückte das einmal so aus, daß früher nur gezeigt wurde, daß auch der Ermittler sein Päckchen zu tragen hat, während heute dieses Päckchen auch noch aufgemacht wird

Vabanque, 19/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Sehr gut gesagt👍😁

Tschechov, 20/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Jetzt muss ich mich selbst korrigieren. Die vermeintliche Frau von Mike Stone ist seine Tochter. Nun ja, seiner Tochter einen Klaps auf den Po zu geben, ist vielleicht noch anzüglicher.

Feyerabend, 21/68, 15. Apr '26

Feyerabend - 15. Apr '26
Ich hatte meiner Frau mal gesagt, dass ich früher Starsky und Hutch cool fand.
Als wir heutzutage eine Folge zusammen angesehen haben war mir das echt peinlich. Die Serie ist sehr schlecht gealtert. Der Umgang mit Frauen ist beschämend, Story fürchterlich plump etc.

aspire5, 22/68, 15. Apr '26

aspire5 - 15. Apr '26
Ich habe mit meiner Frau immer gerne englische Krimi-Serien geschaut: Inspector Barnaby, Lewis, Banks. Da waren oft sehr skurrile Typen dabei, das hat uns gut gefallen.

kimble, 23/68, 15. Apr '26

kimble - 15. Apr '26 Bearbeitet
@Vabanque & Tschechov,...bin absoluter Columbo Fan und denke auch jede Folge zu kennen (...jede schaue ich auch gerne aktuell auf SAT 1 Gold momentan samstags ein zig'stes Mal...).
Columbo hat keine Frau, lediglich der Beaggle ist echt...;-)))
Seine vermeintliche Frau ist nur methodisch didaktisches Mittel zum Zweck, sich bei Ermittlungen 'nahbar ' zu machen.
Sein Motiv ist die ewige Unterschätzung, womit wir fast schon beim Schach wären...😉.
Noch aufschlussreicher ist sein Auto, damit ist er in den zu ermittelden, meist elitären Gesellschaftskreisen i.d.R. sofort unten durch, auch hiermit kann er punkten, die Verdächtigen werden unvorsichtig.
In einigen Folgen wird auch sein Outfit, speziell der Mantel Thema, alles Stilmittel, welche ihm zum Ziel führen.
Darüber hinaus ist das Format eigentlich kein Krimi, da TäterIn grundsätzlich in den ersten Minuten feststeht.
Geht lediglich um die 'geniale' Überführung.

Tschechov, 24/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
@kimble: Wird jemals explizit gesagt, daß Columbo keine Frau hat? Streng genommen hast du mit deiner weiteren Bemerkung, die Serie sie gar keine Krimiserie, da der Mörder von vorneherein bekannt ist, natürlich recht. Dann handelt es sich bei "Die Straßen von San Francisco" auch um keine, denn auch da ist der Mörder meist meist von Anfang an bekannt. Aber ist das nicht etwas kleinlich?

kimble, 25/68, 15. Apr '26

kimble - 15. Apr '26
Den Umstand darauf hinzuweisen, dass es sich nicht um einen originären Krimi handelt, halte ich nicht für kleinlich...😇
Wo ich Dir Recht gebe,...zumindest das Internet bietet keine Hinweise, dass C. nicht real verheiratet wäre:
icolumbo.de/index.php?seite=die-serie/columbo/seine-frau

Interessant finde ich, das wusste ich bisher gar nicht, dass es sogar eine Serie mit 'Kate Columbo ' , der vermeintlichen Frau von C. gab.
Insofern ziehe ich meine apodiktische Aussage zum "Single C." zurück.

Feyerabend, 26/68, 15. Apr '26

Feyerabend - 15. Apr '26
Apropos, nicht-Krimis:
Der Tatortreiniger ist sehr unterhaltsam. Bjarne Mädel spielt denjenigen, der nach der Tat sauber macht. Es sind jeweils kurze Episoden ( ca. 30 Minuten) in denen überraschend viele Themen amüsant, skurril, interessant behandelt werden.
(Der Humor ist etwas ähnlich wie bei Mord mit Aussicht, aber norddeutscher).

Vabanque, 27/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
'Krimi' ist alles, wo es um Verbrechen geht ... es müsste dazu nicht einmal einen Ermittler geben ...

Das Prinzip, dass der Täter von Anfang an bekannt ist (übrigens nicht bei allen Columbos, wenn es auch bloß 3 oder 4 Ausnahmen gibt), heißt übrigens 'inverted murder mystery' und wurde von den Columbo-Autoren zwar nicht erfunden, aber zum ersten Mal Gegenstand einer Serie gemacht.

Vabanque, 28/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
>>Interessant finde ich, das wusste ich bisher gar nicht, dass es sogar eine Serie mit 'Kate Columbo ' , der vermeintlichen Frau von C. gab.<<

Interessant auch die Frage nach Columbos eigenem Vornamen😉

Überhaupt, bei welchen ErmittlerInnen kennt man den Vornamen?

Wie heißt z.B. Kommissar Keller ('Der Kommissar' mit Erik Ode) mit Vornamen?

aguirre, 29/68, 15. Apr '26

aguirre - 15. Apr '26
Ich werfe mal noch "Death in Paradise" in den Ring und "Navy CIS" aber nur mit Mark Harmon als Agent Gibbs, als er ausstieg war die Serie für mich nicht mehr interessant

Tschechov, 30/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
@Vabanque: Bei Derrick wissen wir ihn immerhin; Stephan. Es gab da mal einen Sketch; "Stephan, hast du eigentlich noch einen zweiten Vornamen?" "ja, Harry. Harry, Harry.". "Harry Harry Harry Stephan, Stephan?""Nein Harry, nicht Harry Harry Harry Stephan, Harry. Harry, Harry". Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wie es weiterging, ein ziemlich flacher Gag, zugegeben, aber vielleicht der Serie angemessen.

Tschechov, 31/68, 15. Apr '26

Tschechov - 15. Apr '26
Wer von euch kennt übrigens noch die Miniserie "Der kleine Doktor"?

Alapin2, 32/68, 15. Apr '26

Alapin2 - 15. Apr '26
Vornamen : Hercule,Jane,Sherlock,Arsene,Martin,George,Georg,Guido,Kurt,James,
Ivo,Philipp, Franz,...mehr Kommissare/Detektive/Ermittler fallen mir gerade aus dem Kopf nicht ein :
Kleines Quiz direkt hier : Wer ist gemeint ??
P.S.: Mit was für einem Zeug man sich das Gehirn zumüllt !🙄
Als nächstes kommen Fußballtrainer +B-Promis dran !🤣

toby84, 33/68, 15. Apr '26

toby84 - 15. Apr '26
da habe ich jetzt die KI zu rate gezogen. manche sind klar, von manchen kannte ich den vornamen nicht, und manche kenne ich gar nicht.

Vabanque, 34/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
>>Tschechov - vor 28 Min.
Wer von euch kennt übrigens noch die Miniserie "Der kleine Doktor"?<<

Kenne ich ... mit Peer Schmidt, sympathischer Darsteller ... leider sind die meisten anderen Rollen in der Regel nicht ebenbürtig besetzt, obwohl in einer Folge (Das Arsenschloss) sogar Peter Pasetti mitspielt.

Vabanque, 35/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
>>Hercule,Jane,Sherlock,Arsene,Martin,George,Georg,Guido,Kurt,James,
Ivo,Philipp, Franz<<

Aus dem Kopf ohne KI: Marple, Holmes, Lupin für die ersten 3, und Brunetti für Guido.
Die anderen: ?

aguirre, 36/68, 15. Apr '26

aguirre - 15. Apr '26
komisch das hier niemand Edgar Wallace erwähnt...........man war das früher gruselig

Vabanque, 37/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Die Wallace waren Kinofilme und werden daher wohl nicht als Serie im eigentlichen Sinn wahrgenommen ... da wechseln auch oft die Ermittler ... auf alle Fälle sind da die früheren und schwarzweißen die deutlich besseren, am besten m.E. der 'Frosch' und die 'toten Augen'.

Alapin2, 38/68, 15. Apr '26

Alapin2 - 15. Apr '26 Bearbeitet
Von den Wallace-Filmen haben sie neulich einen wiederholt : Mir 10 min. die alten Schauspieler mit Wiedersehensfreude angeguckt...und dann abgeschaltet.
P.S.: Von Edgar Wallace wird behauptet,er hätte erst am Abend vor seinem vertraglichen Abgabetermin die Bücher angefangen und sie dann im Laufe der Nacht beendet.
So waren die dann auch.Echt ganz große Literatur ! 🤣
P.P.S. :Mit" Philipp" weiter oben war Marlowe gemeint."The big sleep" haben wir in der Schule gelesen.Ich war damals schon entsetzt über die primitive Sprache/Schreibe.Der Film mit Bogey ist allerdings Klasse.

Vabanque, 39/68, 15. Apr '26

Vabanque - 15. Apr '26
Oh, Philip Marlowe, darauf hätte ich eigentlich kommen müssen ...

Tschechov, 40/68, 16. Apr '26

Tschechov - 16. Apr '26
Ich habe als Kind die Wallace-Filme völlig ernst genommen, darum war ich immer genervt von Eddie Arendt, der mir das Gruseln versaute

GhostNomad, 41/68, 16. Apr '26

GhostNomad - 16. Apr '26
ja ja Tschechov 😂👍
aber ohne Eddi Arent oder Klaus Kinski würde da schon was fehlen finde ich 😍

aguirre, 42/68, 16. Apr '26

aguirre - 16. Apr '26
Gibt eine schöne Doku "German Grusel, Die Edgar Wallace-Serie" von Oliver Schwehm, sehr zu empfehlen

JamesBond007, 43/68, 16. Apr '26

JamesBond007 - 16. Apr '26
Hallo!
Der Alte (mit Siegfried Lowitz!), Columbo, Derrick und auch Kojak gehören/gehörten zu meinen Favoriten!
Gruss, Marcel ~ alias JamesBond007

Tschechov, 44/68, 16. Apr '26

Tschechov - 16. Apr '26
Ja, das mit dem Alten war auch so eine Sache bezüglich der Umbesetzung von Rollen. Der Hauptdarsteller wurde mehrfach gewechselt, seine Gehilfen aber blieben zum Teil die selben, so daß sie am Ende älter waren als der Kommissar selbst.

Vabanque, 45/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26
>>Tschechov - vor 2 Std.
Ich habe als Kind die Wallace-Filme völlig ernst genommen, darum war ich immer genervt von Eddie Arendt, der mir das Gruseln versaute<<

Die Filme nehmen sich doch selbst nicht ganz ernst, wie man z.B. an den Schlüssen vom grünen Bogenschützen oder dem indischen Tuch ganz deutlich erkennt😁

Zugegebenermaßen kann der Arendtsche Humor aber auch ganz schön nerven, zumindest auf Dauer.

Vabanque, 46/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26
>>Tschechov - vor 21 Min.
Ja, das mit dem Alten war auch so eine Sache bezüglich der Umbesetzung von Rollen. Der Hauptdarsteller wurde mehrfach gewechselt, seine Gehilfen aber blieben zum Teil die selben, so daß sie am Ende älter waren als der Kommissar selbst.<<

Ja, das wirkt dann zum Teil unfreiwillig komisch ... die hätten ja auch alle selbst schon längst Kommissar sein müssen.
Ich muss aber zugeben, dass ich den Alten nach dem Ausstieg von Lowitz sowieso nicht mehr verfolgt habe. Ich glaube, so ging es manch einem von uns, wie ja auch SF JamesBond oben andeutet.

Vabanque, 47/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26
Jetzt ist mir übrigens noch eingefallen, was SF kimble mit 'kein Krimi' gemeint hat ... er meinte eigentlich 'kein Whodunnit', also kein Täterrätsel.
Genauso wie Columbo meist auch kein 'howdunnit' (weil man den Vorgang ja am Anfang auch sieht) und kein 'whydunnit' ist (wobei in einigen wenigen Folgen aber das Motiv tatsächlich erst am Ende klar ist).
Es geht bei Columbo eben tatsächlich hauptsächlich um die raffinierten Tricks, mit denen der Täter/die Täterin am Ende überführt werden kann. Dazu ist Columbo auch jeder Bluff recht😀

GhostNomad, 48/68, 16. Apr '26

GhostNomad - 16. Apr '26
wer erinnert sich noch an den inspektor aus honolulu und die s/w filme:
charlie chan („danke sehr vielmals!“)

ich habe die folgen immer gern gesehen 📺👍
laut AI kam die erste folge bereits 1925! in die kinos...

brauna, 49/68, 16. Apr '26

brauna - 16. Apr '26
"Es gabet a Leich" schau ich tatsächlich ab und zu mal gern an, auch Nord Nord Mord ...die 3 Hauptakteure...unschlagbar

toby84, 50/68, 16. Apr '26

toby84 - 16. Apr '26
"Jetzt ist mir übrigens noch eingefallen, was SF kimble mit 'kein Krimi' gemeint hat ... er meinte eigentlich 'kein Whodunnit', also kein Täterrätsel."

naja das whodunit ist ja auch eingeschränkter. sherlock holmes zum beispiel war kein whodunit. das hat es sich nämlich zur aufgabe gemacht, dem leser sämtliche informationen zur verfügung zu stellen, die er selbst zum lösen des problems braucht. dafür mussten die geschichten auch von maximaler sterilität sein und durften keine komplexen charaktere aufweisen. verhalten musste stereotyp sein. also der klassische agatha-christie-krimi.

Vabanque, 51/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26
>>das hat es sich nämlich zur aufgabe gemacht, dem leser sämtliche informationen zur verfügung zu stellen, die er selbst zum lösen des problems braucht.<<

Ja, das ist dann der absolut klassische Whodunit im engsten Sinne. (So eng wollte ich den Begriff gar nicht verstanden wissen😀)
Es gab ja Ende der 20er Jahre (?) diesen 'Detection Club', dem renommierte Krimiautoren (darunter auch Christie, Sayers und Chesterton) angehörten und die Regeln für den Detektivroman aufstellten, an die sich gefälligst jeder Autor zu halten hatte. Darunter war auch die von dir gesagte obige Regel.
Glücklicherweise (!) haben sich diese Autoren aber nur selten an ihre eigenen Regeln auch gehalten, denn wie du auch sagst, wenn man das wirklich tut, kommen sehr sterile Produkte heraus.

Vabanque, 52/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26 Bearbeitet
>>Feyerabend - vor 18 Std.
1
Ich hatte meiner Frau mal gesagt, dass ich früher Starsky und Hutch cool fand.
Als wir heutzutage eine Folge zusammen angesehen haben war mir das echt peinlich. Die Serie ist sehr schlecht gealtert. Der Umgang mit Frauen ist beschämend, Story fürchterlich plump etc.<<

Ich habe das zwar nie geguckt, aber man muss natürlich jeden Film, jedes Buch in dem Zusammenhang mit der Entstehungszeit sehen. Was heute sofort als sexistisch oder rassistisch etc. gebrandmarkt wird, war in den 70er Jahren (und früher) noch völlig normal. Man hat sich nichts dabei gedacht. So wie ich den Eindruck habe, dass man heute oft übersensibilisiert ist (die Autorin Donna Leon hat sich einmal frustriert dahin gehend geäußert, dass man heute überhaupt nichts mehr schreiben dürfte, ohne dass sich bestimmte Minderheiten dadurch angegriffen fühlen!), war man damals zu wenig sensibilisiert im Hinblick auf bestimmte Themen.

Langer Rede kurzer Sinn: 'Political correctness' im heutigen Sinn darf man von den alten Filmen und Serien (und Büchern) nun wirklich nicht erwarten.

Natürlich hat man sich selber auch weiterentwickelt und es stört einen mittlerweile vieles, woran man als Jugendlicher überhaupt keinen Anstoß genommen hatte.
Ich schaue mir auch gerne Filme an, die ich vor 30 oder 40 Jahren mal gesehen habe, oder lese Romane noch einmal, die ich damals gelesen habe, und bin oft erstaunt, wie sehr sich mein Eindruck gewandelt hat. Was mich damals besonders angesprochen hatte (und das ich mir daher auch gut gemerkt habe), sehe ich heute oft als nebensächlich, während mir vieles auffällt (sei es positiv oder negativ), was ich damals übersehen bzw. überlesen hatte.

Ich habe damals zwar nicht 'Starsky and Hutch' geguckt, sehr wohl aber eine andere Krimiserie namens 'Simon and Simon'. Wer kennt die noch? Ich fand die damals eigentlich ziemlich cool. Leider scheint sie - anders als Starsky - immer noch nicht auf DVD wiederveröffentlicht zu sein. Offenbar war die Beliebtheit nicht so groß, oder es gibt rechtliche Gründe?
Mich würde im Hinblick auf Obiges interessieren, wie ich die Serie heute empfinden würde. Vielleicht ginge es mir damit ja ähnlich wie SF Feyerabend mit 'Starsky'?

hetral, 53/68, 16. Apr '26

hetral - 16. Apr '26
Hi, die Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" war auch nicht schlecht. Und der Detektiv auf Hawai in seinem roten Flitzer, der nur geliehen war. Komme im Moment nicht auf den Tiel.

Tschechov, 54/68, 16. Apr '26

Tschechov - 16. Apr '26
"Magnum" hieß die Serie.

Vabanque, 55/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26
Mit Tom Selleck. Das war dann wohl in den 80ern.

Vabanque, 56/68, 16. Apr '26

Vabanque - 16. Apr '26 Bearbeitet
Dann gab es noch 'Cannon' mit William Conrad, der kurz darauf auch 'Nero Wolfe' verkörperte.

Und unbedingt zu erwähnen, da definitiv Kult: 'Detektiv Rockford' mit James Garner, in meinen Augen auch heute noch sehr gut anschaubar.

aguirre, 57/68, 16. Apr '26

aguirre - 16. Apr '26
"Polizeiruf 110" mit "Hauptmann Fuchs" 😉

Alapin2, 58/68, 16. Apr '26

Alapin2 - 16. Apr '26 Bearbeitet
Hehe,der Villa-Verwalter bei "Magnum" hatte 2 Dobermänner (Castor+Pollux??)und hieß "Higgins",so wie shaacks (ehemaliger?)Verwalter/Hausmeister auch.😜
Ob das eine Anspielung war ??
P.S.: Schon erwähnt :Was für einen Quatsch man sich so merkt !🤔
P.P.S.: ...steht tatsächlich bei Wiki : Zeus+Apollo 🤣.Da war ich nicht ganz so weit weg.

Tschechov, 59/68, 16. Apr '26

Tschechov - 16. Apr '26
Bei späterem Sehen von "Magnum" ging es mir wie SF Feyerabend mit "Starsky und Hutch". Ich fand das überhaupt nicht mehr gut. Bemerkenswert fand und finde ich aber, daß hier eine Nebenfigur, eben Higgins, dem Hauptdarsteller den Rang abzulaufen drohte. Der etwas geheimnisvolle und ebenso skurrile Higgins, der angeblich schon überall auf der Welt war, war jedenfalls ziemlich amüsant (es gibt sogar eine Folge, in der Magnum behauptet, Higgins sei in Wahrheit Robin Masters).

Tschechov, 60/68, 16. Apr '26

Tschechov - 16. Apr '26
Ich gucke gerade eine Folge "Starsky und Hutch". Echt schlimm.

Vabanque, 61/68, 17. Apr '26

Vabanque - 17. Apr '26 Bearbeitet
>>Tschechov - vor 1 Std.
1
Ich gucke gerade eine Folge "Starsky und Hutch". Echt schlimm.<<

Jetzt werde ich langsam neugierig😁

Die Serie, in den 70er Jahren gedreht und ausgestrahlt, muss aber heutzutage echt noch viele Fans haben, andernfalls wäre sie ja nicht u.a. auf DVD wiederveröffentlicht worden. Sie wird anscheinend sogar immer wieder aufgelegt.

Edit: Ich weiß jetzt doch nicht, ob ich mir das anschauen soll. Den Beschreibungen zu Folge scheinen die Episoden doch sehr Action-lastig zu sein mit Schießereien und so (schon mal nicht mein Fall). Auch scheint das Outfit der Protagonisten wichtiger zu sein als die Fälle😉

Feyerabend, 62/68, 17. Apr '26

Feyerabend - 17. Apr '26 Bearbeitet
Starsky und Hutch sollten extrem locker und dynamisch sein (stellt euch das Gegenteil von "Der Alte" vor, der etwas dröge wirken konnte). Dabei noch lustig mit coolen Sprüchen. Ironie hätte geholfen (Beispiel Roger Moore als James Bond), gab es aber weing.
Das hat für mich nicht mehr funktioniert (als Jugendlicher schon). Aufgesetzte Coolness bei vernachlässigtem Inhalt

Tschechov, 63/68, 17. Apr '26

Tschechov - 17. Apr '26
Hinzu kommt die miese schauspielerische Leistung. Paul Michael Schrader macht seinen Job noch schlechter als David Hasselhoff.

Vabanque, 64/68, 17. Apr '26

Vabanque - 17. Apr '26
Evtl. liegt es ja auch an der schlechten Synchronisation?

Tschechov, 65/68, 17. Apr '26

Tschechov - 17. Apr '26
Nein, schon die Mimik ist unterirdisch.

toby84, 66/68, 17. Apr '26

toby84 - 17. Apr '26
apropos synchronisation. einen synchron-sprecher-thread hatten wir bisher auch noch nicht. würde sich doch sicherlich lohnen?

Roland54, 67/68, 17. Apr '26

Roland54 - 17. Apr '26
Bin der Anregung gefolgt.

Beule, 68/68, 17. Apr '26

Beule - 17. Apr '26
Starsky und Hutch ist übrigens 2004 mit Owen Wilson als Hutch und Ben Stiller als Starsky verfilmt worden (zwar stark überdreht, aber ich habs mir gerne angesehen) :-)
Ist aber wahrscheinlich nix für Hardcore-Fans der Originalserie.

Gruß
Andi